Die Parkgaststätte Katzenbusch ist eine Traditions-Einrichtung in Herten-Süd.
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Die Parkgaststätte Katzenbusch ist eine Traditions-Einrichtung in Herten-Süd.

In Herten-Süd

AfD-Stammlokal: Umstrittene Gaststätte hat einen neuen Besitzer

Das traditionsreiche Gasthaus Katzenbusch war in den vergangenen Monaten als Stammlokal der Partei Alternative für Deutschland (AfD) des Öfteren Schauplatz von Protestaktionen. Jetzt hat es einen neuen Besitzer.

Der Hertener Unternehmer Stefan Thiel hat das traditionsreiche Gasthaus Katzenbusch in Herten-Süd an der Herner Straße gekauft. Es war in den vergangenen Monaten als Stammlokal der Partei Alternative für Deutschland (AfD) des Öfteren Schauplatz von Protestaktionen geworden, zu denen das Bündnis „Herten ist bunt“ aufgerufen hatte.

Fotostrecke: Udo-Demo in Herten gegen die AfD

Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
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Die Protest-Aktion, die vom Hertener Bündnis für Demokratie und Menschenrechte organisiert worden war, blieb friedlich und war als Solidaritätsaktion für Udo Lindenberg gedacht, der von AfD-Mann Stephan Brandner verbal angegriffen worden war. Foto: Daniel Maiß
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Zuletzt hatten Chaoten die Fassade mit Parolen gegen die AfD und gegen Rassismus besprüht. Wirt Klaus Pascoletti hatte nur noch wenige Gäste.

Die Fassade der Parkgaststätte Katzenbusch in Herten-Süd wurde mit Parolen beschmiert.

Jahrzehntelang war das Haus ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt und der langjährige Wirt Otto Volmer, der das Haus bis in die 1970er-Jahre führte, ein bekannter Hertener Gastronom. Doch irgendwann ging es nur noch bergab mit dem Wirtshaus in Herten-Süd. Die Immobilie stand leer, als das Ehepaar Christine und Klaus Pascoletti sie 2006 kaufte, um sie aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Nun also hat Stefan Thiel sich des geschichtsträchtigen Gebäudes angenommen und wagt einen Neuanfang. „Wir haben uns entschieden, eines der schönsten Häuser in Herten vor dem Verfall zu retten“, sagt der Unternehmer. Er habe sich mit Erbbaurechtsgeber Maximilian Graf Nesselrode abgestimmt und die Immobilie übernommen.

Neuanfang in Herten-Süd unter dem Namen „Villa Katzenbusch“

„Grundsätzlich wird es bei einer gastronomischen Nutzung bleiben“, erklärt Stefan Thiel. Unter dem Namen „Villa Katzenbusch“ soll das Restaurant wieder ein kulinarischer Treffpunkt für alle Hertenerinnen und Hertener werden – mit atmosphärischem Innenbereich, einem schönen Biergarten und attraktiven Veranstaltungsräumen.

Wohl vor dem Hintergrund der vergangenen Ereignisse um die Kooperation mit der AfD, die der schwächelnden Katzenbusch-Gaststätte quasi den Rest gegeben hatten, hat der in Herten geborene Immobilieninvestor aber bereits einen Grundsatz festgelegt: Politische Veranstaltungen sollen ab sofort nicht mehr in den Räumen stattfinden. „Ich wünsche mir, dass hier erst mal Ruhe einkehrt und das Gebäude keinen weiteren Schaden nimmt“, erläutert Stefan Thiel.

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