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Die Gründung eines AfD-Stadtverbandes Herten rückt näher.

Alternative für Deutschland

Gründung des AfD-Stadtverbandes in Herten wird verschoben

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Die Gründung eines Hertener Stadtverbandes der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist verschoben worden. Das liegt aber nicht an einem Mangel an Mitgliedern - im Gegenteil.

Update 27. September:

Die Gründung eines Hertener Stadtverbandes der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist auf Anfang November verschoben worden. Das teilt der Initiator der Gründung, Sascha Klewitz, mit. Zunächst sollte die Hertener AfD im September oder Oktober starten.

Aktuell laufe aber noch bei vier potenziellen Mitgliedern das Aufnahmeverfahren, so Klewitz. Er wolle diesen Bürgern die Möglichkeit geben, an der Stadtverbandsgründung und der damit einhergehenden Vorstandswahl mitzuwirken. Voraussichtlich werde die AfD in Herten am ersten oder zweiten November-Wochenende mit dann 24 Mitgliedern starten.

Es gab bereits ein Treffen. Wie Sascha Klewitz seine Parteikollegen einschätzt, lesen Sie am Samstag in der Hertener Allgemeinen (EPaper/Druckausgabe).

 

Update 12. September:

Zu dem AfD-Angebot der Zusammenarbeit nimmt der Ortsverbandsvorsitzende der Grünen, Ralf Mauelshagen, wie folgt Stellung: 

"Sascha Klewitz, der in der AfD nun eine neue politische Heimat gefunden hat, weist auf die bevorstehende Gründung eines AfD-Stadtverbandes hin und bietet den Hertener Parteien schon jetzt eine Zusammenarbeit an. 

Dieses Angebot passt ja zu den aktuellen Recherchen von Report Mainz, nach denen es in 18 Kommunen Hinweise auf eine Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD gibt. 

Er möchte keine „Rechtsaußen-Politik“ machen und zeigen, dass man mit der AfD auch zusammen Politik machen kann. 

Wir als Hertener Grünen bedanken uns für dieses Angebot, werden dieses aber nicht annehmen. Wir werden nicht mit einem Stadtverband zusammenarbeiten, der zu einer Partei gehört, die von einem rechtsnationalen Flügel um Björn Höcke immer mehr ihren Stempel aufgedrückt bekommt, deren Abgeordnete und Fraktionsmitarbeitende teilweise Mitglieder national-völkischer Burschenschaften sind und deren Politiker unverhohlen mit der Identitären Bewegung sympathisieren. 

Mit einer Partei, die Rassismus und Ausgrenzung betreibt, die Gesellschaft in Schützenswerte und Unerwünschte aufspaltet, islamfeindlich ist, ein althergebrachtes Familienbild vertritt, den menschengemachten Klimawandel leugnet, für eine Sozialpolitik steht, die u.a. die Arbeitslosenversicherung privatisieren und die Erbschaftssteuer abschaffen will und die gegen Europa ist, kann und wird es keine Zusammenarbeit unsererseits geben."

Vor der Kommunalwahl im kommenden Jahr ist im Hertener Politikbetrieb schon ordentlich "Dampf im Kessel".

Unser bisheriger Bericht vom 9. September:

Sascha Klewitz war war stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands NRW der Partei „Demokratische Bürger Deutschland“ (DBD) und trat für diese bei der Landtagswahl 2017 an.

Ein Jahr später gründete er mit einigen Mitstreitern den Verein „Engagierte Bürger für Herten“ und wurde direkt zum Vorsitzenden gewählt. 

Stadtverband Herten schon im September?

Nun aber hat Sascha Klewitz eine neue politische Heimat gefunden: die „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Bei der reinen Mitgliedschaft soll es aber nicht bleiben: „Ziel ist es, möglichst noch im September einen Stadtverband Herten zu gründen – spätestens aber im Oktober“, so Klewitz. „Ich glaube, dass wir da direkt um die 20 Mitglieder finden würden.“

Auch Hertener Ratsmitglied will zur AfD wechseln

Eins davon wäre dann auch vermutlich Udo Surmann. Der 70-Jährige hatte unlängst erklärt, dass er im Februar 2020 mit Blick auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr mit seinem Ratsmandat zur AfD wechseln möchte.

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