In der Hertener Innenstadt gilt eine Maskenpflicht.
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In der Hertener Innenstadt gilt eine Maskenpflicht.

Corona in Herten

Maskenpflicht in der Fußgängerzone: Die Stadt Herten stellt neue Schilder auf

  • Carola Wagner
    vonCarola Wagner
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  • Anna Lisa Oehlmann
    Anna Lisa Oehlmann
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Seit dem 14. Oktober gilt in der Hertener Fußgängerzone Maskenpflicht, die vom Ordnungsgamt auch kontrolliert wird.

Update 4. November: Die Stadt Herten hat in der Innenstadt neue Schilder montieren lassen. Diese weisen jetzt in vier Sprachen auf die Maskenpflicht hin: auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch.

Die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt auch in Herten überall da, wo städtebaulich eine Fußgängerzone ausgewiesen ist. In Herten gilt das im Bereich der Innenstadt, am Süder Markt in Herten-Süd sowie in Herten-Westerholt auf der Schloßstraße (an der St.-Martinus-Kicrhe). Insgesamt 22 Schilder hatte die Stadt Herten bereits Ende Oktober aufstellen lassen.

Regelmäßig ist der Kommunale Ordnunsdienst (KOD) der Stadt Herten unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren. Dabei wurden unlängst gleich mehrere Verstöße protokolliert und es kam zu einemZwischenfall am Busbahnhof. Hier geht es zum Artikel.

Die neue Schilder in der Innenstadt sehen so aus:

Neue Schilder weisen jetzt in Herten in vier Sprachen auf die Maskenpflicht in der Fußgängerzone hin.

Update 24. Oktober: Um auf die Plicht hinzuweisen, eine Mund-Nase-Bedeckung auch in den Hertener Fußgängerzonen zu tragen, hat die Stadt Herten nun 22 dementsprechende Schilder im Bereich der Innnenstadt sowie am Süder Markt in Herten-Süd angebracht. Zudem ist der Kommunale Ordnunsdienst (KOD) der Stadt unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren.

Auf den Schildern steht „Maskenpflicht in der gesamten Fußgängerzone!“ und sie sehen so aus (auf dem Foto oben):

Mit Schildern zu Beginn der Fußgängerzone in Herten wird auf die dortige Maskenpflicht hingewiesen.

Derweil hat die SPD in einer Stellungnahme auf die in den Augen der Partei alarmierenden Corona-Zahlen für Herten hingewiesen und weitere Vorschläge gemacht:

  • große Banner mit Piktogrammen zu den Verhaltensregeln (AHA, Lüften) und einem Appell an die Bevölkerung
  • eine Videokampagne mit z.B. Ärzten, Krankenschwestern, Lehrern oder Künstlern, die für Rücksicht und Vorsicht werben
  • eine Art „ Aktuelle Stunde“ in der kommenden Ratstitzung zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise, dazu sollen auch Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Unternehmen eingeladen werden

Unsere bisherige Berichterstattung:

Seit einer Woche (14.10.) gilt nun die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung in der Hertener Fußgängerzone zu tragen. Während sich in der vergangenen Woche augenscheinlich kaum jemand an die Anweisung hielt, ist die Schonfrist, in der es nur Ermahnung gab nun vorbei.

Wer keinen Mund-Nase-Schutz in der Hertener Innenstadt trägt muss zahlen

Immer wieder streiften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hertener Ordnungsamtes am Wochenende durch die Stadt. Immer wieder ermahnten sie Bürgerinnen und Bürger, die sich an diese Vorschrift nicht hielten. Grundsätzlich hätten sich die angesprochenen gleich daran gehalten, berichtet die Stadtverwaltung. Seit Montag jedoch verhängt der KOD auch Bußgelder, wenn sie jemanden erwischen, der dort keine Maske trägt.

Keine Verstöße gegen das Shisha-Rauchverbot in der Öffentlichkeit in Herten festgestellt

Wer bislang die Vorschrift des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung in der Öffentlichkeit - zum Beispiel auf Schulhöfen - ignoriert hat, zahlte 50 Euro. Bei Wiederholungstätern steigt die Summe. Die Maßnahmen sind nötig, da die Zahlen der Infizierten mit dem Coronavirus in Herten seit Tagen deutlich ansteigen.

Die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes stellten nach Angaben der Pressestelle der Stadt Herten bei Kontrollen auf den Zechengeländen am vergangenen Wochenende keine Verstöße gegen das Shisha-Verbot fest.

172 Bußgeldverfahren in Herten wegen Corona-Verstößen eingeleitet

Zahlreiche Strafen mussten die Außendienst-Mitarbeitenden des Ordnungsamtes in Herten bereits verhängen. Mitte April hieß es vonseiten des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) in Herten, die Lage sei relativ ruhig. Die Lage hat sich danach deutlich geändert. Bereits Mitte Juli hatte die Stadt aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Regeln mehr als 150 Bußgeldverfahren eingeleitet.

Der Kommunale Ordnungsdienst kontrolliert seit Beginn der ersten Schutzmaßnahmen der Coronavirus Pandemie regelmäßig, ob die Hertener Bürgerinnen und Bürger diese auch einhalten. Dabei erwischte der KOD beispielsweise bereits ein Päarchen, das ohne Maske über den Hertener Wochenmarkt spazierte.

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