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Die Glasscherben haben mehrere Schnittverletzungen an der Hand verursacht.

Mädchen muss in Krankenhaus

Zweijährige aus Herten stolpert in Scherbenhaufen - Schmuddelecke wird ihr zum Verhängnis

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Als die zweijährige Kayla Maria unlängst mit ihrer Mutter in Herten unterwegs war, stolperte sie in einen Haufen Scherben. Eine ständig vermüllte Ecke der Stadt wurde ihr zum Verhängnis. Das Mädchen musste ins Krankenhaus. 

Bei der Schmuddelecke handelt es sich um den Stromkasten neben dem Ladenlokal von „Kodi“ an der Konrad-Adenauer-Straße in der Hertener Innenstadt. 

Vor, neben und ganz besonders hinter diesem Stromkasten liegen ständig größere Mengen Müll.

Zwischen Kasten und Hauswand stapelt sich der Unrat. Manchmal klemmen volle Müllbeutel in dem Spalt. Links und rechts davon liegen ständig Scherben, Zigarettenkippen, Essensreste und allerlei mehr.

Herten: Reste einer Bierflasche

Der kleinen Kayla Maria ist diese Dreckecke zum Verhängnis geworden. Als die Zweijährige mit ihrer Mutter dort entlang lief, stolperte sie in einen Haufen brauner Scherben – die Reste einer Bierflasche, die irgendein Zeitgenosse dort zertrümmert hatte. 

Eine Scherbe bohrte sich in die linke Hand und blieb stecken. „Wir sind direkt zur nächsten Apotheke gelaufen, wo uns geholfen wurde, die Blutung zu stoppen“, berichtet die Mutter.

Kleine Hertenerin mit zehn Stichen genäht 

Von dort ging es zur Kinderklinik nach Gelsenkirchen-Buer. Unter Vollnarkose wurde Kayla Maria zwei Stunden lang operiert. Mit zehn Stichen mussten die Chirurgen die klaffende Wunde in der kleinen Kinderhand nähen.

Doch wer ist für das Aufräumen eigentlich zuständig? In diesem konkreten Fall an der Konrad-Adenauer-Straße sei der Gebäudeeigentümer dazu verpflichtet, regelmäßig für Sauberkeit zu sorgen, heißt es von der Stadt. 

Stadt Herten liegen keine Beschwerden vor

Wenn der Eigentümer dafür nicht Sorge trage, könne er vom Ordnungsamt ermahnt werden. Allerdings lägen dort und beim Zentralen Betriebshof (ZBH) bisher keine Beschwerden vor. 

Die Stadt kündigt an, dass die Mitarbeiter der Stadt künftig verstärkt ein Auge auf die Stelle haben werden.

In Disteln trieben dagegen unlängst Kupferdiebe ihr Unwesen.

In Scherlebeck wiederum steht eine ungewöhnliche Immobilie zum Verkauf.

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