Mithilfe eines Baukrans bringen die Höhenretter hier den Verunglückten aus 17 Metern Tiefe nach oben
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Mithilfe eines Baukrans bringen die Höhenretter hier den Verunglückten aus 17 Metern Tiefe nach oben

Feuerwehr

Erneuter Einsatz für die Höhenretter in Herten: Arbeiter stürzt vier Meter tief in Baugrube

  • Tobias Ertmer
    vonTobias Ertmer
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Erneut mussten die Höhenretter zu einem Einsatz nach Herten-Süd ausrücken: An der Hohewardstraße war ein Arbeiter in einer Baugrube vier Meter in die Tiefe gestürzt und auf dem Boden aufgeschlagen.

Update, 14.45 Uhr:

Offenbar hat die Kriminalpolizei nun die Ermittlungen an der Baustelle der Emschergenossenschaft aufgenommen. Neuesten Erkenntnissen zufolge stürzte der Mann vier Meter tief ab und schlug auf dem Boden auf. 

An dieser Baugrube ist es erneut zu einem Arbeitsunfall gekommen.

Die Grube, in der er arbeitete, ist insgesamt rund 17 Meter tief. Die Höhenretter haben den Verletzten durch den Einsatz eines Baukrans retten können, nachdem dieser zunächst stabilisiert worden war.

Nach der Rettung wurde der Verletzte in das Knappschaftskrankenhaus nach Recklinghausen gebracht. Laut Aussage der Retter vor Ort habe der Arbeiter noch "Glück im Unglück" gehabt. 

So berichteten wir bisher: 

Gegen 14 Uhr wurde der Einsatz an der Hohewardstraße, Ecke Karlstraße in Herten-Süd gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen ist ein Arbeiter an der Baustelle der Emschergenossenschaft aus zwei Metern Höhe in den Schacht gestürzt und hat sich verletzt. Er soll mehrere Knochenbrüche erlitten haben. Für die bergung des Verletzten wurden die Höhenretter eingesetzt. 

Ähnlicher Einsatz schon im September und im Juli

Zuletzt war es am 16. September zu einem ähnlichen Einsatz gekommen. Damals war ebenfalls ein Arbeiter, der auf einem Gerüst gearbeitet hatte, auf den Grund des Schachts gestürzt. 

Und auch im Juli mussten sich Höhenretter um einen verletzten Mann in Herten Süd kümmern.

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