Kaiserstraße

Kita-Neubau verläuft nach Plan

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HERTEN-DISTELN - Die „AWO-Kita Kaiserstraße “ nimmt Form an. Schon länger steht der Rohbau, bald sollen die Fenster kommen. „Wir liegen voll im Zeitplan“, erklärt AWO-Sprecherin Sandra Schubert auf Nachfrage unserer Zeitung. Heißt: Wenn alles so weiter läuft, wird die neue Kita am 1. August 2019 eröffnet.

65 Plätze sind dann in der Einrichtung vorgesehen, 25 davon werden von den „Stadtpiraten“ belegt, die von der Gartenstraße hinüber zur Kaiserstraße ziehen werden. Ursprünglich sollten die verbleibenden 40 Plätze mit Kindern aus der provisorischen AWO-Kita am Wilhelmplatz aufgefüllt werden. Aufgrund des akuten Kita-Platz-Mangels in Herten – laut Berechnungen fehlen mehrere Hundert Plätze – entschied sich der Verband, die Einrichtung am Wilhelmsplatz weiterzuführen. Somit stehen 40 Plätze zur Verfügung. „Für die kann man sich ab sofort anmelden“, so Schubert weiter. Und dabei – zumindest telefonisch – schon einmal die neue Leiterin kennenlernen: Beate Kullik war bisher „Chefin“ des „Kinderland Wilde Wiese“ der Arbeiterwohlfahrt an der Königsberger Straße im Hertener Süden. „Ich bin nun 20 Jahre dort und wollte einfach noch einmal was ganz Neues ausprobieren. Ich finde diese Aufgabe total spannend und freue mich bereits riesig darauf“, so Kullik.

Anmeldungen ab sofort möglich

Anmeldungen (Kinder ab zwei Jahre) nimmt Beate Kullik unter Tel. 0 23 66 / 3 34 24 entgegen.

„Ihre“ Kita Kaiserstraße wird ein zweigeschossiger Bau mit einer Fläche von 550 Quadratmetern und einem Außenbereich von rund 800 Quadratmetern. Zwölf Kinder werden in einer Gruppe für Unter-Dreijährige (U3) untergebracht, 53 in zwei Gruppen für Über-Dreijährige (Ü3) . Da es sich bei den schon erwähnten „Stadtpiraten“ um Kinder zwischen drei und sechs Jahren handelt, steht die U3-Gruppe dann komplett zur Verfügung. Von den Ü3-Plätzen bleiben 28 frei. Das Gebäude ist so geplant, dass die Räumlichkeiten, wenn der Bedarf an Kita-Plätzen irgendwann einmal nicht mehr so groß sein sollte, zum Beispiel zu Wohnungen umgebaut werden können. Momentan finden im Gebäude Sanitär-, Wand- und Bodenarbeiten statt. Wenn Fenster und Türen eingebaut sind, sollen Strom und andere Leitungen folgen. Sandra Schubert: „Bisher läuft alles reibungslos. Wir hoffen, dass es auch so bleibt.“

Rubriklistenbild: © Daniel Maiß

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