Das Schild für die neue „Elternhaltestellen“ an der Behrensstraße in Scherlebeck ist noch verhüllt (rechts).
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Das Schild für die neue „Elternhaltestellen“ an der Behrensstraße in Scherlebeck ist noch verhüllt (rechts).

Initiative der Stadtverwaltung

Kurios: Darum bleiben die "Elternhaltestellen"-Schilder weiter verhüllt

  • Danijela Budschun
    vonDanijela Budschun
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  • Carola Wagner
    Carola Wagner
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Früh morgens und nach Schulschluss wird es an Grundschulen in Herten oft gefährlich. Hier sollen „Elternhaltestellen" helfen. An zwei Stellen stehen schon die passenden Schilder, noch sind sie aber verhüllt.

  • Immer wieder kam und kommt es an Grundschulen in Herten beim Abholen der Kinder zu gefährlichen Situationen.
  • Die Stadtverwaltung Herten richtete daher an zwei Stellen Elternhaltestellen ein.
  • Die passenden Schilder sind da, dennoch können die Haltestellen nicht eingeweiht werden.

Update 22. August: Vor neun Monaten haben Politik und Verwaltung beschlossen, dass an zwei Stellen im Stadtgebiet sogenannte „Elternhaltestellen“ eingerichtet werden sollen – an der Behrensstraße für Kinder der Comeniusschule und an der Herner Straße für Kinder der Süder Grundschule, Standort Augustastraße.

Man will damit die Bring- und Abholsituation vor den Schulen entzerren. Zwar stehen schon Schilder an den jeweiligen Parkstreifen, doch die sind noch verhüllt. Enthüllt werden sollen sie, wenn die Haltestellen für die „Elterntaxis“ in Betrieb gehen. Doch das wird wohl noch dauern.

Erst Ende des Jahres gibt es vermutlich in Herten die Haltestellen

Die Pressestelle der Stadt teilt auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung mit: „Bedauerlicherweise verzögert sich dieses Vorhaben voraussichtlich bis Ende des Jahres.“ Dabei ist ganz offensichtlich nicht die Beschilderung das Problem, denn die entsprechenden Schilder wurden schon längst an den beiden Standorten aufgestellt.

Der Stadtverwaltung zufolge ist die Ursache für die Verzögerung farbiger Natur: „Grund hierfür sind Beschaffungsprobleme bei der erforderlichen blauen Farbe, die für die Markierung nötig ist. Die beauftragte Firma kann den Auftrag nicht eher ausführen“, heißt es aus der Pressestelle weiter. „Der Arbeitsaufwand für die Umsetzung der Elternhaltestellen an sich scheint auf den ersten Blick nicht groß. Auf die, auch durch Corona, besondere Auftragslage kann die Verwaltung jedoch keinen Einfluss nehmen.“ Die blaue Farbe wird benötigt, um entlang der Parkstreifen am Rand besondere Markierungen anzubringen. Hinzu kommt der Schriftzug „Elternhaltestelle“. Auf beiden Straßenseiten sollen jeweils Stellplätze für drei Autos eingerichtet werden.

Unsere bisherige Berichterstattung:

Früh um acht und nach Schulschluss wird es an den Grundschulen oft gefährlich. Der Grund: Viele Eltern chauffieren ihre Kinder mit dem Auto und tragen zu chaotischen Verkehrssituationen bei. 

Um dem entgegenzuwirken, will die Stadt Herten versuchsweise an der Behrensstraße in Scherlebeck in beiden Fahrtrichtungen je drei Parkplätze als „Elternhaltestelle“ kennzeichnen - mit einem eingeschränkten Halteverbot von 7.15 bis 16 Uhr.

An der Behrensstraße soll eine der Haltestellen entstehen.

Von dort aus sollen die per „Elterntaxi“ abgesetzten Kinder dann einige hundert Meter zur Comeniusschule laufen. 

Herten: Die Kosten betragen 13.600 Euro

Das gleiche Modell will die Stadtverwaltung an der Herner Straße in Herten-Süd umsetzen. Von dort aus sollen die Kinder zur Augustaschule laufen. Das Ganze ist ein auf ein Jahr angelegter Versuch. Kostenfaktor: 13.600 Euro. 

Sollte sich die Elternhaltestelle als Erfolgsprojekt erweisen, will man sie an allen Grundschulen Hertens umsetzen. 

Wie die Politik im Ausschuss für Arbeit, Stadtentwicklung und Umwelt auf den Vorschlag reagierte, lesen Sie in der Samstagsausgabe (14.11.) der Hertener Allgemeinen.

Ebenfalls in Scherlebeck reißt momentan eine Serie von Einbrüchen in Kleingärten nicht ab.

In Herten-Süd wird demnächst gebaut, nach 15 Jahre Pause

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