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Ein Unfall mit einem Fahrradfahrer ereignete sich auf der Allee des Wandels. (Symbolbild)

Unfall auf Allee des Wandels

Fahrradfahrer flüchten - ohne sich um verletzten 20-Jährigen aus Herten zu kümmern

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Ein 20-jähriger aus Herten war auf der Allee des Wandels in Herten unterwegs. Als er stürzte, fuhren die Unfallverursacher einfach weiter.

  • Leicht verletzt worden ist ein Radfahrer auf der Allee des Wandels. 
  • Jetzt werden Zeugen für den Vorfall gesucht. 
  • Auch bei einem Radunfall gilt: Wer sich vom Unfallort entfernt, ohne seine Personalien zu hinterlassen und sich um den Schaden zu kümmern, kann sich strafbar machen.

Die Polizei sucht Zeugen für einen Unfall auf der Allee des Wandels in Herten. Ein 20-jähriger Fahrradfahrer aus Herten ist dort am Dienstag (21.3.) gegen 16.30 Uhr leicht verletzt worden. 

Radfahrer flüchten nach Sturz auf der Allee des Wandels in Herten

Der 20-jährige Hertener war auf der Allee des Wandels in westlicher Richtung in der Nähe der Backumer Straße in Disteln unterwegs. Dort musste der junge Mann zwei ihm entgegenkommenden  Fahrradfahrern ausweichen, die nebeneinander fuhren. Bei diesem Manöver stürzte der 20-Jährige und verletzte sich leicht, berichtet die Polizei am Donnerstag.

Unfallflucht gilt auch bei Unfällen mit dem Fahrrad

Generell gilt: Auch eine Verkehrsunfallflucht mit dem Fahrrad kann geahndet werden, erklärt Polizei-Sprecher Andreas Lesch. Im entsprechenden Paragrafen 142 des Strafgesetzbuches steht, dass eine Flucht vom Unfallort mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet wird. 

Nicht einfach vom Ort des Geschehens entfernen

Das gilt, wenn sich ein Unfallbeteiligter - das gilt auch, wenn man den entgegen kommenden nur gestreift hat oder derjenige ausweichen musste - einfach vom Ort des Geschehens entfernt. Wer an einem Unfall beteiligt ist, muss unbedingt seine Personalien angeben. Auch Angaben zum Fahrzeug, wie er aufgrund seiner Anwesenheit in den Unfall verwickelt war oder was derjenige beobachtet hat. Außerdem muss derjenige eine angemessene Zeit warten. 

Bei schweren Delikten unbedingt die Polizei rufen

Bei Bagatellunfällen, wie einem minimalen Blechschaden nach einem Park-Rempler müsse nicht zwingend die Polizei gerufen werden, erklärt Lesch. Wenn die Unfallbeteiligten die Personalien ausgetauscht und ein gutes Gefühl hätten, könne man das auch ohne Polizei regeln. Seien allerdings Menschen verletzt, schwerwiegendere Schäden zu verzeichnen, die Straße für die Unfallaufnahme gesperrt werden muss oder wenn Flüssigkeiten aus dem beschädigten Fahrzeug auslaufen, sei es zwingend notwendig, die Polizei einzuschalten. Dies gelte auch, wenn ein Kind in den Unfall verwickelt sei oder der Verdacht bestehe, das Gegenüber stehe unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. 

Zeugen für den Unfall in Herten gesucht

Eine Beschreibung der beiden Fahrradfahrer liegt nicht vor. Hinweise nimmt das zuständige Verkehrskommissariat unter der 0800 2361 111 entgegen. Auch Zeugen für einen dreisten Diebstahl auf dem Gelände eines Autohauses ebenfalls in Disteln sucht die Polizei.

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