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Bei einem Einsatz rückte die Feuerwehr zu eienr Sakristei aus.  

Löschzüge rücken aus

Alarm: Heiligabend-Probe in einer Sakristei sorgt für Feuerwehr-Einsatz in Herten

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Am Donnerstagabend (12.12.) wurde in der Sakristei der Kapelle des St.-Elisabeth-Hospitals in Herten die Brandmeldeanlage ausgelöst. Kurz darauf fuhren mehrere Löschzüge der Feuerwehr vor. 

Dass Rauch eine Brandmeldeanlage auslöst, erlebt die Feuerwehr häufig. Die Kräfte, die am Donnerstag (12.12.) aber im St.-Elisabeth-Hospital im Einsatz waren, konnten sich an keinen jemals erinnern, bei dem Weihrauch einen Alarm ausgelöst hatte.

Was war geschehen? Der Pfarrer hatte mit Unterstützung einer Hilfskraft in der Sakristei für den Gottesdienst an Heiligabend geprobt.

Herten: Rauch stärker als erwartet 

Dafür wurde wie üblich Räucherkohle entzündet, auf die dann der Weihrauch platziert wird. Die Rauchentwicklung war aber stärker als erwartet und so löste der Melder in der Sakristei Alarm aus. 

Letztlich mussten die Einsatzkräfte die Sakristei mit  einem  Hochleistunghslüfter von dem Weihrauch befreien.

Herten: "Sicherheitssysteme funktionieren"

Auf Rückfrage hieß es vom Krankenhaus, dass man froh sei, dass nicht mehr passiert ist und, dass die "Sicherheitssysteme offensichtlich gut funktionieren."

Grundsätzlich sei im ganzen Haus offenes Feuer eben nur im "seelsorgerischen und liturgischen Umfeld erlaubt und selbstverständlich nur unter Beobachtung. Ansonsten sei selbst das Entzünden einer Kerze verboten.

Herten: So wird es ein "sicheres Weihnachtsfest" 

Für ein "Sicheres Weihnachtsfest" hat der Deutsche Feuerwehrverband unlängst ein paar Tipps herausgegebenn, um Brände zu verghinden

  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! 
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf. 
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab. 
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr. 
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht. 
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sind in allen Bundesländern bei Neubauten Pflicht; in den meisten mittlerweile auch bei Bestandsbauten. Informationen hierzu gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

Vor dem Hertener Rathaus eröffnete am Freitag die"Winterwelt".

Derweil sitzt einpolizeibekannter Stadtstreicher mittlerweile hinter Gittern. 

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