Die Feuerwehr Herten war im Einsatz.
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Die Feuerwehr Herten war im Einsatz.

An der Ewaldstraße

Feuerwehr-Einsatz in Herten-Süd: Nachbarn hören Rauchmelder

  • Daniel Maiß
    vonDaniel Maiß
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Weil nebenan der Rauchmelder Alarm schlug, riefen Nachbarn an der Ewaldstraße in Herten-Süd am Dienstagabend (7.7.) die Feuerwehr.

  • Wegen eines gemeldeten Zimmerbrands rückte die Feuerwehr am Dienstag (7.7.) nach Herten-Süd aus.
  • Anwohner hatten an der Ewaldstraße einen Rauchmelder gehört.
  • Die Einsatzkräfte wurden dann in der Küche fündig.

Die Berufsfeuerwehr Herten und der Löschzug Herten der Freiwilligen Feuerwehr rückten am Dienstagabend (7.7.)  nach Herten-Süd aus. Dort hatten Nachbarn gegen 18.30 Uhr einen Rauchmelder gehört.

Vermutet wurde zunächst ein Zimmerbrand, vor Ort stellten die Einsatzkräfte dann aber fest, dass in der Küche Essen auf dem Herd vergessen worden war. Der daraus resultierende Qualm hatte den Rauchmelder ausgelöst.

Zu derartigen Einsätzen kommt es regelmäßig in Herten 

Die Feuerwehr kümmerte sich um das Essen und durchlüftete anschließend die Räume. Regelmäßig kommt es wegen vergessenen Essens auf dem Herd zu solchen Einsätzen - in diesem Jahr auch schon einmal in Herten-Süd. Die Feuerwehr weist in diesem immer wieder darauf hin, wie lebenswichtig Rauchmelder sind.

Herten: Brandrauch kann tödlich sein 

Laut der auch vom Deutschen Feuerwehrverband unterstützten Initiative "Rauchmelder retten leben" sterben jeden Monat in Deutschland Menschen durch Brände, die meisten von ihnen an einer Rauchvergiftung.

Auch wenn die Zahlen in den vergangenen Jahren immer weiter zurück gegangen sind, waren es zum Beispiel in 2018 noch 306 Tote durch Rauch, Feuer und Flammen.

Tödlich sei bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch könne irreversible körperliche Schäden verursachen.

Herten: Drei Atemzüge reichen aus 

Vor allem nachts würden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf rieche der Mensch nichts.

Schon drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs könnten tödlich sein, die Opfer würden im Schlaf bewusstlos und ersticken. Daher sei ein Rauchmelder der beste Lebensretter in der Wohnung.

Auch in Westerholt brannte es am dortigen alten Stellwerk bereits mehrfach. Jetzt hat sich die Bahn zu einem möglichen Abriss geäußert.

Die Polizei - die kürzlich in Herten ausrücken musste - wiederum forderte unlängst wegen der Suche nach einer vermissten Frau einen Hubschrauber an. Zudem fahndet sie nach einem Mann mit Schnäuzer.

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