Gleich zweimal rückte die Feuerwehr Herten aus, weil Rauchmelder Alarm ausgelöst hatten.
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Gleich zweimal rückte die Feuerwehr Herten aus, weil Rauchmelder Alarm ausgelöst hatten.

Rauchmelder lösen aus

Alarm: Feuerwehr rückt am Wochenende zu zwei Einsätzen in Herten aus

Gleich zweimal rückte die Hertener Feuerwehr am Wochenende (6. und 7. Juni) aus, weil Rauchmelder Alarm ausgelöst hatten.

  • In Herten-Süd und am Paschenberg kam es am Wochenende zu Feuerwehr-Einsätzen.
  • Beide Male hatte der Heim-Rauchmelder Alarm geschlagen.
  • Die Feuerwehr gibt in diesem Zusammenhang wichtige Hinweise. 

Beim ersten Einsatz am frühen Samstagnachmittag (6. Juni) ging es für die Feuerwehr Herten gegen 14 Uhr zum Paschenberg. Dort hatte an der Straße „Am Pösken“ in einer Wohnung der Heimrauchmelder ausgelöst. 

Vor Ort stellte sich aber heraus, dass es nicht brannte, sondern die Batterie leer war. Diese musste nur ausgetauscht werden.

Alarm in leerer Wohnung in Herten  

Glimpflich verlief auch der zweite Einsatz am Sonntag (7. Juni). Gegen 13 Uhr war die Feuerwehr zum Fockenkamp nach Herten-Süd ausgerückt. Hier hatte ein Rauchmelder in einer leer stehenden Wohnung ausgelöst. 

Da die Tür nicht verschlossen war, mussten sich die Einsatzkräfte nicht gewaltsam Zutritt verschaffen. Auch hier gab es keine Anzeichen für ein Feuer. Die Einsatzkräfte entfernten die Batterie aus dem Rauchmelder.

Die Feuerwehr Herten weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie lebenswichtig Rauchmelder sind.

Herten: Brandrauch kann tödlich sein 

Laut der auch vom Deutschen Feuerwehrverband unterstützten Inititative "Rauchmelder retten leben" sterben jeden Monat in Deutschland Menschen durch Brände, die meisten von ihnen an einer Rauchvergiftung.

Auch wenn die Zahlen in den vergangenen Jahren immer weiter zurück gegangen sind, waren es zum Beispiel in 2016 noch 325 Tote durch Rauch, Feuer und Flammen.

Tödlich sei bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch könne irreversible körperliche Schäden verursachen.

Herten: Drei Atemzüge reichen aus 

Vor allem nachts würden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf rieche der Mensch nichts.

Schon drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs könnten tödlich sein, die Opfer würden im Schlaf bewusstlos und ersticken. Daher sei ein Rauchmelder der beste Lebensretter in der Wohnung.

Auch die Brandmeldeanlage im Copa Ca Backum hatte in den vergangenen Wochen das eine oder andere Mal wegen der Bauarbeiten im Freizeitbad ausgelöst. Derweil ist das Freibad komplett umgebaut und wird jetzt genauso wie das Hallenbad wieder eröffnet.

Unterdessen haben sich die Corona-Zahlen in Herten in den vergangenen Tagen kaum verändert.

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