Auch in Herten sollen die Corona-Impfungen bald starten.
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Auch in Herten sollen die Corona-Impfungen bald starten.

Pandemie

Corona-Impfungen in Herten? Es gibt schon einen Plan, wann es losgehen soll

Seit Kurzem werden Corona-Impfungen in Deutschland durchgeführt. Im Kreis Recklinghausen fiel in Marl der Impf-Startschuss. Auch für Herten gibt es konkrete Pläne.

Zunächst werden in Herten wie praktisch überall in Deutschland vor allem Bewohner und Mitarbeiter von Seniorenheimen geimpft. „Wir stecken mitten in den Vorbereitungen“, sagt Björn Przybysz, Leiter des Wally-Windhausen-Seniorenzentrums der AWO. Der zuständige Impfarzt stehe erst ab der kommenden Woche zur Verfügung, sodass voraussichtlich in der zweiten Januarwoche mit der Impfung der 79 Bewohner und 89 Mitarbeiter zu rechnen sei.

„Die Bereitschaft ist hoch. 80 bis 85 Prozent unserer Bewohner wollen sich impfen lassen“, so Przybysz Bei den Mitarbeitern liege der Anteil bei 70 bis 75 Prozent.

Die Caritas Herten plant mit eienem konkreten Datum

„Wir möchten so schnell wie möglich mit den Impfungen beginnen“, sagt Bernd Raspel, Fachbereichsleiter der Abteilung „Leben und Wohnen im Alter“ des Hertener Caritasverbandes. Und er nennt auch schon einen konkreten Termin für die erste Impf-Charge: „Wir streben den 6. Januar an.“

Mit 101 Bewohnern und rund 140 Mitarbeitern gehört das Franz-von-Assisi-Heim an der Hospitalstraße zu den größeren Einrichtungen in Herten und steht auf der Prioritätenliste relativ weit oben. Auch dort wollen sich viele impfen lassen. Von 77 Bewohnern liege schon die Einwilligung vor. „Aber der Aufklärungsbedarf ist sehr hoch. Viele möchten vorher noch mit dem Arzt sprechen“, erklärt Raspel.

Appell an alle, sich impfen zu lassen

„Auch wir stehen in den Startlöchern“, sagt Andrea Theßeling, Leiterin des St.-Elisabeth-Pflegezentrums. Als Termin steht in der Einrichtung im Schlosspark auch der 6. Januar im Kalender. 64 Bewohner und 70 Mitarbeiter gilt es dort zu impfen – im Idealfall. „Die Bereitschaft ist sehr hoch. Fast alle Bewohner wollen sich impfen lassen.“

Andrea Theßeling appelliert an alle, sich gegen Corona impfen zu lassen. „Erst wenn flächendeckend Impfschutz besteht, können die Freiheitseinschränkungen wieder aufgehoben werden.“

In Westerholt wird an einem Samstag geimpft

Im Haus St. Martin in Westerholt, das erst Anfang Dezember einen Umzug mit allen Bewohnern in neue Räumlichkeiten an der Goethestraße gestemmt hat, bereitet sich das Team um Leiterin Linda Agiri ebenfalls auf die Impfungen vor. „Wir stehen gerade im Gespräch mit dem Impfarzt“, sagt sie. Auch dort geht es noch darum, die 79 Bewohner und 90 Mitarbeiter zu informieren und aufzuklären. Der Wochentag für die Impfung steht schon fest. „Es wird ein Samstag sein, wenn die Arztpraxis geschlossen ist“, sagt Linda Agiri. Wahrscheinlich wird es aber bis Mitte Januar dauern.

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