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Auch in Herten kontrollieren Ordnungsdienst und Polizei, ob sich die Bürger ans Kontaktverbot halten.

In der Corona-Krise

Hohe Strafen: Halten sich Hertener ans Kontaktverbot? Eine erste Bilanz

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Jeden Tag ziehen die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) in Herten ihre Runden. Sie überprüfen, ob sich alle an das Kontaktverbot halten. Jetzt gibt es eine erste Bilanz.

  • Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt überprüft in Herten, ob sich alle an das Kontaktverbot halten.
  • Wer das nicht tut, dem drohen hohe Strafen.
  • Jetzt zieht die Stadt eine erste Bilanz. 

In Herten ist der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) für die Kontrolle zuständig, ob sich alle an das Kontaktverbot halten. Wer das nicht tut, zahlt jeweils ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro. 

Genauso teuer ist es, wenn jemand gegen das Besuchsverbot im Seniorenheim oder im Krankenhaus verstößt. Wer auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen picknickt oder grillt, zahlt 250 Euro Bußgeld.

Bußgelder bis zu 25.000 Euro möglich 

In besonders schweren Fällen werden die Zahlungen verdoppelt. Bei Wiederholung können bis zu 25.000 Euro Bußgeld verhängt werden. 

Überwiegend empfinden die KOD-Mitarbeiter die Lage aber „als sehr ruhig“, teilt die Hertener Stadtverwaltung auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung mit. Man habe nur sehr wenige Ermahnungen erteilen müssen. 

Eine private Feier musste in Herten aufgelöst werden

Bisher seien zwei Verfahren wegen Verstößen gegen die Verordnung eingeleitet worden, teilt die Stadt weiter mit. Aktuell würden dazu noch die Anhörungsverfahren laufen. 

Bis dato musste der KOD erst eine Privatfeier in den Abendstunden mit Unterstützung der Polizei auflösen und beenden. Das war am Anfang des Kontaktverbots.

Ordnungsdienst und Polizei arbeiten in Herten eng zusammen 

Die Zusammenarbeit mit der Polizei funktioniere gut, so die Stadt weiter. Der KOD sei ständig mit der Wache in Herten im Informationsaustausch und spreche das Vorgehen ab. 

Die Orte in Herten, an denen sich bei gutem Wetter die meisten Bürger aufhalten, seien laut Erfahrungen die Halde Hoheward, die ehemaligen Zechengelände  Ewald sowie Schlägel und Eisen und der Schlosspark.

Auch Handel in Herten wird jetzt kontrolliert 

Ab Montag (20. April) kommt ein weiterer Aufgabenbereich für die KOD-Mitarbeiter hinzu: Sie kontrollieren die Einzelhändler, die ihre Geschäfte wieder öffnen dürfen. 

Mehr zu den Auswirkungen der Corona-Krise gibt es hier.


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