Ob lüften in allen Räumen der Rosa-Parks-Schule corona-konform möglich ist, wird derzeit geprüft.
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Ob Lüften in allen Räumen der Rosa-Parks-Schule corona-konform möglich ist, wird derzeit geprüft.

Stichwort Stoßlüften

Corona-Maßnahmen: An diesen Schulen müssen Fenster umgerüstet werden

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  • Frank Bergmannshoff
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  • Anna Lisa Oehlmann
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Stoßlüften ist nicht an allen Schulen möglich. Die Umrüstung an der Rosa-Parks-Schule ist bereits klar, an anderen Schulen wird noch untersucht.

Update 25. Januar: In mindestens einer, vielleicht aber auch zwei oder drei Hertener Schulen ist effektives Lüften bisher nicht möglich. Das hat sich im November 2020 herausgestellt. In Hertens größter Schule, der Rosa-Parks-Gesamtschule mit mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen, können die Fenster nur auf Kipp gestellt werden. Stoßlüften ist so kaum machbar. Um zumindest ein wenig Frischluft hereinzulassen, waren zuletzt alle Fenster dauerhaft auf Kipp, was aber vor allem eines bewirkte: Es wurde kalt. Im November und Dezember saßen die Kinder mit Mützen, Schals und Decken in den Räumen.

Das Land NRW stellt für solche Fälle Zuschüsse zur Verfügung, mit denen Fenster umgerüstet werden können. Die Stadt Herten hat eine solche Förderung für die Rosa-Parks-Schule bewilligt bekommen. Wie der Leiter des städtischen Immobilienbetriebs HIB, Sebastian Scholz, erklärt, sollen jetzt in sämtlichen Klassenräumen jeweils zwei Fenster-Elemente ausgetauscht werden. Wann diese umfangreichen Arbeiten erledigt werden können, ist aber noch unklar.

Bauphysiker prüft Süder Grundschule

Unklar ist auch die Situation in der Süder Grundschule mit den Standorten Augustastraße und „In der Feige“. Wie Scholz erklärt, lassen sich dort ebenfalls die Fenster nicht optimal öffnen. Nach erster Einschätzung sei die Belüftung trotzdem ausreichend. Um auf Nummer sicher zu gehen, schaut sich in Kürze ein Bauphysiker die Situation noch einmal genau an. Hält er einen Fenster-Austausch für nötig, so Scholz, will die Stadt umgehend auch dafür einen entsprechenden Förderantrag beim Land stellen.

Update 25. November: Hunderte Jugendliche werden an der Rosa-Parks-Gesamtschule in Herten unterrichtet. Das Coronavirus sorgt für große Veränderungen im Schulleben. Am 11. November waren 343 Schüler - also ein Drittel der Gesamtzahl - und 26 Lehrkräfte - ein Viertel des Kollegiums - in Quarantäne. Den Schulbetrieb so aufrecht zu erhalten, sei sehr schwierig gewesen, berichtet Stephanie Brzoza. Fast alle seien mittlerweile wieder an der Schule.

Im Schichtdienst-Modell beginnt der Unterricht an der Rosa-Parks-Schule in Herten

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat sich die Schule mehrere Möglichkeiten überlegt. Seit längerem gibt es ein „Schichtdienst-Modell“. Die Klassen 5 bis 7 gehen ab 8 Uhr zur Schule, die Klassen 8 bis 10 erst um 9 Uhr. So soll die Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg minimiert werden.

Vielfach findet in Herten noch Präsenz-Unterricht an den Schulen statt

Grundsätzlich findet an den weiterführenden Schulen Präsenz-Unterricht statt. Einige Schulleiter - wie beispielsweise Hermann Kuhl, Leiter der Martin-Luther-Schule - wünschen sich jedoch Distanz-Unterricht anbieten zu können.

Unterricht wird aufgrund der Überprüfung an der Gesamtschule neu organisiert

Die Jahrgänge 7, 8, 9, 10, sowie die Einführungsstufe werden derzeit mit halber Klassenstärke beschult. Die andere Hälfte der Schülerinnen und Schüler bleibt zu Hause und erhält dorthin die Aufgaben der Lehrkräfte. Klassenarbeiten sowie Klausuren können teilweise gemeinsam geschrieben werden, zum Beispiel in der Mensa oder im Forum.

Fenster und Lüftungsmöglichkeiten an der Rosa-Parks-Schule in Herten überprüfen

Das hatten wir bisher berichtet: Mund-Nase-Bedeckung tragen, ausreichend Abstand halten und regelmäßiges Lüften sind das A und O, wenn es darum geht, dass sich Schülerinnen und Schüler in ihrer Bildungseinrichtung in Herten nicht mit dem Coronavirus infizieren. Ob der Luft-Austausch in allen Räumen der Rosa-Parks-Gesamtschule so möglich ist, dass sich dort aufgrunddessen niemand infiziert, wird derzeit geprüft.

Fachfirma begutachtet Fenster an der Rosa-Parks-Schule in Herten

Die Stadt Herten hat als Schulträger in Absprache mit der Schulleitung eine Fachfirma beauftragt, die nun einen besonderen Blick auf die Fenster hat. Mitarbeitende der Firma werden prüfen, ob durch die Fenster beim Stoßlüften oder durch kontinuierliches Lüften genug Frischluft in die Räume gelangt. Dies ist wichtig, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus in Herten - hier geht es zu den aktuellen Zahlen - zu minimieren. Das kann bis zu vier Wochen dauern.

Immer wieder Corona-Fälle an Hertener Schulen

Um in den Räumen, die derzeit für den Unterricht genutzt werden können, die CO2-Konzentration in der Raumluft festzustellen und das Lüften anzupassen zu können, hat die Stadt einige CO2-Messgeräte angeschafft. Sie werden nun in der Schule genutzt werden.

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