Neue Sportanlage in Herten

Gesperrtes Basketball-Feld auf Schlägel & Eisen: Nun beziffert die Stadt die Kosten

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  • Anna Lisa Oehlmann
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  • Daniel Maiß
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  • Frank Bergmannshoff
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Bereits seit einigen Monaten steht das augenscheinlich fertige Basketball-Feld auf Schlägel&Eisen. Die Eröffnung hängt an einem Gutachten.

Obwohl es fertig aussieht, ist das Basketball-Feld auf Schlägel&Eisen weiter gesperrt.
  • Die Firma Büning hat das Baskteball-Feld auf Schlägel&Eisen gebaut.
  • Das Feld ist ein Geschenk an die Bürger der Stadt Herten.
  • Ein ausstehendes Gutachten verhindert derzeit die Freigabe.

Update 7. September: Erstmals sind die Kosten für das neue Basketball-Feld auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel&Eisen in Herten genannt worden. In der jüngsten Ratssitzung packte Thorsten Westerheide, Leiter des Zentralen Betriebshofes Herten (ZBH), die Zahlen auf den Tisch.

ZBH investiert 21.000 Euro in Vorarbeiten für das Basketball-Feld auf Schlägel&Eisen in Herten

Bevor das Feld errichtet werden konnte, waren Vorarbeiten nötig. Diese haben die Mitarbeiter des Zentralen Bauhofs Herten übernommen. Das beinhaltete zum Beispiel das Einfassen des Felds durch Betonsteine und das Aufbringen eines Kies-Untergrunds. Diese Arbeiten hätten laut Westerheide 21.000 Euro gekostet.

Auch für die Hertener Firma Büning, die der Stadt das Basketball schenkt, sind Kosten entstanden. Diese bezifferte der ZBH-Chef auf rund 20.000 Euro.

Stadtverwaltung Herten wartet auf Gutachten - erst dann kann das Basketball-Feld freigegeben werden

Wann das Feld zum Spielen freigegeben werden kann, ist weiterhin unklar. Die Hertener Stadtverwaltung wartet weiterhin auf das Gutachten eines Sachverständigen. Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Das hatten wir bisher berichtet (3.9.): Seit einigen Monaten ist ein Basketball-Feld auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel&Eisen in Herten errichtet. Seit Wochen ist es von einem Bauzaun umzäunt. Viele Menschen, die daran auf der Zechenbahntrasse vorbeikommen fragen sich: Wann wird das Basketballfeld endlich freigegeben?

Bau-Abnahme für das Basketball-Feld auf Schlägel&Eisen in Herten fehlt

Das Problem: Beim Basketballfeld fehlt derzeit nach Angaben der Hertener Stadtverwaltung noch die Bau-Abnahme. Kleinere Spalte und Zwischenräume in den Metallschienen (0,5 bis 2 Zentimeter groß) der Umrandung waren bei der Begutachtung des Feldes aufgefallen.

Stadt fürchtet: Jemand könne sich an Metallschienen in Herten verletzen

Die Stadt Herten fürchtet, wenn sich jemand an den Metallschienen verletzt, indem man stolpert oder mit dem Finger hängen bleibt, könne die Stadt Herten dafür haftbar gemacht werden. So sollten die Bürger geschützt werden, heißt es vonseiten der Stadt. Sobald die potenzielle Gefahrenquelle entfernt sei, könne das Feld freigegeben werden.

Firma Büning sponsort 20.000 Euro teures Projekt für Hertener Bürger

Das Unternehmen „Büning Fußbodentechnik und Bodenbeschichtung“, dessen Unternehmenssitz sich auf Schlägel&Eisen befindet, hatte den Vorschlag für das Basketball-Feld gemacht. Laut Geschäftsführer Markus Büning habe das Unternehmen bereits ähnliche Basketball-Felder in anderen Städten realisiert und gute Erfahrungen damit gemacht. Die Firma erklärte sich bereit, das Projekt im Wert von circa 20.000 Euro zu sponsern.

Das Feld sollte öffentlich zugänglich sein und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Herten zugute kommen. Somit entschied man sich für Schlägel&Eisen als Standort - wo die Hertener gegen immer neue Müllberge kämpfen.

Zentraler Betriebshof Herten leistet Vorarbeit für Unterbau des Basketball-Feldes

Der Zentrale Betriebshof - der sich über neue Müllautos in Herten freut - leistete daraufhin die Vorarbeiten für den Unterbau. Eine 15 mal 11 Meter große Fläche wurde mit Randsteinen eingefasst und mit feinem Kies aufgefüllt. Dann ging es an den Bau der eigentlichen Spielfläche.

Firma Büning aus Herten erprobt flächenelastischen Boden im Outdoor-Basketball-Feld

Die Firma Büning brachte die eigentliche Spielfeld-Oberfläche auf. Diese war ein Prototyp für das Unternehmen. Firmen-Chef Markus Büning: „Hier geht es jetzt darum, einen flächenelastischen Boden zu bauen, der die Kraft des Sportlers aufnimmt – so wie ein federnder Holz- oder Gummiboden in Turnhallen. Im Außenbereich ist das eine Kunst.“ Es liege in der Natur der Sache, dass bei einem Prototypen auch mal Schwierigkeiten auftreten können, so Büning. 

Rubriklistenbild: © Anna Lisa Oehlmann

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