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Kurios: Ein Wald mitten in der Hertener Innenstadt.

Besondere "Baustelle"

Kuriose Aktion: Das passierte mit dem Wald in der Hertener Innenstadt

Verdutzte Blicke: Am Wochenende spielte sich in der Hertener Innenstadt Seltsames ab. Passanten blieben stehen und wunderten sich, was dort passierte.

Update 3. Februar:

22 Kunststoff-Säcke, gefüllt mit Erde und jeweils einem jungen Apfelbaum, waren bereits am Freitag (31.1.) um das Antoniusdenkmal herum zu einem kleinen Wald angeordnet worden. 

Es handelte sich um die zweite„Kulturbaustelle“ des Hertener Künstlers Christian „Punky“ Bahr. Am Samstag (1.2.) wurden die weißen Säcke, „Big-Bags“ genannt, dann zu Leinwänden.

So waren die Reaktionen der Passanten 

Am Vormittag versammelten sich außer "Punky" noch acht weitere Künstler aus Herten und begannen die Säcke zu verschönern.

Künstler verschönern die Plastiksäcke.

 „Keiner hat gefragt: ‚Was soll denn der Mist?‘ Die waren begeistert“, berichtet "Punky" von den Reaktionen der Passanten.

Dreimal wegen den Regens umgezogen 

Am Sonntag (2.2.) wurde das Wald-Ensemble trotz strömenden Regens künstlerisch bespielt - und zwar vom Meister selbst. 

"Punky" Bahr brachte zwei Stunden lang Figuren an und installierte andere Gegenstände. "Dabei musste ich mich dreimal wegen des Regens umziehen", so der Künstler.

Bäume werden am Alten Friedhof und am Paschenberg eingepflanzt

Eine kurze Zeit sollen die Bäume am Antoniusdenkmal stehen bleiben. Danach werden sie einen Monat lang in der kompletten Innenstadt platziert und dann am Alten Friedhof und am Paschenberg eingepflanzt. Dort sollen sie schließlich Früchte tragen. 

Unsere bisherige Berichterstattung:

Am Freitagvormittag (31.1.) spielt sich rings um „den Anton“ in der Hertener Innenstadt eine seltsame Aktion ab. Passanten bleiben stehen, und der Initiator des Spektakels, Künstler Christian „Punky“ Bahr, gibt bereitwillig Auskunft über den Sinn des Ganzen. 

„Hier entsteht ein temporärer Wald.“ Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofs drapieren mithilfe eines Kranwagens 24 mit Erde gefüllte Container-Säcke, sogenannte Big-Bags, in der Fußgängerzone.

Herten: Künstler bespielen den Wald 

Entsprechend viele Bäume liegen bereit, sodass nun in jeden der Säcke ein Baum gepflanzt werden kann. „Es sind Apfelbäume“. Die Fußgängerzone werde temporär bewaldet.

Der Künstler Punky Bahr (rechts) und sein Kollege Paul pflanzen 24 Bäume.

Die Auftakt-Aktion zieht sich über das gesamte Wochenende hin. Am Samstag (1. Februar) werden ab 12 Uhr einige Künstler vor Ort sein, die die Container-Säcke gestalten.  Die Aktion fällt bei Regen aus und wird dann eine Woche später nachgeholt.

Herten: Skurrile Film- und Foto-Performance

Am Sonntag, 2. Februar, wird das Wald-Ensemble ebenfalls künstlerisch bespielt - und zwar vom Meister selbst: „Punky“ begrüßt die Bäume  persönlich mit einer skurrilen Film- und Foto-Performance in ihrer neuen Heimat Herten. Das passiert um 14.20 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Auch hier könnte schlechtes Wetter dazu führen, dass die Performance verschoben wird.

Im Anschluss an die Aktion werden die Bäume dann auch eingepflanzt.

Unsere bisherige Berichterstattung:

„Herten ist unsere Baustelle“ nennt sich ein auf sechs Monate angelegtes Kunst-Projekt

Eine Baustelle der ganz besonderen Art zog dann am Samstag (23.1.) mitten in der Hertener Innenstadt die neugiereigen Blicke der Passanten auf sich: Die beiden Künstler "Punky" Bahr und Ulle Bowski gruben sich vor dem Glashaus durch einen Sandhaufen und beförderten allerlei Schätze zu Tage. 

"Punky" Bahr (r.) und Ulla Bowski haben vor dem Glashaus sichtlich Spaß.

Herten: Geschäftsleute beteiligen sich

Die Aktion war der Auftakt des „Kultur-Baustelle“ betitelten Projektes, an dem sich auch viele Hertener Geschäftsleute beteiligen.

Sie haben im Vorfeld nämlich entsprechend ihrer Berufe Arbeitshosen individuell gestaltet. Diese sollen fortan ankündigen, dass in der Innenstadt erneut unterhaltsame Arbeiten der „Kultur-Baustelle" laufen.

Herten: Amüsante Texte und Improvisation

Am Samstag etwa waren es amüsant präsentierte Texte und improvisierte Gespräche zu alten Kulturgut, welches die beiden Künstler ausgruben. Ein wertvoller Goldschatz wurde ebenso an die kleinen und großen Zuhörer verteilt.

Herten: Mindestens 15 Aktionen

In unregelmäßigen Abständen werden nun insgesamt mindestens 15 Kunst-Aktionen in der Innenstadt stattfinden.

"Punky" Bahr (l.) und Ulle Bowski

Mehr zu der Aktion gibt es in der Montagsausgabe der Hertener Allgemeinen.

In Disteln wiederum ist  es jetzt zum zweiten mal zu einem Vorfall mit einem Exhibitionisten gekommen.

In Westerholt gibt es dagegen Probleme mit dem Bau einer Kita. 

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