Seit Monaten ist die Parkour-Kletteranlage auf dem Zechengelände Schlägel & Eisen eingezäunt.
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Seit Monaten ist die Parkour-Kletteranlage auf dem Zechengelände Schlägel & Eisen eingezäunt.

Zeche Schlägel & Eisen

Massive Schäden: An der seit Monaten umzäunten Parkour-Anlage tut sich etwas

  • Daniel Maiß
    vonDaniel Maiß
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Seit Monaten ist die Parkour-Kletteranlage auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel und Eisen in Herten-Langenbochum wegen massiver Schäden mit einem Bauzaun abgesperrt. Jetzt tut sich aber etwas.

Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofs (ZBH) haben am Mittwochmorgen (23.9.) damit begonnen, den Fallschutzboden der Parkour-Kletteranlage auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen zu reparieren. Die beliebte Anlage war über Monate wegen mehrerer Löcher im Boden mit einem Bauzaun abgesperrt – hier hatten Chaoten mutmaßlich ihrer Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Bereits in der kommenden Woche, also frühestens ab dem 28. September, soll die Anlage laut Stadt wieder freigegeben werden.

Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofs Herten (ZBH) verfüllen die Löcher im Boden der Parkour-Kletteranlage.

Eigentlich sah der Plan anders aus: Statt der jetzt durchgeführten Reparatur durch den ZBH sollte ursprünglich eine Fachfirma eine umfangreiche Sanierung der Anlage bis Ende September durchführen. Laut Stadt könne die Firma dies aber nicht mehr in 2020 bewerkstelligen, die Corona-Krise habe auch hier zu Verzögerungen geführt. Und somit wurde kurzfristig entschieden, den Zentralen Betriebshof zu beauftragen, den Boden zumindest zu reparieren.

Damit wurde am Mittwoch begonnen, mehrere Mitarbeiter des ZBH verfüllten die Löcher mit einem Gemisch aus Gummi-Granulat und Kleber. Das muss jetzt einige Tage aushärten.

Freude auch bei Hertener Imbissbuden-Besitzer

Dass die Anlage bald wieder freigegeben wird, freut auch Patrick Barciaga. Der führt zusammen mit seiner Frau Jasmin den „Imbiss am Schacht“, der nur wenige Meter entfernt ist. „Wir haben das schon gemerkt, dass die Anlage über so viele Monate hinweg nicht benutzt werden konnte. Das hat uns einige Kunden gekostet. Gerade Familien waren sonst oft hier. Die Kinder sind geklettert, die Eltern haben in der Zwischenzeit Pommes oder eine Currywurst gegessen und etwas getrunken.“

Massive Schäden machen die Parkour-Kletteranlage auf dem Zechengelände von Schlägel & Eisen unbespielbar.

Die Parkour-Anlage wurde 2016 in Herten-Langenbochum für 210.000 Euro errichtet. In den vergangenen drei Jahren summierten sich die Vandalismus-Schäden auf mehrere Zehntausend Euro.

Mehr zu der Anlage lesen Sie der Donnerstagsausgabe (24.9.) der Hertener Allgemeinen Zeitung und im E-Paper.

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