Wie hier auf dem Waldfriedhof in Herten markiert der ZBH befallene Eichen an viel genutzten Wegen.
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Wie hier auf dem Waldfriedhof in Herten wurden im vergangenen Jahr befallene Eichen an viel genutzten Wegen markiert.

Problem seit 2018

Eichenprozessionsspinner: so sieht in Herten der Kampf gegen die Raupen aus

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners krabbeln seit zwei Sommern auf Tausenden von Bäumen. Die Stadt Herten hat den Kampf erneut aufgenommen.

  • Seit 2018 breitet sich der Eichenprozessionsspinners auch in Herten massiv aus.
  • Die Brennhaare der Raupen können massive allergische Reaktionen auslösen.
  • Die Stadt wird nun frühzeitig den Kampf aufnehmen 

Auch wenn es erste Sichtungen bereits vor vielen Jahren gab, breiten sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners in Herten erst seit dem Sommer 2018 mit aller Macht aus. 

Dass sich das Problem in absehbarer Zeit von selbst erledigt, ist nicht zu erwarten, hieß es dazu von Thorsten Westzerheide, Leiter des zuständigen Zentralen Betriebshofs Herten (ZBH), bereits im vergangenen Jahr.

Haare lösen allergische Reaktionen aus

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben in den vergangenen Sommern für viel Ärger gesorgt – besser gesagt deren Haare

Diese brechen leicht ab und können dann auf Spaziergänger oder Radfahrer herabfallen und allergische Reaktionen auslösen.

Fachfirma sprüht an besonders sensiblen Stellen in Herten 

2019 hatte eine frühzeitige Behandlung dafür gesorgt, dass sich die Raupen nicht so massiv ausbreiteten wie vorher befürchtet. Und so werden die Raupen in diesen Tagen auch gleich an mehreren Stellen bekämpft. 

Mit einer großen Spritze werden die Eichen behandelt

Im Auftrag des ZBH ist ab Samstag, 15. April, für mehrere Tage eine Fachfirma unterwegs, die befallene Eichen in besonders sensiblen Bereichen, wie beispielsweise an Schulen und auf Spielplätzen mit „Spritzbrühe“ behandelt.

Maßnahmen in Herten dauern bis Ende Mai

 Insgesamt geht es um gut 410 Bäume auf städtischen Grundstücken. Die Brühe enthält Margosa-Extrakt. Der Wirkstoff des Neembaums sorgt dafür, dass die noch jungen Raupen nicht mehr fressen und so auch nicht weiterwachsen. 

„Wir haben damit im Vorjahr gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Jan-Tobias Welzel, Bereichsleiter Grün des ZBH, der die Maßnahmen begleiten wird, die voraussichtlich bis Ende des Monats andauern werden. 

Absperrungen sind nur kurzzeitig erforderlich, bereits eine Stunde nach dem Besprühen kann der Bereich wieder betreten werden.

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