Feuer an der Uhlandstraße

Mann aus brennendem Haus gerettet

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DISTELN - In einem Haus an der Uhlandstraße hat es am Samstag (16.07.) in den frühen Morgenstunden gebrannt. Ein junger Mann, der sich im Haus befand, wurde unter dramatischen Umständen gerettet. Es handelt sich um den Sohn der Eigentümer, die derzeit im Urlaub sind. Er kam nach Angaben der Feuerwehr mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Haus ist unbewohnbar.

Um 5.22 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Zunächst rückten die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Herten der Freiwilligen Feuerwehr aus. Als die Wehrleute vor Ort eintrafen, schlugen ihnen aus dem Eingangsbereich des Hauses bereits die Flammen entgegen. Der Löschzug Scherlebeck wurde hinzugezogen und der Löschzug Westerholt war in Bereitschaft - für den Fall, dass es noch anderswo einen Einsatz gegeben hätte. Vor Ort waren 45 Helfer der Feuerwehr, zudem die Polizei und später die Kripo sowie die Stadtwerke, die Strom und Wasser abklemmten.

In dem Haus, das von oben bis unten in Flammen stand, befand sich ein junger Mann - der Sohn der Eigentümer, die zur Zeit verreist sind. Er hielt sich im ersten Obergeschoss auf. Hitze und Rauch hatten ihn geweckt. Zum Glück war schnell eine Leiter zur Hand. Mit der gelang es den Nachbarn, den Mann aus dem ersten Obergeschoss zu retten. Er kam, wie die Feuerwehr mitteilte, mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Ein Helfer erlitt Schnittwunden; Fenster des Hauses waren zerplatzt und es lagen überall Scherben.

Das Haus ist nicht bewohnbar. Der Eingangsbereich, der durch das Feuer stark beschädigt wurde, wurde von einer Fachfirma mit einer Holzverkleidung und einer Bautür gesichert. Die ursprüngliche Tür war zur Hälfte geschmolzen, sie liegt im Vorgarten.

Feuerwehr und Kripo schätzen den Sachschaden auf rund 150.000 Euro. Das Fachkommissariat für Brandermittlung ist mit dem Feuer befasst. Die Ursache steht noch nicht fest.

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