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Einsatzkräfte der Feuerwehr verlassen das Seniorenzentrum Gertrudenau in Scherlebeck.

Überall Sirenen zu hören

Vier brisante Einsätze - Großalarm für die Feuerwehr Herten

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Feuer, Verletzte und ein Todesopfer: Vier brisante und auch belastende Einsätze haben am Freitag die Löschzüge der Hertener Feuerwehr über Stunden auf Trab gehalten.

Update: 17:02 Uhr

Am Freitagmorgen (4.10.) ging um 7.36 Uhr der erste Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr ein. Am Nordring in Westerholt war ein Mensch aus dem dritten Stock eines Haus gestürzt und auf einem Vordach aufgeschlagen. Notarzt und Rettungsdienst forderten die Feuerwehr nach. Der Löschzug Westerholt der Freiwilligen Feuerwehr übernahm den Einsatz. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ist eine solche Situation eine Seltenheit - und entsprechend auch belastend. Der Patient verstarb noch vor Ort im Rettungswagen.

Brandgeruch und Stromausfall

Die Berufsfeuerwehr Herten war zeitgleich im Wohn- und Pflegezentrum Gertrudenau in Scherlebeck im Einsatz. Pflegekräfte berichteten, in einer Etage rieche es verbrannt und in einigen Zimmern sei der Strom ausgefallen.

Ein tatsächlicher Brand in einem Seniorenheim hätte womöglich fatale Folgen. Die Berufsfeuerwehr eilte daher nach Scherlebeck. Gleichzeitig wurde der Löschzug Scherlebeck der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, hatte das Personal bereits den betroffenen Wohnbereich evakuiert.

Letztlich stellten die Einsatzkräfte zum Glück kein Feuer fest.

Direkt weiter nach Herten-Süd

Ein Teil der Einsatzkräfte war noch im Gebäude, als um 8.12 Uhr der nächste Alarm einging. Im Wally-Windhausen-Seniorenzentrum in Herten-Süd hatte die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen. Nun wurden der Löschzug Herten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert, während die Berufsfeuerwehr von Scherlebeck aus nach Süd eilte. Zum Glück ein Fehlalarm.

Mann noch in der brennenden Wohnung

Dann um 13.14 Uhr: Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus am Rabenhorst. Die Berufsfeuerwehr sowie die freiwilligen Löschzüge Herten und Scherlebeck eilten nach Disteln. Es brannte in einer Küche, der Bewohner war noch in der Wohnung. Einsatzkräfte retteten den Mann und löschten den Brand. Der Bewohner kam wegen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Zwei Nachbarn wurden ebenfalls vom Notarzt behandelt.

Die Berufsfeuerwehr und den Löschzug Scherlebeck beschäftigte jetzt auch ein mehrstündiger, kniffeliger Einsatz im Mühlenviertel.

DRK-Einheit aus Oer-Erkenschwick registriert 500 Evakuierte am Moviepark in Bottrop.

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