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In Herten gab es den ersten Alarm seit 30 Jahren.

Mit "Hörprobe" 

Erster Alarm seit 30 Jahren in Herten: Darum heulten beim Großbrand die Sirenen

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  • Katharina Weber
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Verwundert und besorgt reagierten viele Bürger, als am vergangenen Sonntag (1.3.) um 7.05 Uhr plötzlich ein dreifacher Heulton durch die Stadt schallte. Das hatte es seit 30 Jahren nicht mehr gegeben.

  • Am vergangenen Sonntag (1.3.) gab es einen stadtweiten Alarm per Sirene.
  • Das hatte es drei Jahrzehnte lang nicht mehr gegeben.  
  • Viel Bürger reagierten besorgt und verwundert.

Seit Ende der 1980er-Jahre werden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Herten über persönliche Funkmelder alarmiert. 

Das einst flächendeckende Netz von Sirenen wurde seither nicht mehr instandgehalten, zumal auch die Gefahr eines Krieges gesunken war.

Dreifacher Heulton ist in Herten zu hören 

Verwundert und besorgt reagierten dementsprechend viele Bürger, als am Sonntag, 1. März, um 7.05 Uhr plötzlich ein dreifacher Heulton durch die Stadt schallte – zum ersten Mal seit Jahrzehnten. 

Nicht wenige Menschen verwechselten dieses Signal mit dem auf- und abschwellenden Heulen zur Warnung der Bevölkerung oder mit dem Entwarnungston. Beides erklingt zweimal im Jahr bei den landesweiten Probealarmen.

Hier gibt es alle Töne zum Nachhören:

Am Sonntagmorgen sollten die Sirenen allerdings nicht die Aufmerksamkeit der Bürger erregen, sondern den gut 150 Mitgliedern der drei ehrenamtlichen Löschzüge signalisieren: Ihr werdet gebraucht! 

Zu diesem Zeitpunkt brannte das Baumarkt-Zentrallager an der Hertener Mark lichterloh, eine gewaltige Rauchsäule stand über dem Hertener Süden.

Großbrand des Zentrallagers an der Hertener Mark

Die Einsatzleitung löste „Vollalarm“ für die gesamte Feuerwehr Herten aus. In der Vergangenheit bedeutete dies, dass bei allen Feuerwehrleuten in der Stadt die Funkmelder piepsten. Doch jetzt ertönten erstmals zusätzlich die Sirenen.

Rat in Herten hatte erst vor Kurzem über Sirenen beraten 

Erst vor Kurzem hatte der Hertener Rat entschieden, dass diese Sirenen nicht – wie früher – bei jedem Feueralarm heulen sollen, sondern nur bei außerordentlichen Vorfällen: also bei Großschadenslagen, bei denen die Bevölkerung gewarnt werden muss – und eben bei Großeinsätzen für die Feuerwehr.

Das könnte Sie auch interessieren: 

  • Ebenfalls im Einsatz war die Feuerwehr unlängst in Westerholt. Dort stand ein Schlafzimmer in Flammen.
  • In Disteln wiederum gab es einen ungewöhnlichen Unfall: Ein Auto krachte in einen Metallzaun, doch niemand saß am Steuer.

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