Frauenkulturtage

Frauen tanzen ausgelassen bis Mitternacht

HERTEN - „Tanzen ist (m)ein Vitamin“ lautete in diesem Jahr das Motto des schon legendären Frauenfests im Glashaus. Mehr als 160 Besucherinnen kamen zu dieser beliebten Veranstaltung im Rahmen der Frauenkulturtage, um ungezwungen zu tanzen und Spaß zu haben.

Deutlich ist die gute Laune zu spüren, wenn DJane Steffi ansteckende Rhythmen auflegt und die Stimmung in der ohnehin warmen Rotunde noch einmal richtig aufheizt. Sie ist zwar mit ihrer Ausrüstung an den Tisch gebunden, aber stillsitzen kann auch sie nicht. „Alors on danse“ (dt.: „Lass und tanzen“) singt der Franzose „Stromae“ passend. Sprachliche Barrieren kennt das Frauenfest nicht: Zu Shakiras „Waka Waka“ wird genauso die Hüfte geschwungen wie zum Welthit „Simarik“ von Tarkan. Multikulturell ist auch die vorgegangene Einführung mit der Bochumerin Elisa Wadlé und Petra Valtin aus Witten, die den Besucherinnen eine Einführung in Tänze aus unterschiedlichen Ländern bieten. „Wir wollen einfach die Musik genießen und spüren, welche Energie entsteht, wenn sich Menschen an den Händen halten“, sagt Elisa Wadlé. Im Kreistanz, den sie als Urtanz der Menschheit bezeichnet, durchlaufen die Frauen eine Reise unter anderem durch Südamerika und Griechenland. Auch neu im Programm ist die kurze musikalische Einlage der Schülerinnen Lucy Mende (17, Gitarre) und Laura Krämer (16, Gesang), welche die Frauen unterhalten, bevor das Fest überhaupt so richtig los geht.

Das Veranstaltungsteam aus dem Frauen-Netzwerk Herten und dem städtischen Kulturbüro denkt sich eben jedes Jahr etwas Neues aus, um ein mitreißendes Frauenfest zu gestalten. Und so wird bis Mitternacht ausgelassen gefeiert.

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