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Gut 80 Mitglieder besuchen den Neujahrsempfang der CDU Herten im Stadtteiltreff der Zeche Scherlebeck.

Neujahrsempfang

Diesen neuen Gegner hat sich die CDU Herten gesucht

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Beim Neujahrsempfang der CDU Herten im Stadtteiltreff Scherlebeck gibt es erstmals keine Kritik an der Hertener SPD – dafür aber am amtierenden Bürgermeister.

„Hier wird es heute keine Seitenhiebe geben“, erklärte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Holger Lenz mit Blick auf die SPD. Den kleinen Zusatz „auf die noch größte Partei in Herten“ konnte er sich dann aber doch nicht verkneifen. 

Herten: Ausdrücklich keine "Große Koalition"

Den Sinneswandel gegenüber dem jahrelangen politischen Gegner erklärte Holger Lenz auch: Man sei eben „politisch erwachsen geworden“ und habe ja bekanntermaßen nun einen gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten. 

Stadtverbandsvorsitzender Holger Lenz eröffnet den Neujahrsempfang der CDU Herten.

Holger Lenz betonte aber ausdrücklich, dass es keine „Große Koalition“ geben werde, sondern der Auserkorene, Matthias Müller, überparteilich antreten werde. Müller sei zwar in der CDU, würde seine Parteimitgliedschaft aber momentan ruhen lassen. Der Angesprochene war selbst nicht vor Ort, sondern im Urlaub.

Herten: Kritik am amtierenden Bürgermeister

Das amtierende Stadtoberhaupt, Fred Toplak, war in der Folge die Zielscheibe der Kritik des Stadtverbandsvorsitzenden. Bei der letzten Bürgermeisterwahl habe man Toplak anfangs noch unterstützt, dann aber schnell festgestellt, „dass die Schnittmengen nicht so groß wie gedacht waren“, wie es Lenz ausdrückte. 

Herten: "Nicht der Heilsbringer, für den er sich ausgibt"

Der Bürgermeister würde nur seinen eigenen Weg verfolgen und das funktioniere so einfach nicht, erklärte Lenz weiter. „Fred Toplak ist nicht der Heilsbringer, für den er sich ausgibt“, sagte Lenz. Und so sei seiner Meinung nach an vielen Ecken in der Stadt kein Fort- sondern ein Rückschritt zu erkennen. Daher sei ein Bürgermeister-Wechsel dringend nötig. 

Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Ratke spricht im Stadtteiltreff der Zeche Scherlebeck.

Den befürwortete auch Gastredner Dennis Radtke. „Auch wenn seine Mitgliedschaft ruht“, sagte der CDU-Europaabgeordnete, sei Matthias Müller ja weiter Teil der Partei und so gebe es „eine historische Chance, hier erstmals einen Christdemokraten an der Spitze der Stadt zu haben.“ Dafür wünsche er Matthias Müller alles Gute. 

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