Die Linke lud im Glashaus in Herten zu ihrem Wahlparteitag ein.
+
Die Linke lud im Glashaus in Herten zu ihrem Wahlparteitag ein.

Parteitag der Linken

Diese Frau fordert "Facebook-Bürgermeister" und "Wohlfühl-Kandidaten" heraus

  • Daniel Maiß
    vonDaniel Maiß
    schließen

Die Partei "Die Linke" lud jetzt im Glashaus in Herten zu ihrem Wahlparteitag ein. Dort gab es einige markige Worte - und am Ende wurde eine Bürgermeister-Kandidatin gewählt.

  • Ihren Wahlparteitag hielt der Partei „Die Linke“ jetzt im Glashaus Herten ab.
  • Hier standen unter anderem einige Wahlen auf dem Programm.
  • Die Partei entschied sich, eine eigene Kandidatin ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Herten zu schicken.

Beim Wahlparteitag der Partei „Die Linke“ im Glashaus in Herten gab es am Sonntag (7. Juni) wenig Überraschungen, dafür aber einige markige Worte. 

Wie erwartet und auch von der Hertener Allgemeinen Zeitung im Vorfeld berichtet, wird die Partei bei den Kommunalwahlen am 13. September mit einer eigenen Bürgermeisterkandidatin ins Rennen gehen: Martina Ruhardt, die am Sonntag einstimmig gewählt wurde. 

Ratsfrau aus Herten nimmt erneuten Anlauf

Die Ratsfrau aus Herten, die 2016 bei der Wahl auf 2,9 Prozent gekommen war, will einen erneuten Anlauf unternehmen.

Den Blumenstrauß zur Wahl zur Bürgermeister-Kandidatin erhielt Martina Ruhardt vom Fraktions-Kollegen Stefan Springer.

„Wir haben lange überlegt, ob wir überhaupt einen eigenen Kandidaten stellen wollen“, erklärte Ruhardt nach der Wahl, „doch wir sind der Überzeugung, dass wir bei einem Facebook-Bürgermeister (Fred Toplak, Anmerkung der Redaktion) und einem Wohlfühl-Bürgermeister-Kandidaten (Matthias Müller, Anm. der Redaktion) inhaltlich dagegenhalten können.“ Man könne ihrer Meinung nach eben nicht nur fast ausschließlich über ein soziales Netzwerk wie Facebook miteinander kommunizieren, wie es das derzeitige Stadtoberhaupt tue. Und zum unabhängigen Kandidaten Matthias Müller erklärte sie, dass Politik eben nicht immer harmonisch sei und das auch nicht sein dürfe. 

Einige Bereiche seien "in Herten zu kurz gekommen"

Ruhardt stellte drei Bereiche heraus, um die sie und ihre Partei sich vornehmlich kümmern wollen: Inklusion, Sozial- und Umweltpolitik: „All das ist in Herten in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen.“

Somit sind inzwischen eine Reihe von Kandidaturen für das Bürgermeisteramt in Herten angekündigt. Fred Toplak (TOP) strebt eine Wiederwahl an. CDU, SPD und FDP unterstützen den unabhängigen Kandidaten Matthias Müller.

Weitere Parteien stellen in Herten Kandidaten auf

Martina Herrmann (Grüne) und jetzt Martina Ruhardt (Linke) haben ebenfalls ihren Hut in den politischen Ring geworfen. 

Die Familien-Partei will auf einen Kandidaten verzichten, die AfD hingegen hat angekündigt, ebenfalls einen Kandidaten ins Rennen zu schicken, nennt aber noch keinen Namen. 

Das Wahlbündnis „Aktiv“ hat Brigitte Maria Kirchesch nominiert. Bei der UBP ist ebenfalls eine eigene Kandidatur zu erwarten, bei der Satire-Partei „Die Partei“ steht eine Klärung noch aus.

Mehr zu dem Parteitag der Linken lesen Sie in der Dienstagsausgabe (9. Juni) der Hertener Allgemeinen Zeitung und im ePaper.

Ebenfalls am Sonntag (7. Juni) rückte die Feuerwehr Herten zu einem Einsatz nach Herten-Süd aus. Es war nicht das einzige Mal am Wochenende.

Am Montag (8. Juni) wiederum öffnen sowohl das Freibad als auch das Hallenbad im Copa Ca Backum wieder ihre Pforten. Die Besucher müssen sich aber an einige Regeln halten 

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Weltrekordler wählt falsche Taktik - nur bis Kilometer 25 "war alles easy"
Weltrekordler wählt falsche Taktik - nur bis Kilometer 25 "war alles easy"
Hauptsache, die Pässe sind korrekt...
Hauptsache, die Pässe sind korrekt...
FC Marl und BW Wulfen bündeln die Kräfte
FC Marl und BW Wulfen bündeln die Kräfte
Ausflugsziel für die Sommerferien: Die Bauspielfarm ist um eine Attraktion reicher
Ausflugsziel für die Sommerferien: Die Bauspielfarm ist um eine Attraktion reicher
Coronavirus in NRW: Land will Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen
Coronavirus in NRW: Land will Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen

Kommentare