Defekte Fernwärme-Leitung

Schaden behoben: Mehr als 1000 Haushalte in Herten haben wieder warmes Wasser

  • Anna Lisa Oehlmann
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Die Hertener Stadtwerke arbeiten derzeit daran, die defekten Fernwärme-Leitungen in der Innenstadt am Otto-Wels-Platz auszutauschen. Bei den Arbeiten wurde das Leck entdeckt.

An dieser Stelle befindet sich unten an den Rohren die defekte Stelle in der Fernwärme-Leitung.

Update 11. September: Wie die Stadtwerke mitteilen, ist die Fernwärmeversorgung im südlichen Bereich von Herten wieder hergestellt. Der Rohrschaden in der Innenstadt konnte behoben werden. Die betroffenen Haushalte werden wieder normal mit Fernwärme versorgt.

Update 10. September: Mehr als 1000 Anschlüsse sind derzeit in Herten ohne warmes Wasser und ohne Heizung. Am Freitagnachmittag (10.9.) mussten die Hertener Stadtwerke ihre Fernwärme abdrehen. Betroffen sind alle Haushalte in der südlichen Hälfte Hertens, die mit Fernwärme versorgt werden, zwischen Innenstadt und Ewald-Gelände.

Entdeckt worden ist dieses Leck bei Bauarbeiten am Fernwärme-Netz auf dem Otto-Wels-Platz schräg gegenüber des Rathauses. Der Rohrschaden dort ist so groß, dass eine provisorische Reparatur nicht möglich war. Das gesamte südliche Fernwärme-Netz musste umgehend abgeschaltet werden, teilen die Stadtwerke mit.

Arbeiten am Leck in der Fernwärmeleitung in der Innenstadt in Herten

„Wir arbeiten bereits unter Hochdruck an der Behebung des Schadens und hoffen, dass wir die Versorgung schnell wiederherstellen können“, erklärte Klaus Kostrzewa, Abteilungsleiter des Wärmenetzes bei den Hertener Stadtwerken. Die Arbeiter hoffen, dass der Schaden noch am Donnerstag (10.9.) bis in die Nacht behoben werden kann.

Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Update 4. September: Immer wieder haben Passanten aufgrund des Rauchs aus den Gullydeckeln am Otto-Wels-Platz in der Hertener Innenstadt die Berufsfeuerwehr Herten - die jüngst aufgrund von Rauch in einem Kühlhaus zu Herta ausrückte - gerufen. Doch die Ursache waren keine brennenden Gegenstände.

Aus drei werden fünf und dann zwei Baugruben in der Hertener Innenstadt

Mit rot-weißen Baken sind die drei Löcher im Pflaster in der Hertener Innnenstadt am Otto-Wels-Platz nahe der Schweine-Gruppe abgesperrt. Von Zeit zu Zeit steigt aus den Baugruben Dampf auf. Wie die Hertener Stadtwerke auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung mitteilten, stammt der Rauch aus einer defekten Fernwärme-Leitung.

Arbeiter gehen im Auftrag der Stadtwerke auf Suche nach Leck in Fernwärme-Leitung

Nun sind Arbeiter im Auftrag der Stadtwerke auf die Suche nach dem Leck in Herten gegangen. Weil sie dies zunächst nicht lokalisieren konnten, haben sie an drei Stellen die Fernwärme-Leitung freigelegt. So konnten sie zwei Lecks feststellen. Dafür müssen jedoch zwei weitere Baugruben in der Hertener Innenstadt entstehen.

Vorerst haben die Stadtwerke für die Reparaturarbeiten drei Wochen veranschlagt. Dass dies auch mal deutlich länger dauern kann, zeigt die Baustelle an der Ecke Über den Knöchel-/Bachstraße/Fritz-Erler-Straße in Disteln. Dort wird seit Wochen an der Gasleitung gearbeitet.

Die Berufsfeuerwehr Herten ist an einem Gullydeckel in der Innenstadt im Einsatz.

Das hatten wir bisher berichtet: Die Berufsfeuerwehr Herten ist aufgrund von gemeldetem Qualm in die Hertener Innenstadt ausgerückt. Allerdings fanden sie unter dem Gullydeckel kein Feuer vor. Das wäre an dort aber durchaus möglich gewesen, da gerade in der Innenstadt Passanten häufig ihre Zigarettenkippen in die Gullys schnippen. Nach der Öffnung strömte den Einsatzkräften warmer Wasserdampf entgegen.

Techniker der Stadtwerke Herten sucht nach Ursache für Qualm aus Gully in Herten

Zu klären war, ob sich der Dampf wegen der Temperaturschwankungen entwickelt hatte oder ob es ein Leck in einer Fernwärmeleitung gab. Die Stadtwerke wurden informiert. Bis der Techniker eingetroffen war, sicherten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle ab. Nach einer halben Stunde war der Einsatz für die Berufsfeuerwehr Herten aber schon beendet. Der Techniker machte sich auf die Suche nach der Ursache.

Am Tag zuvor (29.08.) hatte die Feuerwehr einen ähnlich kurzen Einsatz. Sie war um 13.02 Uhr wegen unklarer Rauchentwicklung zur Charlottenburger Straße gerufen worden. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass ein Anwohner auf seinem Grundstück einen Räucherofen betrieb und darin einen Holzscheit angezündet hatte. Der wurde gelöscht.

Rubriklistenbild: © Anna Lisa Oehlmann

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