Die AWO-Kita "Rasselbande" an der Teichstraße in Herten.
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Die AWO-Kita "Rasselbande" an der Teichstraße in Herten.

Unklare Informationslage

"Corona" in Herten: AWO bestätigt Quarantäne in Kita

  • Frank Bergmannshoff
    vonFrank Bergmannshoff
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Die Corona-Ausbreitung in Hertener Kinder-Betreuungseinrichtungen ist größer als bisher öffentlich bekannt. Neben dem "Kiko" und der OGS Waldschule ist auch eine Kita der Arbeiterwohlfahrt betroffen.

  • Die städtische Kindertagesstätte "KiKo" in Herten-Langenbochum ist aktuell geschlossen.
  • Eine Erzieherin wurde Corona-positiv getestet. Weitere Tests in der Einrichtung waren bisher aber negativ.
  • An der benachbarten Waldschule ist die Situation undurchsichtig. Bis Freitagnachmittag hieß es, es gebe weitere Corona-Fälle. Eltern gerieten in Aufregung. Dann gab es plötzlich Entwarnung.
  • Auch eine AWO-Kita ist von einem Corona-Fall betroffen, die Quarantäne aber wahrscheinlich fast zu Ende.

Update Montag 22. Juni, 14.30 Uhr: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat bestätigt, dass die Kita "Rasselbande" an der Teichstraße (Backumer Tal) von einem Corona-Fall betroffen ist. Eine Mutter und ihr Kind seien positiv getestet worden. Daraufhin seien die Kinder und  Erzieherinnen der entsprechenden Gruppe durch das Kreisgesundheitssamt mit einem Betretungsverbot für die Kita belegt worden.  Die angeordnete Quarantäne stehe aber schon kurz vor der Aufhebung. Abhängig davon, was Nach-Tests ergeben, können womöglich am Dienstag, 23. Juni, wieder Kinder aus der betroffenen Gruppe in die Kita kommen.

Alle Tests negativ in der OGS Waldschule

Unterdessen liegt auch das Endergebnis der Tests von der OGS Waldschule vor. Auch hier ist die AWO der Träger. Alle 52 Kinder und zehn Mitarbeiter, die am Donnerstag getestet worden waren, sind negativ. Die Quarantäne bleibt dennoch bestehen und die OGS geschlossen, da die Kinder und Mitarbeiter vom Kreisgesundheitsamt weiterhin als Kontaktpersonen der tatsächlich erkrankten Erzieherin eingestuft werden.

Die besagten 52 Kinder dürfen somit auch nicht die Waldaschule besuchen. Darüber hinaus läuft in der Waldschule jedoch regulärer Unterricht.

Update Samstag, 20. Juni, 22.45 Uhr: Seit Mittwoch, 17. Juni, berichtet unsere Redaktion über die Corona-Fälle in Langenbochum. In der Kindertagesstätte "Kiko" (Träger: Stadt Herten) und der benachbarten Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) Waldschule (Träger: Arbeiterwohlfahrt, AWO) ist jeweils eine Erzieherin an Covid-19 erkankt.

Schon am Mittwoch erreichte uns die kritische Nachfrage einer Facebook-Nutzerin, warum wir nicht auch über "die andere Hertener Kita" berichten, in der angeblich ein Corona-Fall aufgetreten ist. Unserer Redaktion gelang es jedoch zunächst nicht, in Erfahrung zu bringen, um welche Kita es sich handeln soll. Kein Hertener Kita-Träger und auch keine Behörde hatte einen weiteren Corona-Fall gemeldet.

Gruppe angeblich seit zwei Wochen in Quarantäne

Inzwischen haben sich jedoch Angehörige eines Kindes an unsere Redaktion gewendet. Sie berichten, es handele sich um die AWO- Kindertagesstätte "Rasselbande" an der Teichstraße (Paschenberg/Backumer Tal). Bereits seit 8. Juni sei dort angeblich eine ganze Gruppe in Quarantäne, nachdem ein Kind  positiv auf Covid-19 getestet worden sei. Abgesehen davon sei die Kita jedoch weiterhin geöffnet.

Die Angehörigen werfen die Frage auf, warum die AWO-Kita weiterhin teilweise geöffnet sei, während die städtische Kita "Kiko" in Langenbochum sofort komplett geschlossen wurde.

Stellungnahme erst am Montag möglich

Die Arbeiterwohlfahrt, das Kreisgesundheitsamt und die Stadt Herten sind am Wochenende für unsere Redaktion nicht für eine Klärung zu erreichen. Dies wird erst am Montag möglich sein.

Einige Dinge lassen sich trotzdem erklären: Auch im "Kiko" war am Mittwoch nur eine Gruppe vom Kreisgesundheitsamt geschlossen worden. Es war vielmehr die Stadt Herten, die darüber hinausgehend entschied, vorsichtshalber die gesamte Einrichtung zu schließen. Nachdem weitere Tests negativ waren, kann der "Kiko" voraussichtlich am Montag, 22. Juni, zumindest teilweise wieder öffnen.

Arbeiterwohlfahrt hat nicht informiert

Die Arbeiterwohlfahrt handelte und handelt offenbar anders. Sie hat bisher über keinen Corona-Fall öffentlich informiert, auch nicht über den Fall der erkrankten AWO-Erzieherin in der OGS Waldschule. Am Donnerstag waren in der OGS 50 Kinder sowie die Mitarbeiter getestet worden. Am Freitagabend waren die meisten Tests ausgewertet - und bis dahin alle negativ. Jedoch müssen die 50 Kinder und Mitarbeiter trotzdem weiterhin in häuslicher Quarantäne bleiben, da sie vom Kreisgesundheitsamt weiterhin als Kontaktpersonen der erkrankten Erzieherin eingestuft werden. Das betonte am Freitagabend Jochem Manz, Sprecher der Kreisverwaltung.

Evangelische Kirche machte Corona-Fall in Marler Kita nicht öffentlich

Auch in Marl hatte ein Kita-Träger nicht die Öffentlichkeit über einen Corona-Fall informiert. Der evangelische Kindergarten "Marlino" an der Brassertstraße ist seit dem 10. Juni geschlossen. Dort war eine Person positiv auf Corona getestet worden. 25 Mädchen und Jungen, die mit der erkrankten Person Kontakt hatten, und das gesamte Personal der Einrichtung wurdenin Quarantäne geschickt. Doch erst am 18. Juni wurde der Fall öffentlich bekannt, weil einige Eltern kritisierten, dass der Träger den Fall verschweige. Konkret hatten betroffene Eltern der Marler Einrichtung am 17. Juni unsere Online-Berichterstattung über den Fall in Herten gelesen und dann bei unserer Redaktion kritisch nachgefragt, warum wir nicht auch über die betroffene Kita in Marl berichten. Am 18. Juni bestätigte der Träger der Marler Kita, der Evangelische Kirchenkreis Recklinghausen, den Sachverhalt auf Nachfrage. Mittlerweile liegen die weiteren Testergebnisse vor. Niemand habe sich angesteckt. Die Kita macht am 22. Juni wieder auf.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des oben stehenden Absatzes hieß es, die Evangelische Kirche habe den Fall der Marler Kita "verschwiegen". Diese Darstellung weist der Evangelische Kirchenkreis Recklinghausen zurück. Geschäftsführerin Christine Hanß betont: "Wir haben selbstverständlich sofort alle Eltern informiert und alle öffentlichen Stellen, die wir informieren müssen, dazu gehört das Jugendamt der Stadt Marl, das Landesjugendamt und auch die entsprechenden kirchlichen Organe. (...) Wir haben die Presse nicht informiert, das ist auch nicht unsere Pflicht. (...) Wir hatten keineswegs die Absicht, etwas zu verschweigen." Als Träger stehe man in einem Spannungsverhältnis zwischen dem Schutz der Kinder und Mitarbeiter und transparenter Kommunikation. Dieser Abwägungsprozess habe dazu geführt, dass man nicht von Seiten des Trägers die Öffentlichkeit informiert haben. Uns als Redaktion von 24vest.de ist es wichtig, die verschiedenen Sichtweisen transparent darzustellen - was wir hiermit nachträglich tun. Sollte es zu Missverständnissen gekommen sein, bedauern wir dies.

Die Waldschule in Herten-Langenbochum.

Update Freitag, 19. Juni, 17.45 Uhr: Im Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen ist angeblich eine Panne mit gravierenden Folgen passiert. Es seien Ergebnisse falsch zugeordnet worden. Das behauptete am Freitagvormittag zumindest die Stadt Herten. Auf Nachfrage unserer Redaktion weist der Kreis Recklinghausen diese Darstellung jedoch zurück. Es sei nichts vertauscht und nichts falsch gemeldet worden.

Die Stadt Herten und das Deutsche Rote Kreuz hatten am Freitagvormittag aus einer Quelle, die als verlässlich erachtet wurde, die Vorab-Information erhalten, dass es an der Waldschule mehrere neue Corona-Fälle gebe und dass man sich auf 250 Quarantäne-Fälle und eine Massentestung vorbereiten solle. 250 Quarantäne-Fälle - das wäre faktisch die Schließung der Waldschule gewesen.

Gegen 16 Uhr teilte die Stadt Herten dann unserer Redaktion mit, dass es weitgehend Entwarnung gebe. Von den 50 Kindern sowie den Mitarbeitern der OGS, die am Donnerstagnachmittag getestet worden waren, sei bisher niemand Corona-positiv getestet (Stand: Freitag, 17 Uhr). Offenbar, so die Stadt, seien im Kreisgesundheitsamt am Vormittag Testergebnisse falsch zugeordnet worden und so sei es zu der Fehlinformation gekommen. Doch dieser Darstellung widerspricht der Kreis RE. Es sei nichts falsch zugeordnet und nicht falsch informiert worden.

Letztlich lässt sich nicht endgültig klären, welche Informationen auf welchen Wegen am Freitagvormittag geflossen sind. Recherchen unserer Redaktion deuten daraufhin, dass Mitarbeiter von verschiedenen beteiligten Behörden und Einrichtungen informell miteinander gesprochen haben und dass sich auf diesem Wege die Fehlinformation verbreitet hat - mit weitreichenden Folgen. Denn zwischenzeitlich sind viele Eltern durch die chaotische Informationslage in helle Aufregung versetzt worden.

Zwei Dinge betonte der Sprecher des Kreises Recklinghausen, Jochem Manz, am Freitagnachmittag gegenüber unserer Redaktion:

  • 1.) Zu diesem Zeitpunkt (Freitag, 17 Uhr) seien alle bis dahin vorliegenden Testergebnisse negativ gewesen. Es seien aber nochnicht alle Tests ausgewertet.
  • 2.) Jene 50 Kinder aus der OGS, die am Donnerstag getestet wurden, sowie die Mitarbeiter bleibenin jedem Fall vorerst in Quarantäne, da sie weiterhin als Kontaktpersonen zu der nachweislich erkrankten OGS-Erzieherin gelten. Nächste Woche, so Jochem Manz, müssen alle Kinder zu einer Nach-Testung. Einige betroffene Eltern berichteten gegenüber unserer Redaktion jedoch, sie wüssten nichts von einem erneuten Test.

Der städtische Beigeordnete Dr. Karsten Schneider erklärt gegenüber unserer Redaktion:

  • Alle anderen Kinder der Waldschule können am Montag wieder zum Unterricht gehen. „Die Waldschule wird am Montag regulär öffnen.“
  • In der benachbarten Kindertagesstätte „Kiko“ gibt es ebenfalls weitgehend Entwarnung. Tests ergaben, dass es keine Corona-Ausbreitung im „Kiko“ gegeben hat. Die Kita könne daher aller Voraussicht nach am Montag wieder öffnen, wegen eines allgemein hohen Krankenstandes aber wohl nur teilweise.

Update Freitag, 19. Juni, 13.30 Uhr: Der Stadt Herten liegt noch keine offizielle Mitteilung des Kreisgesundheitsamtes vor, jedoch eine Vorab-Information, dass von den am Donnerstag durchgeführten Tests bei 50 Kindern und Mitarbeitern der Offenen Ganztagsbetreuung mehrere positiv sind. Aktuell deutet einiges darauf hin, dass weitere - womöglich auch alle - Kinder der Waldschule in Quarantäne geschickt werden. Sollte Letzteres passieren, wäre das die faktische Schließung der Langenbochumer Grundschule. Konkrete Informationen des Gesundheitsamtes werden in den nächsten Stunden erwartet.

Kiko kann am Montag zumindest teilweise öffnen

Was die Kindertagesstätte "Kiko" betrifft, so bestätigt die Stadt Herten auf Nachfrage unserer Redaktion, dass sich die Situation weitgehend entschärft hat. Eine Erzieherin, bei der ein Corona-Verdacht bestand, wurde negativ getestet. Voraussichtlich kann der "Kiko" wahrscheinlich am Montag zumindest teilweise wieder öffnen.

Update Freitag, 19. Juni, 12 Uhr: Die Ausbreitung des Corona-Virus in Langenbochum entwickelt sich nach Recherchen unserer Redaktion unterschiedlich. Offizielle Bestätigungen durch die Stadt Herten liegen noch nicht vor. Aber nach unseren Informationen hat sich das Corona-Virus in der städtischen Kindertagesstätte "Kiko" nicht weiter ausgebreitet. Zwar war eine Erzieherin positiv getestet worden. Weitere Tests haben aber offenbar ergeben, dass es keine weitere Verbreitung innerhalb der Einrichtung gegeben hat.

Offenbar weitere Positiv-Ergebnisse in der OGS

Anders sieht es nach Informationen unserer Redaktion in der Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) der benachbarten Waldschule aus. Nachdem dort eine Erzieherin Corona-positiv getestet worden war und eine weitere Mitarbeiterin Symptome zeigte, waren am Donnerstagmittag rund 50 Kinder und Beschäftigte getestet worden. Nach Informationen unserer Zeitung sollen - Stand Freitagmittag - bereits mehrere Positiv-Ergebnisse bekannt sein.

Sollte sich diese Information bestätigen, könnte es zu einem Massentest an der Waldschule kommen.  Der städtische Beigeordnete Dr. Karsten Schneider hatte am Donnerstag für einen solchen Massentest bei allen 220 Kindern sowie den Beschäftigten der Grundschule plädiert, um einen umfassenden Überblick über das Infektionsgeschehen zu erhalten. Das Kreisgesundheitsamt hatte jedoch mitgeteilt, dass ein Massentest erst dann erfolgen könne, wenn es bei der 50 Tests der OGS-Kinder und -Mitarbeiter weitere positive Ergebnisse gebe.

Update Donnerstag, 14.45 Uhr: Der Unterricht in der Waldschule wird am Freitag, 19. Juni, regulär stattfinden. Darauf haben sich Schulleiterin Susanne Fey und der städtische Beigeordnete für Bildung und Soziales, Dr. Karsten Schneider, verständigt. Wenn Eltern ihre Kinder nicht zum Unterricht schicken wollen, werde das von der Schulleitung toleriert.

DRK testet OGS-Kinder und Mitarbeiter

Komplett geschlossen bleibt die Offene Ganztagsbetreuung (OGS). Rund 50 Kinder, die OGS zuletzt besucht haben, sowie die OGS-Mitarbeiter müssen vorerst in häusliche Quarantäne. Das hat das Kreisgesundheitsamt angeordnet. Am Donnerstagmittag sind alle OGS-Kinder und -Beschäftigten vom Deutschen Roten Kreuz getestet worden. Die Ergebnisse werden frühestens am Freitag oder erst am Wochenende vorliegen.


Update Donnerstag, 13.15 Uhr: Der städtische Beigeordnete Dr. Karsten Schneider plädiert für Massentests. Gegenüber unserer Redaktion teilt er mit, er habe mit Landrat Cay Süberkrüb und dem Kreisgesundheitsamt gesprochen und darum gebeten, dass alle Kinder und alle Beschäftigten von Kita und Grundschule getestet werden.
An der OGS läuft unterdessen bereits eine Testreihe (siehe unten). Speziell geschulte Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes sind vor Ort.

Herten: So funktioniert das Corona-Testmobil des DRK

Herten: So funktioniert das Corona-Testmobil des DRK

Waldschule soll geöffnet bleiben - OGS schließt

Unterdessen haben sich Dr. Schneider sowie die Leiterin der Waldschule, Susanne Fey, darauf verständigt, dass zwar die OGS geschlossen wird, nicht aber die eigentliche Grundschule.

Eltern holen Schulkinder vorzeitig ab

Ungeachtet dessen sind am Donnerstagvormittag bereits Eltern zur Waldschule gekommen, um ihre Kinder vorzeitig abzuholen.

Das Corona-Testmobil des DRK ist an der OGS der Waldschule im Einsatz, um Kinder und Beschäftigte zu testen. (Archivbild)

Update: Donnerstag, 18. Juni: Der Corona-Fall in der städtischen Kindertagesstätte "Kiko" (80 Plätze) in Langenbochum zieht offenbar weitere Kreise. Wie am Donnerstagvormittag bekannt wurde, ist nun offenbar auch die benachbarte Waldschule (220 Kinder) betroffen. Konkret: Nicht in der Grundschule an sich, sondern in der dazugehörigen Offenen Ganztagsbetreuung (105 Kinder) ist eine Erzieherin Corona-positiv getestet worden.

Weitere OGS-Erzieherin zeigt Symptome

Die positiv getestete OGS-Erzieherin ist gleichzeitig Mutter eines Kindes aus der Waldschule. Eine weitere OGS-Mitarbeiterin ist ebenfalls Mutter einer Schülerin der Waldschule. Auch sie zeigt Symptome.

Die Corona-Testungen aller OGS-Kinder und -Beschäftigten sollen noch am Donnerstagmittag stattfinden.

Diese Informationen hat der zuständige städtische Beigeordnete Dr. Karsten Schneider auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt. Weitere Einzelheiten konnte er jedoch noch nicht sagen. Die OGS wird von den Kindern der Waldschule genutzt, aber von der Arbeiterwohlfahrt betrieben. 

Die Kindertagesstätte "Kiko" an der Wilhelminenstraße in Herten-Langenbochum.

Unklar ist, ob und wie die Fälle im "Kiko" und in der Waldschule zusammenhängen. Über die weiteren Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden, hat die Stadt Herten noch nicht offiziell informiert. Gerüchteweise soll die Waldschule geschlossen werden. Jedoch betont Schulleiterin Susanne Fey auf Nachfrage unserer Redaktion: "Es ist noch nichts beschlossen."

Wie halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Unser Bericht von Mittwoch, 17. Juni:

Wie die Stadt Herten mitteilt, muss die städtische Kindertageseinrichtung "KiKo" (insgesamt 80 Plätze) in Herten-Langenbochum für den Rest der Woche geschlossen bleiben. 

Hierbei handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme der Stadt Herten, weil eine Fachkraft aus der Einrichtung positiv auf das Coronavirus getestet wurde. 

Laut Stadt besteht der Verdacht, dass sich eine weitere Fachkraft angesteckt haben könnte – das Testergebnis stehe allerdings noch aus.

Gruppe in Herten muss in Quarantäne

Das Kreisgesundheitsamt hat für die zehn Kinder einer Gruppe und die betreuenden Fachkräfte häusliche Quarantäne angeordnet. 

Da nicht auszuschließen ist, dass sich weitere Kinder sowie Erzieherinnen und Erzieher infiziert haben, bleibt die Einrichtung in Herten-Langenbochum auf Entscheidung der Stadt Herten vorsorglich komplett geschlossen. 

Einen ausführlichen Bericht, in dem der zuständige städtische Beigeordnete Dr. Karsten Schneider den möglichen Infektionsweg erläutert, lesen Sie am Donnerstag in der Hertener Allgemeinen (Druckausgabe und ePaper).

Wir halten Sie an dieser Stelle über neue Entwicklungen weiter auf dem Laufenden.

Unterdessen hat eine Frau am Paschenberg einen Einbruch vereitelt.

Ein Lkw-Fahre aus Herten hat in Schleswig-Holstein unterdessen einen Unfall verursacht - mit fast 1,5 Promille.

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