Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens bereitet mit Schutzhandschuhen den Corona-Impfstoff von Pfizer-Biontech vor.
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Überraschend erhielt das Gertrudis-Hospital in Herten-Westerholt den Corona-Impfstoff.

Westerholter Krankenhaus in Corona-Zeiten

Nach Problemen muss es schnell gehen: Erste Impfungen im Gertrudis-Hospital

Das Land NRW hatte einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern verhängt, die mit Biontech-Impfstoff versorgt werden. Nun ging der Impfstart ganz schnell.

Update 2. Februar: Alle hatten sich darauf eingestellt, dass die ersten Dosen für die Impfungen der Mitarbeitenden im Westerholter Gertrudis-Hospital gegen das Coronavirus bereits am 20. Januar geliefert werden sollten. Doch Lieferengpässe sorgten dafür, dass das Gesundheitsministerium den Impfstart in den Hertener Krankenhäusern verschieben musste. Es hieß, dass die Impfdosen Anfang Februar eintreffen sollen.

Gertrudis-Mitarbeiter erhalten Impfung in Westerholt schneller als gedacht

Nun ging doch alles ganz schnell. Nachdem am Freitag (29. Januar) ein Seniorenheim in Castrop-Rauxel noch Ampullen mit dem Impfstoff übrig hatte, kam dieser nach Herten. Schnell waren die vorbereiteten Schritte ausgeführt, sodass es am darauf folgenden Samstag losgehen konnte. Insgesamt haben bereits 50 Mitarbeitende die erste Impf-Dosis erhalten. Jetzt hoffen die Mitarbeitenden, dass in den kommenden Tagen die Ampullen wie geplant eintreffen, sodass weiter geimpft werden kann.

Impf-Start in Hertener Krankenhäusern verschiebt sich

Update 20. Januar: Aus einer E-Mail, die ein Teil der Krankenhäuser um Mitternacht (19./20. Januar) erreichte, geht hervor, dass der Grund Lieferprobleme des Unternehmens Biontech seien. Sowohl das Gertrudis-Hospital in Westerholt als auch das St.-Elisabeth-Hospital in Herten-Mitte sind von diesem Lieferstopp betroffen.

In beiden Häuser hatte man fest damit gerechnet, dass Hunderte von Impfdosen zum Teil bereits am heutigen Mittwoch (20.1.) angeliefert werden würden. Beide Häuser erreichte die Nachricht des Stopps vollkommen überraschend. In einer ersten Stellungnahme heißt es sowohl aus dem Gertrudis-Hospital als auch aus dem St.-Elisabeth-Hospital, dass man sehr enttäuscht sei.

Beide Häuser in Herten hatten sich umfangreich auf die Impfungen vorbereitet, eigene Impfzentren mit Impfstraßen eingerichtet und ausgeklügelte Zeitpläne aufgestellt, um die Impfungen durchführen zu können.

Laut der Mail des NRW-Gesundheitsministeriums finden demnach erst ab dem 1. Februar wieder Erstimpfungen Krankenhäusern statt.

Wenn es neue Infos und weitere Reaktionen gibt, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren. 

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