Das Bochumer Landgericht fällte das Urteil im Prozess gegen den 32-Jährigen aus Herten.
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Das Bochumer Landgericht fällte das Urteil im Prozess gegen den 32-Jährigen aus Herten.

Landgericht

Hertener würgt seine Ex-Frau und greift Polizisten an - jetzt fiel das Urteil

Acht Monate nach einem dramatischen Polizei-Einsatz an der Ewaldstraße in Herten ist ein 32-jähriger Hertener verurteilt worden. 

Es war der 14. April, als der Hertener gegen 17.20 Uhr in der Wohnung seiner Ex-Lebensgefährtin aufgetaucht war. Kurz danach lag die Frau beinahe zu Tode gewürgt am Boden, die Tür war zerstört und die Wohnung eingenebelt von beißendem Pfefferspray. Was war passiert? 

Herten: 32-Jähriger rastete vollkommen aus

Nachdem ihm seine Ex-Freundin, mit der er ein gemeinsames Kind im Säuglingsalter hat, mitgeteilt hatte, dass sie sich trennen möchte, war der 32-Jährige vollkommen ausgerastet. Zunächst stürzte er den Wohnzimmertisch um, dann ging er auf seine Ex-Freundin los, griff ihr an den Hals, schlug und würgte sie bis an den Rand der Bewusstlosigkeit. 

Anschließend stellte er seinen Fuß so fest auf den Kehlkopf der am Boden liegenden Frau, dass sie in einen potenziell lebensgefährlichen Zustand geriet. 

Herten: Nachbarin alarmierte die Polizei

Der Wutanfall des Herteners war damit aber noch lange nicht am Ende: Nachdem eine Hausnachbarin, aufgeschreckt durch die lauten Hilfeschreie aus der Wohnung, die Polizei alarmiert hatte und danach mehrere Streifenwagen an der Ewaldstraße erschienen waren, legte sich der 32-Jährige nunmehr mit den zunächst klopfenden Polizisten an und stieß Todesdrohungen aus. 

Nachdem die Beamten schließlich die Wohnungstür aufgebrochen hatten, wurden sie von dem Angeklagten erst mit einem Meerrettich-Glas beworfen und dann sogar mit einem Küchenmesser attackiert. 

Herten: Beamte setzten Pfefferspray ein

Laut Urteil kam es zu gezielten Stichbewegungen in Richtung der Polizisten, denen es am Ende nur durch den Einsatz von Pfefferspray gelungen war, den Angeklagten zu überwältigen. Im Prozess hatte sich der Hertener auf einen Alkohol-Filmriss berufen. Das Bochumer Landgericht verurteilte den Hertener wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren und acht Monaten Haft.

Ein Restaurantbetreiber aus Recklinghausen wurde nun verurteilt.

In Marl häufen sich seit Ende November Unfälle, bei denen Kinder und Jugendliche verletzt werden.

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