Der Prozessauftakt gegen einen Westerholter Geschäftsmann mussten verschoben werden.
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Der Prozessauftakt gegen einen Westerholter Geschäftsmann mussten verschoben werden.

Anklage erhoben

Auftakt geplatzt - Darum erschien ein Westerholter Geschäftsinhaber nicht vor Gericht

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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Die Klägerin erhebt schwere Vorwürfe gegen einen Familienvater. Die Tat soll sich am 25. Oktober 2018 in den Geschäftsräumen in Westerholt ereignet haben.

Es stehen schwere Vorwürfe gegen einen Familienvater im Raum. Der Inhaber eines kleinen Dienstleistungsbetriebes in Westerholt soll in einem Hinterzimmer eine 15-jährige Aushilfskraft sexuell missbraucht haben. Dieser Fall sollte eigentlich ab Donnerstag (19.11.) vor dem Bochumer Landgericht verhandelt werden. Doch es kam anders.

Zwei Familienmitglieder des Angeklagten aus Herten sind positiv auf das Coronavirus getestet worden

Das Coronavirus verhinderte den Prozess-Beginn. „Zwei Familienmitglieder des Angeklagten sind zuletzt positiv auf Corona getestet worden. Als enge Kontaktperson musste er sich daher seit Montag in Quarantäne begeben“, erklärte der Verteidiger. Wann der Prozess nun starten soll, hat die 3. Jugendschutzkammer bisher noch nicht bekannt gegeben. Die Verhandlung wird wohl erst Anfang 2021 beginnen.

So lautet die Anklage: Der 60-Jährige soll sich am 25. Oktober 2018 an einer 15-jährigen Schülerin vergangen haben. Die Jugendliche wollte mit den Reinigungsarbeiten in Herten ihr Taschengeld aufbessern. In der Mittagspause soll es in den Räumen des kleineren Dienstbetriebs in Westerholt passiert sein.

Es soll zu schweren sexuellen Handlungen auf einer Couch in Westerholt gekommen sein

„Ohne dass die Zeugin sich zur Wehr gesetzt hat oder gesagt hat, damit nicht einverstanden zu sein“ soll es auf einer Couch zu schweren sexuellen Handlungen gekommen sein, heißt es in der Anklageschrift. Das Mädchen sei aufgrund der Situation - sie war auf die Arbeit angewiesen - nicht zur sexuellen Selbstbestimmung in der Lage gewesen. Sie habe massiv unter Druck gestanden.

Bei Verurteilung drohen bis zu drei Jahre Haft

Die Polizei hatte den Familienvater nach Erstattung der Anzeige in Untersuchungshaft gesteckt. Später sei er vorläufig freigelassen worden. Ihm drohen - sollte es zu einer Verurteilung kommen - bis zu drei Jahre Haft.

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