Das St.-Elisabeth-Hospital in Herten.
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Das St.-Elisabeth-Hospital in Herten.

Corona-Pandemie

Inzidenz wieder unter 200: So verfährt das St.-Elisabeth-Hospital mit den schwankenden Werten

  • Frank Bergmannshoff
    vonFrank Bergmannshoff
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Auf die steigenden Corona-Zahlen in Herten hatte das St.-Elisabeth-Krankenhaus mit verschärften Besuchsregeln reagiert. Jetzt ist die Inzidenz aber wieder unter 200 gefallen.

Update 30. Oktober: Am Montag (26.10.) teilte das St.-Elisabeth-Hospital in Herten mit, dass bei Überschreiten des Inzidenz-Wertes 200 eine verschärfte Regelung greift. Einen Tag später wurde der Schwellenwert auch erreicht. Nun aber ist die Inzidenz wieder unter die 200er-Marke gefallen.

Die Hertener Allgemeine Zeietung hatte deshalb beim Krankenhaus nachgefragt, ob sich jetzt erneut etwas an den Regeln ändern würde. Die Antwort des Krankenhauses ist klar: Erst einmal bleibt es dort bei der strengen Regelung, trotz des Unterschreitens der 200er-Marke. Hier die offizielle Stellungnahme im Wortlaut:

„Wir beobachten die Entwicklung der aktuellen Lage sehr engmaschig und tagesaktuell. Sollte sich eine dauerhaft anhaltende Entspannung der pandemischen Situation für die Stadt Herten abzeichnen, werden wir die aktuell bestehenden, weitreichenden Einschränkungen der Besuchsmöglichkeiten lockern und ggf. zur zuvor bestehenden Regelung zurückkehren können. Eine Rückkehr zu einer völlig uneingeschränkten Besuchsregelung, wie vor Corona-Zeiten, zeichnet sich in naher Zukunft leider definitiv nicht ab. Wir wägen sehr gewissenhaft zwischen der Sicherheit unserer Patienten und dem verständlichen Wunsch nach planbaren, sozialen Kontakten unserer Patienten ab und bedanken uns für das Verständnis der betroffenen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen.“

Krankenhausleitung

Unsere bisherige Berichterstattung:

Die ohnehin strenge Besuchsregelung im St.-Elisabeth-Hospital in Herten wird weiter verschärft. Voraussichtlich ab dem heutigen Dienstag (27.10.) dürfen Patienten nur noch im Notfall Besuch empfangen. Das Westerholter Gertrudis-Hospital hatte diesen Einschnitt bereits vollzogen.

Seit dem 12. Oktober gilt in Krankenhäusern im Kreis Recklinghausen ein grundsätzliches Besuchsverbot. Jedoch enthielt diese Regelung, die der Kreis angeordnet hatte, ein Schlupfloch: Bei stationären Behandlungen von mehr als fünf Tagen konnten die Kliniken ausnahmsweise doch Besuche zulassen.

Gertrudis-Hospital in Westerholt hatte Regelung schon geändert

Angesichts der in Herten stark steigenden Corona-Fallzahlen hatte sich das Gertrudis-Hospital vor knapp einer Woche entschieden, diese Fünf-Tage-Regelung zu kippen. Am Montag (26.10.) teilte auch das St.-Elisabeth-Hospital in Herten mit, dass bei Überschreiten des Inzidenz-Wertes 200 eine verschärfte Regelung greift. Voraussichtlich am heutigen Dienstag wird dieser Schwellenwert erreicht.

Nur in besonderen Ausnahmefällen wird dann noch Besuch zugelassen:

  • wenn Patienten im Sterben liegen;
  • wenn Patienten palliativ behandelt werden (z. B. unheilbar Kranke);
  • bei stationär behandelten Kindern;
  • bei der Mitteilung schwieriger Diagnosen.

Besuchstermine im St. Elisabeth-Hospital (im Rahmen der genannten Ausnahmen) können täglich von 10 bis 13 Uhr unter Tel.: 0 23 66 / 15 7 10 90 jeweils für den Folgetag vereinbart werden.

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