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Setzen sich ehrenamtlich für die Pflege des Friedhof in St. Josef Disteln ein: Andreas Piel, Wolfgang Schulz, Wolfgang Lawnik, Franz Prüsener, Jürgen Schäfer, Hans Buba und Franz Serwi (v. l.). Nicht auf dem Bild sind Ernst Schneider und Josef Peters.

Friedhof fit gemacht

Viel Lob für die Helfer

Zweimal im Jahr – im Frühling und im Herbst – steht auf dem katholischen Friedhof in St. Josef Disteln eine besondere Veranstaltung an: Wie es am Samstag wieder der Fall war, greifen engagierte Gemeindemitglieder zu Rechen und Schubkarre, um ehrenamtlich dringende Pflegeaufgaben zu übernehmen. Erst nach getaner Arbeit kommt das wohlverdiente Frühstück.

Anwesend sind einige Distelner Kolpingbrüder, Wolfgang Schulz von der Bürgergilde sowie weitere Gemeindemitglieder, die sich verschiedenen Aufgaben widmen. Zum einen müssen die insgesamt neun schweren Sitzbänke wieder aufgestellt werden, um Friedhofsbesuchern bei wärmeren Temperaturen eine Stelle zum Ausruhen zu bieten.

Zudem werden die über den Winter abgestellten Wasserstellen kontrolliert und die Gräber sauber gemacht. „Außerdem reinigen wir die Wege und die Abflüsse“, zählt Hans Buba weitere Aufgaben auf, die die Ehrenamtlichen seit mindestens 50 Jahren übernehmen. Hauptsächlich zuständig für den Friedhof sei die Gärtnerei Eckardt, erklärt er.

Was Bestattungen angeht, beobachtet Hans Buba einen Trend: „Es gibt immer mehr Urnengräber.“ Auch sogenannte pflegeleichte Gräber, die bepflanzt und alle zwei Jahre beschnitten werden, kommen öfter vor. Sie sprechen vor allem Angehörige an, die weit weg wohnen und sich nicht regelmäßig um die Pflege der Grabstelle kümmern können.

Eine Verwahrlosung von Gräbern sei auf dem Distelner Friedhof aber selten der Fall, weiß Hans Buba und freut sich über das Lob, das viele Besucher an die engagierten Gemeindemitglieder richten.

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