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In Herten gibt es 27 bestätigte Corona-Fälle.

Stetig aktualisierter Überblick

"Corona" in Herten: Weiter 27 Infizierte; ein weiterer Gesundeter; erster Todesfall in Dorsten

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Im Kreis Recklinghausen gibt es immer mehr bestätigte Coronavirus-Fälle. Auch in Herten sind mehrere Menschen positiv getestet worden. Hier gibt es einen stetig aktualisierten Überblick.

  • In Herten gibt es immer mehr bestätigte Corona-Fälle.
  • Es gibt täglich neue Absagen von Gruppen, Vereinen und Verbänden.
  • Die Stadt Herten hat entschieden, bis zum 1. Mai keine Veranstaltungen mehr in städtischen Einrichtungen durchzuführen.
  • Seit 16. März sind alle städtischen Einrichtungen geschlossen.
  • Die Stadt Herten hat auch alle Spielplätze gesperrt.
  • Alle städtischen Gebühren werden für April ausgesetzt.
  • Ordnungsamt und Polizei kontrollieren das Ansammlungsverbot.

Update 29. März 16.40 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Kreis Recklinghausen ist auf 328 angewachsen. Als gesundet gelten inzwischen 78 der positiv getesteten Personen. 

In Herten bleibt die Zahl der Infizierten bei 27, mittlerweile gibt es aber einen weiteren Gesundeten, sodass diese Zahl auf sechs gestiegen ist.

Todesfall in der Nachbarstadt

Allerdings gibt es in einer Nachbarstadt auch einen ersten Todesfall: ein 70 Jahre alter Mann aus Dorsten.

Aktuell bekannte Fälle/Gesundete nach Städten: Dorsten 65/10, Recklinghausen 53/14, Haltern am See 42/16, Castrop-Rauxel 41/9, Marl 32/7, Datteln 26/6, Gladbeck 22/2,  Waltrop 13/5 und Oer-Erkenschwick 7/3

Update 29. März, 12 Uhr: Die Zahl der positiv auf dasCoronavirus getesteten Personen im Kreis RE ist auf 322 angewachsen. In Herten ist die Zahl von Samstag (28.3.) auf Sonntag (29.3.) um eine infizierte Person auf27 gestiegen.

Weiterhin fünf "Gesundete" in Herten

Als gesundet gelten im Kreis 76 der positiv getesteten Personen, in Herten weiter fünf. 

In den anderen Kreis-Städten sieht es wie folgt aus: Dorsten 63/9, Recklinghausen 51/14, Castrop-Rauxel 41/9, Haltern am See 42/16, Marl 30/7, Datteln 26/6, Gladbeck 22/2, Waltrop 13/5 und Oer-Erkenschwick 7/3.

Update 28. März, 19.45 Uhr: Im Kreis RE git es mittlerweile 312 bestätigte Corona-Fälle und 76 Gesundete. In Herten bliebt es bei 26 Infizierten und fünf Gesundeten.  Hier die Zahlen aus den anderen Kreis-Städten: Castrop-Rauxel 40/9, Datteln 25/6, Dorsten 61/9, Gladbeck 22/2, Haltern am See 42/16, Marl 30/7, Oer-Erkenschwick 7/3, Recklinghausen 46/14 und Waltrop 13/5.

Update 28. März 15.45 Uhr: Mittlerweile ist die Zahl der Corona-Infizierten in Herten auf 26 gestiegen. 

Fred Toplak hat sich am Vormittag einen Überblick am Wertstoffhof gemacht. Auch die Hertener Allgemeine Zeitung war vor Ort. Dort gibt es Veränderungen. Hier geht es zum Artikel.

Update, 28. März, 9.30 Uhr: Der Wertstoffhof am ZBH an der Westerholter Straße in Herten steht kurz davor, geschlossen zu werden. Das teilte Fred Toplak auf Facebook mit. Der Bürgermeister will ab 10 Uhr vor Ort versuchen, die Bürger dazu zu bringen, tatsächlich nur die nötigsten Abfälle am ZBH zu entsorgen. "Da spielen sich unmögliche Dinge ab", schreibt Toplak. 

Am Wertstoffhof gibt es erneut Veränderungen.

Update 27. März, 16.45 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Herten ist erneut deutlich angestiegen. Die Steigerungsrate liegt weit über der durchschnittlichen Entwicklung im Kreis Recklinghausen.

Laut Kreisverwaltung ist die Zahl der bestätigten Infektionen in Herten auf 25 Fälle gestiegen. Gestern Abend waren es noch 17 Betroffene. Das ist ein Anstieg um 47 Prozent innerhalb eines Tages.

Von Mittwochabend bis Donnerstagabend waren die Fallzahlen bereits um 42 Prozent von 12 auf 17 angestiegen.

Erstmals nennt der Kreis Recklinghausen jetzt aber auch Zahlen der gesundeten Patienten. Demnach sind in Herten fünf Patienten nach einer Corona-Infektion inzwischen wieder gesund.

Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen jetzt 304 Infektionen erfasst. Das ist ein Anstieg um 15 Prozent im Vergleich zu gestern Abend (264 Fälle). Kreisweit sind 65 Menschen wieder gesundet.

Update 27. März, 16.41 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Herten hat seine mobile Sanitätsstation, die einem Rettungswagen gleicht, zu einem Testmobil für Corona-Abstriche umfunktioniert. 

Die rollende Sanitätsstation des DRK Herten ist ab sofort als Corona-Testmobil unterwegs.

Ab sofort können nun im Kreis Recklinghausen Menschen, die nicht gehen oder die stationären Teststellen aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht erreichen können, zu Hause besucht werden.

„Wir freuen uns, dass wir diese Testlücke schließen können,“ sagt DRK-Vorstand Ralph Hoffert. Ein Team von neun Hertener DRK-Mitarbeitern steht bereit.

Die Koordinierung der Termine ändert sich nicht. Darauf weist Hoffert ausdrücklich hin. Patienten müssen sich weiterhin zunächst an ihren Hausarzt wenden, der dann das Koordinierungszentrum des DRK in Recklinghausen kontaktiert.

"Herten putzt sich raus" ist abgesagt

Update 27. März, 15.19 Uhr: Eigentlich sollte das jedem klar sein, doch die Stadt Herten meldet es vorsichtshalber noch einmal offiziell: Der für Samstag, 28. März, geplante Aktionstag "Herten putzt sich raus" ist abgesagt. "Wir werden nach einem neuen Termin suchen, wenn sich die Situation wieder normalisiert hat", sagt Bürgermeister Fred Toplak.

Update 27. März, 11.18 Uhr:  Die Zahl der Infizierten in Herten ist seit gestern Abend schon wieder gestiegen. Laut Kreis Recklinghausen liegt die Zahl der bestätigten Infektionen in Herten jetzt bei 20 Fällen. Gestern Abend waren es noch 17 Betroffene - und am Mittwochabend 12.

Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen jetzt 277 Infektionen erfasst. Gestern Abend waren es noch 264 Betroffene.

Update 26. März, 15.42 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Herten ist sprunghaft angestiegen. Laut Kreis Recklinghausen ist die Zahl der bestätigten Infektionen in Herten auf 17 Fälle gestiegen. Gestern Abend waren es noch 12 Betroffene. Das ist ein Anstieg um 42 Prozent innerhalb eines Tages.

Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen jetzt 264 Infektionen erfasst. Das ist ein Anstieg um 19 Prozent im Vergleich zu gestern Abend (222 Fälle).

Update 26. März 15.40 Uhr:  Die Sparkasse Vest und die Volksbank Ruhr Mitte reagieren mit unterschiedlichen Maßnahmen auf die Corona-Krise.

  • Die Sparkasse lässt alle Filialen geöffnet, reduziert aber ab sofort die Öffnungszeiten. Kundenverkehr ist montags bis freitags nur noch von 9 bis 12.30 Uhr möglich (nachmittags geschlossen). Über den Monatswechsel (30. März bis 3. April), der stets mit höherer Kundenfrequenz einhergeht, wird die Sparkasse zusätzlich den Zutritt zu allen Filialen steuern. Es werden immer nur so viele Kunden in die Filiale gelassen, wie Service-Plätze zur Verfügung stehen.
  • Die Volksbank geht einen anderen Weg. Ab sofort sind in Herten nur noch die Hauptstelle an der Ewaldstraße 1 (Innenstadt) sowie das Kundencenter „VB-NEXT“ an der Kaiserstraße 62 geöffnet (Öffnungszeiten: mo./mi./fr., 9 bis 16 Uhr, di./do., 9 bis 18 Uhr). Die Filialen Disteln und Westerholt sind für den Kundenverkehr geschlossen.

Update 26. März, 11.49 Uhr: Laut Kreis Recklinghausen ist die Zahl der bestätigten Infektionen in Herten auf 13 Fälle gestiegen. Gestern Abend waren es noch 12 Betroffene.

Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen jetzt 246 Infektionen erfasst. Das ist ein Anstieg um 11 Prozent im Vergleich zu gestern Abend (222 Fälle).

Update 25. März, 16.02 Uhr: Soeben meldet der Kreis Recklinghausen: Die Zahl der bestätigten Infektionen in Herten ist auf zwölf gestiegen. Gestern Abend waren es noch zehn Betroffene.

Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen jetzt 222 Infektionen erfasst. Das ist ein Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zu gestern Abend (195 Fälle).

Update 24. März, 16.19 Uhr: Vier Teams des Hertener Ordnungsamtes sind ab sofort täglich bis in die Abendstunden unterwegs. Zu den bisherigen Schwerpunkten (Geschäftsbetriebe und Spielplätze) ist jetzt die Durchsetzung des Ansammlungsverbotes hinzugekommen. Auch die Polizei führt "Corona"-Kontrollen durch. Am Mittwochmittag fuhr ein Streifenwagen durch die Fußgängerzone, um bei Bedarf jede Grüppchenbildung sofort zu unterbinden.

Bisher noch keine Geldbußen in Herten verhängt

Auf dem Einsatzplan des Ordnungsamtes stehen einerseits Orte wie der Hertener Schlosspark, an denen tagsüber viele Menschen unterwegs sind. Andererseits steuern die Ordnungshüter die bekannten abendlichen Treffpunkte an, etwa das Ewald-Gelände und den Stadtteilpark Schlägel & Eisen. „Wenn notwendig, werden wir bei festgestellten Verstößen Geldbußen festsetzen“, sagt Stadt-Sprecherin Corina Plötz. Diese betragen mindestens 200 Euro. Bisher sei das aber noch nicht vorgekommen. Man habe nur ein Einzelfällen eingreifen müssen, etwa auf Schlägel & Eisen oder bei einzelnen Kiosken und Cafés.

Aufgrund des Kontaktverbots müssen zum Beispiel auch Nagelstudios wie dieses hier in der Hertener Innenstadt schließen.

Update 24. März, 16 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Personen ist auf zehn angestiegen. Das teilt der Kreis Recklinghausen mit. Kreisweit liegt die Zahl bei 195. 22 Personen sind mittlerweile wieder gesundet.

Der Wertstoffhof in Herten nimmt derzeit nur KOSTENFREIE Abfälle am Zentralen Betriebshof (ZBH) an. Hierzu zählen Grünabfälle, Möbel oder Möbelteile, Matratzen, Altpapier und Inhalte der Wertstofftonne. Der ZBH bittet darum, dass Bürgerinnen und Bürger sich an diese Vorgabe halten, um den Service weiterhin aufrecht erhalten zu können. 

Leider verstoßen jedoch immer wieder Bürger gegen diese Vorgabe. Sie nutzen die weniger starken Kontrollen der ZBH-Mitarbeiter aus, laden unerlaubt kostenpflichten Müll auf dem Wertstoffhof ab oder mischen Müll unter den Grünschnitt. "Einige nutzen die Situation schamlos aus“, berichtet ZBH-Betriebsleiter Thorsten Westerheide. Er bittet daher darum, dass die Bürger sich an die Vorgaben halten und nur kostenfreie Abfälle bringen. Andernfalls drohen Einschränkungen bei den Öffnungszeiten des Wertstoffhofs.

"Um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sicherzustellen und die Infektionsgefahr zu senken, sollen Begegnungen an den Entsorgungsstellen nach Möglichkeit vermieden werden", heißt es vom ZBH-Betriebsleiter Thorsten Westerheide. Außerdem werden die Bürgerinnen und Bürger darum gebeten nur Abfälle abzugeben, deren Entsorgung dringend notwendig ist. Zurzeit gelten die normalen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag von 8 bis 14 Uhr. 

Der Hertener Wertstoffhof.

Update 23. März, 18.15 Uhr: Es gibt neue Zahlen vom Kreis-Gesundheitsamt: Mittlerweile gibt es 162 positiv auf das Coronavirus getestete Personen im Kreis RE, in Herten bleibt es bei neun Infizierten.

Das Kreis-Gesundheitsamt steht in Kontakt mit den Personen. Aktuell bekannte Fälle nach Städten: Dorsten 36, Haltern am See 25, Castrop-Rauxel 24, Recklinghausen 22, Marl 17, Datteln 13, Gladbeck 7, Waltrop 6 und Oer-Erkenschwick 3.

Update 23. März, 16 Uhr: Mittlerweile gibt es 150 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen (Stand 9.50 Uhr).In Herten bleibt die Zahl konstant bei neun. Hier die Zahlen aus den anderen Städten des Kreises: Dorsten 34, Castrop-Rauxel 23, Recklinghausen 22, Haltern am See 21.  Marl 15 Datteln 11, Gladbeck 6, Waltrop 6 und Oer-Erkenschwick 3.

In Herten gibt es 27 bestätigte Corona-Fälle.

Das unlängst ausgerufene Kontaktverbot bedeutet auch in Herten unter anderem, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet ist.

Gastronomie: Nur noch Lieferung und Abholung 

Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiterhin möglich.

Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Medizinisch notwendige Behandlungen weiter möglich

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiterhin möglich.

Update 22. März, 16 Uhr: Weiterhin gibt es neun nachweislich auf Coronavirus geteste Personen in Herten. Die Zahl im gesamten Kreis ist auf 149 Fälle angestiegen. 

Es gibt eine neue Regelung der Stadt. Nun ist es auch möglich, wenn nur ein Elternteil in einem Schlüsselberuf tätig ist, die Kinder in die Notbetreuung abzugeben. Damit könnte die Zahl der betreuten Kinder weiter steigen. Aktuell liegt sie bei 75. 

Auch die Gastronomen und Hoteliers leiden unter den Auflagen, die gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassen wurden. 

Update 21. März, 16.30 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getestenen Personen ist in Herten auf neun angestiegen. Kreisweit steigt die Zahl auf 143.

Glocken läuten in Herten täglich um 19.30 Uhr

Ab sofort und zunächst bis zum 8. April läuten jeden Abend um 19.30 Uhr alle Kirchenglocken in Herten. „Das ist zum einen eine Einladung zum Gebet“, erklärt Pfarrer Norbert Mertens. Es sei auch eine Einladung, an die Menschen zu denken, die in diesen Tagen hart und intensiv arbeiten: in den Krankenhäusern, in den Lebensmittelläden, in der Forschung...

Darüber hinaus überträgt Radio Vest in der Sendung K wie Kirche ab 22. März, und dann jeden Sonntag um 20 Uhr Impulse, Andachten, Gebete und spirituelle Texte: am 22. März von St. Peter Recklinghausen, am 29. März von St. Antonius, Herten und am  5. April von der Notfallseelsorge Emscher-Lippe.

Update 20. März, 17.00 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 125. In Herten liegt die Zahl weiterhin bei acht bestätigten Fällen

Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in Kontakt mit den Personen.

Update 19. März, 18.30 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 96. In Herten gibt es weiterhin acht bestätigte Fälle

Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in Kontakt mit den Personen.

Trotz der Pandemie trafen sich am Mittwoch (18.3) hundert junge Leute mit Grills und Klappstühlen. Hier gibt es einen ausführlichen Bericht.

Update 19. März 12.50 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen ist von Mittwoch (18.3.) auf Donnerstag (19.3.) von 69 auf 80 gestiegen. 

In Herten liegt die Zahl der bestätigten Fälle weiterhin bei acht. Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in Kontakt mit den Personen.

Derweil gibt es immer wieder Gerüchte um dieSchließung von Kaufland-Filialen. Eine davon gibt es auch in Herten-Mitte. Hier lesen Sie, was dahinter steckt.

Update 18. März, 17.45 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Herten bleibt bei acht. Aktuell spricht das Kreisgesundheitsamt von 70 bestätigten Corona-Fällen im Kreis Recklinghausen

In Recklinghausen sind zwölf Menschen an Covid-19 erkrankt, in Marl drei, in Herne sieben, in Gelsenkirchen 35. 

Wie die Stadt Gelsenkirchen meldet, sind zwei an Covid-19 erkrankte Menschen mittlerweile wieder gesund. Sie konnten die Quarantäne ohne Symptome gesund wieder verlassen.

Update: 18. März, 15 Uhr: Die Stadt Herten hat aufgrund der aktuellen Situation rund um die Coronavirus-Pandemie beschlossen, die monatlichen Beiträge für Kitas, Tagesmütter, den Offenen Ganztag (OGS), Musikschulen, Volkshochschulen (VHS) und Essensbeiträge zunächst auszusetzen.

Keine Beiträge für April

Das heißt, dass die Beiträge für den Monat April nicht eingezogen werden. Daueraufträge können vorerst gestoppt werden. Diese Regelung gilt, bis eine endgültige Klärung der Gesamtlage erfolgt ist. 

Die Stadt Herten wird erst einmal keine Gebühren einziehen.

„Wir hoffen, da ss wir in den nächsten Tagen Klarheit von Bundes- und Landesebene bekommen und werden über das weitere Verfahren informieren“, erklärt Hertens Bürgermeister Fred Toplak. 

Die Stadt bittet um Verständnis, dass derzeit noch keine genaueren Details bekannt gegeben werden können.

Update, 18. März, 12 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 69. 

In Herten ist die Zahl der bestätigten Fälle von Dienstag (17.3.) auf Mittwoch (18.3.) um eine von sieben auf acht gestiegen. Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in Kontakt mit den Personen.

Aktuell bekannte Fälle nach Städten im Kreis RE: Castrop-Rauxel 11, Datteln 3, Dorsten 17, Gladbeck 2, Haltern am See 8, Herten 8, Marl 3, Oer-Erkenschwick 3, Recklinghausen 12, und Waltrop 2.

Update 17. März, 18 Uhr: Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Herten um einen weiteren auf sieben gestiegen. 

Um weitere Ansteckungen zu verhindern und die Ausbreitung zu verlangsamen, hat die Stadt Herten nun auch alle 64 Spielplätze gesperrt.

Auch der Spielplatz in Disteln ist geschlossen.

Dies geschieht im Zuge der bundes- und landesweit einheitlichen Leitlinien zum gemeinsamen Vorgehen, teilt die Stadt mit.

Auch Schulhöfe in Herten werden geschlossen 

Zudem sind die Schulhöfe als Spiel- und Freizeitfläche geschlossen. Damit soll gerade bei dem aktuell guten Wetter vermieden werden, dass zu viele Menschen auf einmal zusammenkommen. 

„Wir wissen, dass wir zurzeit eine Menge von den Bürgerinnen und Bürgern verlangen“, erklärt Bürgermeister Fred Toplak die Entscheidung. „Aber wir können nicht Schulen und Kindergärten schließen und dann zusehen, dass sich große Gruppen auf Spielplätzen treffen."

Update 17. März, 12.30 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus setzt sich in Herten fort. Am Dienstagmorgen (17. März), meldet der Kreis Recklinghausen einen Anstieg von drei auf sechs bestätigte Corona-Fälle. Kreisweit liegt die Zahl aktuell bei 56 bestätigten Fällen (allein zwölf in Recklinghausen).

Die Verschärfung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung nehmen weiter zu. Die Krankenhäuser haben jetzt Besuchsverbote ausgesprochen. 

Tafel-Läden der Caritas haben geschlossen

Update 16. März, 18.15 Uhr: Die ärmsten der Armen, die sich in den Tafel-Läden der Caritas versorgen, stehen ab sofort vor verschlossenen Türen. 

Regale im Tafel-Laden an der Sedanstraße.

Jetzt verkündete Bernd Möller, Leiter der Läden für Bedürftige an der Sedanstraße und an der Geschwisterstraße in Herten, dass beide Einrichtungen bis mindestens 19. April – also genau so lange wie Schulen und Kitas – geschlossen bleiben.

Altersstruktur zwingt zu dem Schritt 

Er argumentiert, dass in den Tafel-Läden viele Menschen auf sehr engem Raum zusammen kämen und somit die Ansteckungsgefahr groß sei. 

Vor allem aber die Altersstruktur zwinge ihn zu diesem Schritt: „Viele Kunden und rund 90 Prozent der ehrenamtlichen Helfer gehören zu den lebensälteren Menschen und damit zur schützenswerten Gruppe“, sagt Möller. 

Anteckungsgefahr ist auch für Helfer groß

Schweren Herzens habe man sich zur Schließung der Einrichtungen entschlossen, denn viele arme und oft auch alte Leute sind auf die Hilfe angewiesen. Sie decken bei der Tafel für wenig Geld ihren Bedarf an Obst, Gemüse, Molkereiprodukten etc. 

Die Helferinnen und Helfer, die dort ehrenamtlich arbeiten, sind wie viele Kunden oft im Rentenalter. Somit ist eine Ansteckung mit dem Coronavirus für sie besonders gefährlich. Jetzt gelte es, die engagierten Senioren zu schützen.

Update 16. März 12.30 Uhr: Der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom Sonntag, 15. März hat Regelungen getroffen, die auch einige Branchen in Herten direkt betreffen.

So teilt die Wirtschaftsförderung der Stadt Herten mit, dass laut des Erlasses Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos genauso ab sofort zu schließen sind wie Fitness-Studios, Schwimmbäder und Saunen.

Keine Zusammenkünfte in Spielhallen und Wettbüros

Zudem seien alle Angebote in privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen und alle Zusammenkünfte in Sport- und Freizeiteinrichtungen ab Dienstag, 17. März, einzustellen.

Laut Erlass sind Zusammenkünfte in Spielhallen wie in dieser in der Hertener Innenstadt untersagt. 

Laut der Mitteilung Wirtschaftsförderung sind Zusammenkünfte in Spielhallen und Wettbüros ab sofort einzustellen - gleiches gilt für Prostitutionsbetriebe

Auflagen auch in Hertener Gaststätten 

Für Restaurants, Gaststätten und Hotels (für die Bewirtung von Übernachtungsgästen) gilt: der Zugang ist sofort zu beschränken und nur unter Auflagen zu gestatten. 

Diese Auflagen sind:

  • Besucherregistrierung mit Kontaktdaten
  • Reglementierung der Besucherzahl (eine Zahl ist nicht genannt) - Mindestabstand zwischen Tischen von 2 Metern (allein hierdurch wird sich eine Einschränkung der Besucherzahl ergeben)
  • Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

Update 15. März 18 Uhr: Auch nach den neuesten vom Kreis-Gesundsheitsamt veröffentlichten Zahlen bleibt es in Herten beidrei bestätigten Corona-Fällen. Kreisweit ist die Zahl auf 51 angestiegen. 

In Herten gibt es 27 bestätigte Corona-Fälle.

Sowohl die Evangelische Christus-Gemeinde als auch alle katholischen Kirchengemeinden in Herten haben jetzt entschieden, bis auf Weiteres keine Gottesdienste mehr stattfinden zu lassen. 

Keine Kirchen-Veranstaltungen mehr in Herten

In der evangelischen Friedenskirchen-Gemeinde gibt es noch keine generelle Absage, aber auch dort geht man davon aus, dass zeitnah keine Gottesdienste mehr gefeiert werden. 

Abgesagt oder bis auf Weiteres verschoben sind auch alle anderen Veranstaltungen in den erwähnten Kirchen. In der Friedenskirche wurden zudem schon die am Ende des Monats geplanten Konfirmationen abgesagt.

Wie hier bleiben auch in Herten die Kirchen leer.

Update 15. März, 7.30 Uhr: Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat das Bistum Münster entschieden, auch Gottesdienste abzusagen. Soweit dies möglich ist, gilt dies ab sofort, also noch für dieses Wochenende.

Die katholische Kirchengemeinde St. Antonius Herten hat auf ihrer Facebook-Seite bereits angekündigt, dass in ihrer Pfarrei alle Gottesdienste ab sofort abgesagt sind.

Update 14. März, 20.45 Uhr: Wie die Stadt jetzt zudem mitteilt, bleiben auch der Zentrale Betriebshof Herten (ZBH) und der Wertstoffhof ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres geschlossen

Das Friedhofsamt und die Abfallberatung stehen telefonisch zur Verfügung. Die Müllabfuhr und die des Sperrmülls finden aber planmäßig statt. 

Termine, die einen persönlichen Kontakt erfordern, müssen zuvor telefonisch abgestimmt werden. 

Telefonisch oder per E-Mail für Fragen erreichbar

Der ZBH ist unter Tel. 02366/303105 oder -101 erreichbar. Darüber hinaus ist die Abfallwirtschaft per E-Mail unter zbh-abfall@herten.de erreichbar, das Friedhofsamt unter Tel. 02366/303152 per E-Mail unter zbh-gruen@herten.de.

Update 14. März, 15.50 Uhr: Wie die Stadt Herten mitteilt, werden alle städtischen Einrichtungen ab Montag, 16. März, für den Publikumsverkehr geschlossen. Das betrifft unter anderem das Rathaus die beiden Schwimmbäder (Copa Ca Backum und Westerholt) sowie die Familienbildungsstätte die Volkshochschule (VHS) und die Musikschule.

In der Mitteilung heißt es wörtlich: "Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, bleiben das Rathaus so wie alle anderen öffentlichen Einrichtungen ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres geschlossen.

Termine per Telefon oder Mail

Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin im Rathaus haben, wenden sich bitte an ihre Ansprechperson. Zwingend notwendige Termine können unter Telefon 02366 303-381 oder unter stadtverwaltung@herten.de vereinbart werden. 

Trotz der Einschränkungen werden aber weiterhin die wichtigsten Dienstleistungen und die Grundversorgung gewährleistet. Allerdings bittet die Stadt Herten darum, Amtsgänge tatsächlich nur dann planen, wenn sie unvermeidbar sind. Manche Dinge können auch telefonisch oder per E-Mail erledigt werden.

Kein Unterricht mehr an der Musikschule 

Vor Besuch des Rathauses ist die Verwaltung ebenso wie das Jobcenter zwingend vorab zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren. Die Volkshochschule Herten sowie die Stadtbibliothek im Glashaus können von Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Wochen nicht besucht werden. 

Bücher und andere Medien können über die Außenrückgabe von 5 bis 23 Uhr zurückgegeben werden. Die Leihfrist der Medien kann unter www.glashaus-herten.de oder über eine E-Mail an stadtbibliothek@herten.de verlängert werden. 

An der städtischen Musikschule wird der Musikunterricht eingestellt. Und auch die städtischen Jugendzentren und der Cliquentreff schließen ihre Pforten und bieten keine Aktivitäten mehr an. Gleiches gilt für die Creativwerkstatt, die FBW und den Spielekäfer. Überdies werden die öffentlichen Sportanlagen geschlossen. 

"Weitere Infektionen verhindern"

„Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte von Bürgerinnen und Bürgern in den nächsten Wochen zu beschränken, um weitere Infektionen zu verhindern“, bat Bürgermeister Fred Toplak, um Verständnis für die Schließung der städtischen Einrichtungen. 

„Auch, wenn für viele Menschen in der Stadt eine Infektion mit dem Virus keine große Gefahr darstellt, müssen wir an diejenigen denken, für die er eine ernsthafte Bedrohung werden könnte“, so Toplak. 

Stadt Herten arbeitet an Notfallprogramm

Die Landesregierung hat ab Montag die Schließung aller Schulen in NRW beschlossen und auch der Regelbetrieb in den Kitas und bei Tagespflegepersonen wird eingestellt. Die Stadtverwaltung arbeitet bereits intensiv daran, ein Notfallprogramm für Betreuungsplätze im Sinne des Erlasses vom Freitag, 13. März, des Landes NRW aufzustellen. 

Zudem ist es nur noch in dringenden Ausnahmefällen erlaubt, Alten- und Pflegeheime zu besuchen. Die Stadt verzichtet ferner auch auf die Durchführung von Altersgeburtstagen/-jubiläen."

Update 14. März, 10.45 Uhr: In NRW findet ab Montag in den Schulen kein Unterricht mehr statt. Die Kindergärten bleiben ebenfalls für den Normalbetrieb geschlossen. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet am Freitagnachmittag (13.3,) verkündet.

Damit die Eltern von Schülern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie ihre Kinder bis einschließlich Dienstag (17.3.) zur Schule und in den Kindergarten schicken, wenn die Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. 

Die Einrichtungen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.

Mehr Informationen zu den Entscheidungen des Landes gibt es auf der Seite der Staatskanzlei und auf der Seite des Gesundheitsministeriums.

In Herten trifft diese Entscheidung die Schulen und Kindergärten/Kitas nach Rückfrage der Hertener Allgemeine Zeitung nicht unvorbereitet. In allen befragten Einrichtungen hatte man Vorkehrungen getroffen. Mehr dazu gibt es in der heutigen Samstagsausgabe (14.3.) der Zeitung.

Erlass betrifft auch Herten

Am Freitagabend (13.3.) gab es dann noch eine weiteren Erlass:  

In seinem "Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie" bittet das NRW-Gesundheitsministerium alle Bürger, selbst kritisch zu prüfen, ob geplante Veranstaltungen - wie Feiern und private Termine - notwendig sind. Das ist eine Ergänzung des bisherigen Erlasses, der vorsah, Veranstaltungen über 1000 Personen grundsätzlich zu untersagen.

Eine Vermeidung von nicht notwendigen Veranstaltungen sei angezeigt, so das NRW-Gesundheitsministerium. Damit sind auch die Städte in der Pflicht, alle dementsprechenden Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.

Update 13. März, 15.30 Uhr: Sowohl das St.-Elisabeth-Hospital in Herten-Mitte als auch das Gertrudis-Hospital in Westerholt haben auf die Pandemie reagiert und ihre Besucherregeln geändert. 

In beiden Häusern gilt ab sofort, dass die Zahl der Besucher je Patient auf eine Person pro Tag beschränkt wird. Hinweisschilder sollen zudem all diejenigen schon vor dem Betreten der Hospitäler aufhalten, die Erkältungssymptome haben.  Diesen Besuchern wird aus Sicherheitsgründen der Zutritt verwehrt. 

Das Elisabeth-Hospital bittet darüber hinaus, dass alle Kinder und Jugendliche auf Besuche verzichten, da sich gerade bei jungen Menschen oft die Symptome nicht zeigen, sie aber dennoch ansteckend sind.

In beiden Häusern hofft man, mit diesen Maßnahmen eine weitere und schnellere Ausbreitung des Virus verhindern zu können.

Update 13. März, 11 Uhr: Laut Kreis-Gesundheitsamt ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen insgesamt auf 37 gestiegen. Auch in Herten gibt es drei bestätigte Fälle

Das Gesundheitsamt steht in Kontakt mit den Personen und setzt sich auch mit denjenigen aus dem Umfeld der Corona-Erkrankten in Verbindung, die in den vergangenen Tagen engen Kontakt zu ihnen hatten, um das weitere Vorgehen abzusprechen.

Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts 

Bei seinem Vorgehen orientiert sich das Gesundheitsamt an den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Ziel ist es, eine Ausbreitung des SARS CoV-2 zu verhindern.

Der Kreis Recklinghausen informiert über das Internet unter www.kreis-re.de/corona sowie über soziale Netzwerke. Dort finden sich auch Links zu den Handlungsempfehlungen vom RKI.

Infotelefon ist eingerichtet

Darüber hinaus hat die Kreisverwaltung ein Infotelefon für Fragen rund um das Corona-Virus unter Tel. 02361/532626 eingerichtet. Das Telefon ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar

Ansprechpartner für die Durchführung von Tests auf das Coronavirus sind die Hausärzte, bitte unbedingt vorher telefonisch in der Praxis melden.

Update 12. März, 17 Uhr: Die Stadt Herten hat entschieden, städtische Veranstaltungen bis einschließlich 1. Mai nicht durchzuführen. Einige Veranstaltungen mit bis zu 30 Teilnehmenden sollen aber weiter stattfinden. Mit dieser präventiven Maßnahme soll das Ansteckungsrisiko durch den neuartigen Coronavirus COVID-19 möglichst minimiert werden. Das betrifft vor allem Veranstaltungen im Glashaus, Freizeit- und Begegnungsstätte Westerholt.

Update 12. März, 14 Uhr: Wie die Stadt Herten mitteilt, muss auch der Auftritt der "Nachschnittchen", der am heutigen Abend, Donnerstag, 12. März, stattfinden sollte, kurzfristig abgesagt werden. 

Ein Ersatztermin ist bereits gefunden: Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen stehen laut Stadt die Künstlerinnen nun am Donnerstag, 18. Juni, im Rahmen der Kleinkunstreihe „7nach8“ im Glashaus auf der Bühne. 

Tickets behalten ihre Gültigkeit

Die Stadt erklärt, dass die Comedy-Veranstaltung aus reiner Vorsorge im Rahmen der Corona-Epidemie abgesagt werde, obwohl sie nicht unter die Kategorie „Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer“ fällt. 

Die Zahl der abgesagten Veranstaltungen steigt.

Massenveranstaltungen könnten aber dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, habe sich die Stadt dazu entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. 

Beliebtes Musical ist abgesagt 

Auch die seit Jahren beliebten Musicalaufführungen der Erich-Klausener-Schule wurden von der Schulleitung der Bischlöflichen Realschule aus Gründen der Vorsichtsmaßnahme abgesagt. 

Ob es Nachholtermine für das  neue „Best of EKS“-Musical geben wird, steht noch nicht fest. Die Premiere sollte ursprünglich am Samstag, 14. März, statfinden

Der Eintrittspreis werde selbstverständlich erstattet, heißt es von seiten der Schule 

Update 11. März: Zahlreiche Absagen erreichten am Mittwoch (11.3.) die Redaktion der Hertener Allgemeinen Zeitung. Die evangelische Christusgemeinde sagt ihre Veranstaltungen ab. 

Das betrifft das Rudelsingen mit Liedern aus der Mundorgel, das für diesen Freitag in der Thomaskirche geplant war, ebenso den Kinderkleider- und Spielzeugmarkt, der am 21. März im Gemeindesaal der Thomaskirche stattfinden sollte und den Empfang nach dem Einführungsgottesdienst für das neue Presbyterium (22. März).

Hinweisschild in der Friedenskirche

Feierabendmarkt voerst eingestellt

Der geplante Kinderkleidermarkt am Samstag, 21. März, in der Friedenskirche wird auf Herbst verschoben. Auch zahlreiche Veranstaltungen für Senioren werden abgesagt. 

Auch der Feierabendmarkt auf der Kranzplatte in Langenbochum, der sonst freitags von 16 bis 20 Uhr stattfand, wird laut des Veranstalters vorerst eingestellt. 

Benefiz-Dart-Turnier und Tanz in den Mai verschoben

Das Benefiz-Dart-Turnier, das am Freitag, 20. März, im Revue-Palast Ruhr auf Ewald stattfinden sollte, wird verschoben. Der Löschzug Westerholt sagt den „Tanz in den Mai“ in Westerholt ab.

Eine Auflistung mit weiteren bisher abgesagten Veranstaltungen und Terminen gibt es in der Donnerstagsausgabe (12.3.) der Hertener Allgemeinen Zeitung. 

Update 10. März: Fußballspiele ohne Zuschauer, Konzerte abgesagt - die Landesregierung hat am Dienstag (10.3.) einen Erlass herausgegeben, der besagt, dass wegen des Coronavirus Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich abgesagt werden sollen. 

Auch in Herten gibt es aus persönlichen Schutzgründen die erste Absage einer Band. Das ausverkaufte "dIRE sTRINGS – A Tribute to dIRE sTRAITS"-Konzert in der Schwarzkaue der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen,das am Samstag, 14. März, hätte stattfinden sollen, wird verschoben. 

"Das Coronavirus holt uns mit seiner Ausbreitung und seinen Auswirkungen zunehmend im gesellschaftlichen und auch im kulturellen Bereich ein. Bei der Absage des Konzertes handelt es sich jedoch nicht in erster Linie um eine allgemeine Vorsichtsmaßnahme in Anbetracht zunehmender Coronavirus-Infektionen. Vielmehr hat die Band den Termin aus triftigen persönlichen Gründen, die wir nicht näher kommentieren möchten, absagen müssen", erklärt der Veranstalter.

Die Karten behalten aber ihre Gültigkeit, neuer Termin ist der 24. Oktober. 

Verunsicherung durch das Coronavirus bei Veranstaltungen in Herten

Die Pressesprecherin des Revue-Palasts Ruhr auf Ewald berichtet, dass erste Auswirkungen der Verunsicherung zu spüren seien. 280 Menschen finden Platz in der Location. Von der Regelung ist sie nicht betroffen. Aber die Anfragen bei den Kartenbestellungen würden bereits zurückgehen. 

Trödelmarkt und Crosslauf in Herten

Ansonsten hat die Anweisung vorerst keine Auswirkungen auf Herten. Veranstaltungen dieser Größenordnung sind etwa der Blumenmarkt, der Kunstmarkt und die Extraschicht. Alle liegen noch in weiter Ferne. Ein Trödelmarkt und ein Crosslauf, die die Marke von 1000 Besuchern knacken könnten, sollen laut einer Stadtsprecherin erstmal nicht abgesagt werden. 

Mit Einkäufen auf Corona-Krise in Herten vorbereitet

Update 6. März: Hamsterkäufe auch in Herten? In offiziellen Stellungnahmen beschwichtigen die großen Lebensmittel- und Drogerieketten. Doch vor Ort in vielen Hertener Geschäften sieht es beunruhigend aus. Ganze Regalwände sind leergekauft. Nudeln, Seife, Mehl oder Zucker: In vielen Geschäften greift der Kunde momentan oft ins Leere.

Das Innenministerium teilt allerdings auf Anfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung mit, dass weder Vertreter des Einzelhandels noch die Bundesregierung derzeit mit Versorgungsengpässen rechnen.

So sahen die Regale am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in Langenbochum aus.

So ist man laut Bundesamt auch in Herten auf mögliche Krisen vorbereitet. Unabhängig von der aktuellen Epidemie empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in einem „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ Maßnahmen zur Bevorratung von Lebensmitteln. Ziel ist ein effektiver Selbstschutz, mit dem jeder auf mögliche Krisen und Katastrophen vorbereitet ist.

Für einen Zehntages-Vorrat werden pro Person empfohlen:

20 Liter Getränke

3,5 Kilo Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis

4 Kilo Gemüse, Hülsenfrüchte

2,5 Kilo Obst, Nüsse

2,6 Kilo Milch, Milchprodukte

1,5 Kilo Fisch, Fleisch, Eier

357 Gramm Fette, Öle

sonstige Lebensmittel nach Belieben

Eine Bevorratung über diese Mengen hinaus sehen Experten als nicht sinnvoll an.

Bevorratungen sind nicht gesetzlich geregelt. Das BBK empfiehlt, die Lebensmittel nicht auf einmal anzuschaffen, sondern den Vorrat nach und nach zu erweitern. Zudem sollten die Vorräte in den alltäglichen Verbrauch eingebunden und laufend ersetzt werden, damit nichts verdirbt.

Virus-Experte hält am Gertrudis-Hospital am 11. März Vortrag

Update 4. März: Einen Experten für Viren im Allgemeinen und für das Coronavirus im Speziellen hat das Gertrudis-Hospital für Mittwoch, 11. März, eingeladen. 

Josef Karl Wiemann, Chefarzt der Pneumologischen Klinik und Infektionsabteilung des Johanniter-Krankenhauses in Oberhausen, wird einen Vortrag halten, dabei auch mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen und auf die von Viren verursachten Erkrankungen eingehen. 

Der Chefarzt berichtet aus eigenen Erfahrungen über den direkten Kontakt zu Infektionspatienten. Im Anschluss an den Vortrag stehen Wiemann und der Chefarzt der Inneren Abteilung am Gertrudis-Hospital, Dr. Berthold Rawert, für Nachfragen zur Verfügung. 

Die kostenlose Veranstaltung findet am 11. März, um 16 Uhr, im Schulungsgebäude am Gertrudis-Hospital statt.

Update 2. März: Nordrhein-Westfalen bleibt das Bundesland mit den meisten Coronavirus-Infektionen. Das Robert-Koch-Institut in Berlin sprach am Montagmorgen von 86 Fällen. Deutschlandweit wurden bislang 150 Infizierte bestätigt.

Im Kreis Recklinghausen wurden bislang keine Fälle bekannt, doch die Krankenhäuser sind gewappnet. Auch am St.-Elisabeth-Hospital in Herten ist man auf Coronavirus-Fälle vorbereitet. Das Krankenhaus verweist auf klar definierte Abläufe.

Krankenhäuser im Kreis Recklinghausen sind auf den Coronavirus vorbereitet. 

Bei Coronavirus-Verdacht: Hausarzt anrufen

„Es gibt klare Vorgaben, was man bei einem Verdachtsfall tun sollte“, sagt Nicole Vogelsang, Ärztliche Leiterin für den Bereich Hygiene und Infektionsmanagement. Das Wichtigste: sich nicht überstürzt in Richtung Arzt oder Krankenhaus aufmachen.

„Als Erstes sollte man den Hausarzt anrufen“, betont die Expertin. Wenn das nicht möglich ist, dann die Notfallnummer 116117 wählen. Falls der Zustand des Betroffenen extrem schlecht ist, könne man natürlich auch die 112 wählen. 

Das Kreisgesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang aber auch darauf hin, dass diese Nummer für tatsächliche Notfälle freigehalten werden sollte.

Der Hausarzt würde anschließend über das weitere Vorgehen entscheiden. Möglich wäre eine häusliche Quarantäne, die vom Gesundheitsamt begleitet werden würde.

Aber auch für den Fall, dass aus dem Verdacht eine bestätigte Infektion wird, hat das St.-Elisabeth-Hospital bereits eine Entscheidung getroffen. Die- oder derjenige würde dann im Recklinghäuser Prosper-Hospital behandelt werden, mit dem das Hertener Krankenhaus einen Verbund bildet.

Update 29. Februar, 12 Uhr: Auf ihrer Facebook-Seite gibt die Feuerwehr Herten einen wichtigen und aktuellen Hinweis: 

Bei den Leitstellen der Feuerwehren und Rettungsdienste würde es immer mehr Anfragen geben, in denen es um das Thema Coronavirus geht. Leider würde dafür oft der Notruf 112 genutzt und somit blockiert. 

Patienten-Hotline ist eingerichtet

Um dieses Problem zu beheben und eine adäquate Beratung zu erhalten, hat die Kassenärztliche Vereinigung eine Patienten-Hotline unter der Rufnummer 116117 eingerichtet. 

Hier beraten Ärzte die Anrufer, die Fragen zum Coronavirus haben. An diesem Wochenende ist die Patienten-Hotlinie laut Feuerwehr wie folgt besetzt:

  • Samstag, 29. Februar von 8 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 1. März, von 8 bis 22 Uhr.

Je nach Anrufaufkommen, könne es zu Wartezeiten kommen, bis man zu einem Arzt durchgestellt wird, heißt es abschließend von der Feuerwehr.

Hier geht es zu dem betreffenden Facebook-Eintrag.

Unsere bisherige Berichterstattung:

Wegen der stetig wachsenden Zahlen von Coronavirus-Fällen melden sich auch in Hertener Schulen vermehrt besorgte Eltern in den Sekretariaten. 

Vielen ist unklar, wie sie handeln sollen, wenn ihr Kind fiebert und hustet. „Wir verweisen dann auf die Informationen des Robert-Koch-Instituts oder empfehlen einen Anruf beim Hausarzt“, sagt Susanne Schäfer, Leiterin der Grundschule Herten-Mitte.

Notfall-Plan orientiert sich an Schulministerium

In Sachen Coronavirus will sie keine Hysterie schüren, hat jedoch vorsichtshalber einen Notfall-Plan erstellt. Der orientiert sich in großen Teilen an den Verhaltensregeln, die das Düsseldorfer Schulministerium an alle Schulen verschickt hat.

Darin steht zum Beispiel, dass Kinder grundsätzlich zur Schule kommen müssen – es sei denn, sie sind erkrankt oder die Gesundheitsbehörden schließen die Schule.

Kinder werden in Hygienemaßnahmen unterwiesen

Verdachtsfälle im Kollegium oder in der Schülerschaft müssen bei der Schulleitung gemeldet werden, bestätigte Fälle – die es bis dato nicht gibt – auch an Kontaktpersonen, Schulträger, Schulaufsicht, Gesundheitsamt und das Schulministerium.

Ganz ähnlich sind die Absprachen, die Sandra Müller, Rektorin der Martinischule in Westerholt, mit ihrem Kollegium getroffen hat. 

Auch hier sind alle Kinder in Hygienemaßnahmen unterwiesen. Die Schulleiterin hat ihr Team angewiesen, die Erreichbarkeit der Eltern sicherzustellen. 

Weihwasser-Becken werden geleert

Auch die Hertener Kirchen haben reagiert. "In unseren Kirchen haben wir die Weihwasser-Becken geleert“, erklärt Oliver Kelch, Sprecher der katholischen St.- Antonius-Gemeinde, auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung. 

Damit folgt die Pfarrei der Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz.  Darüber hinaus würden die Geistlichen vor der Kommunionsübergabe ihre Hände desinfizieren und die Gottesdienstbesucher dazu anhalten, sich beim Friedensgruß nicht die Hände zu schütteln, sondern sich zuzunicken und freundlich anzulächeln.

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