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Auf diesem alten Foto der Hertener Innenstadt steht rechts neben der Kirche St. Antonius noch das Gebäude mit der Gaststätte.

Das gab es einst auch in Herten

Mann bleibt im Schornstein stecken: Feuerwehr-Einsatz weckt Erinnerungen

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In der Gemeinde Südharz musste Anfang des Jahres ein 18-Jähriger von der Feuerwehr aus einem Schornstein befreit werden. Diese Nachricht weckte bei einem Hertener Einnerungen an einen Vorfall Ende der 1950er-Jahre.

Karl-Heinz Wüllner war noch ein junger Spund, als sich jenes Ereignis zutrug, an das sich der ehemalige Bergmann nach der Lektüre des Berichts über den steckengebliebenen jungen Mann im Harz in der Hertener Allgemeinen Zeitung Anfang des Jahres erinnerte.

Es muss Ende der 1950er Jahre gewesen sein, als ein Mann im Schornstein der Gaststätte Brechtmann steckenblieb, die einst im Schatten der St.-Antonius-Kirche in der Hertener Innenstadt stand.

Herten: Bedienung wohnte im Dachgeschoss

Und das kam so: Die Gaststätte Brechtmann mit dem Wirt Heinrich Hiltrop war ein beliebter Treffpunkt, in dem man sich auf ein Glas oder auch mal zum Tanzen traf. 

Dort gab es eine Bedienung, die ein Zimmer im Dachgeschoss bewohnte. Sie sei nicht sehr zugänglich gewesen, berichtet Zeitzeuge Wüllner. 

Herten: Waghalsiges Vorhaben

Jener Mann im Schornstein hatte offenbar dennoch ihre Mansarde im Auge, als er des Nachts auf das Dach des Hauses stieg. Er dürfte ordentlich gebechert haben, ehe er sein waghalsiges Vorhaben in die Tat umsetzte.

Warum er letztlich nicht durchs Fenster stieg sondern in den Schornstein, weiß Alfons Schmüdderich (89) zu berichten, der einst ebenfalls häufig zu Gast bei Brechtmann war. 

Herten: Eindringling wollte sich verstecken

Der passionierte Heimatforscher hat der Hertener Allgemeinen Zeitung neben seinen Erinnerungen auch einige Bilder aus der Zeit zur Verfügung gestellt, auf denen das Lokal zu sehen ist. 

„Der Wirt hatte wohl etwas gehört, und da wollte sich der Eindringling im Schornstein verstecken“, erzählt Schmüdderich. 

Herten: Hohn und Spott

Das Ende vom Lied: Statt eines Tête-à-Têtes mit der spröden Serviererin erntete der Mann Hohn und Spott, weil er in dem Schornstein stecken blieb und von der herbeigerufenen Feuerwehr befreit werden musste.

Mittlerweile 52 Jahre ist es her, dass in Herten das Elektro-Fachgeschäft "Höbrink" eröffnete. Jetzt wird es geschlossen. Beim Räumungsverkauf kam nun eine 1000-Euro-Spende für die Kinderklinik Datteln zusammen, die der Inhaber gemeinsam mit einem Promi übergab.

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