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Feuerwehrleute löschen den brennenden Reisebus auf der A 2 bei Henrichenburg.

Unbekannter hatte das Feuer bemerkt

Herten: Nach dem Busbrand auf der A2 - Jetzt untersuchen Spezialisten das Wrack

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65 Fünftklässler der Erich-Klausener-Realschule, zwei Lehrer und der Fahrer konnten am Montagvormittag (24.6.) auf der A2 gerade noch so einen Reisebus verlassen, ehe dieser in Flammen aufging.  

Update:

14 Uhr: Das Wrack des komplett ausgebrannten Reisebusses wird laut Polizei weiterhin untersucht. Deren Brandermittler werden dabei jetzt auch von externen Brand-Sachverständigen unterstützt, die sich auf solche Vorfälle spezialisiert haben. Nach Aussage der Polizei kann sich die Ermittlung der Brandursache möglicherweise noch um einige Tage hinauszögern.

Dienstag (25.6.)

20 Uhr: Das Wrack wird noch von der Polizei untersucht. Dort hieß es heute auf Rückfrage, dass die Brandermittlungen voraussichtlich bis mindestens Mittwoch andauern würden.

18.45 Uhr: Wie die Polizei heute auf Rückfrage mitteilt, war der Brand im hinteren Teil des Busses ausgebrochen – und damit praktisch unbemerkt von allen Insassen. Ein bisher unbekannter Mann, der zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn direkt hinter dem Reisebus fuhr, reagierte geistesgegenwärtig, scherte aus, überholte und brachte den Busfahrer schließlich dazu, seinen Doppeldecker auf den Seitenstreifen zu steuern.

14.20 Uhr: Schulleiter Martin Kissenkötter erklärt auf Nachfrage, dass es für die beiden fünften Klassen in dieser Woche ein Ersatz-Programm geben werde. Am heutigen Dienstagvormittag (25.6.) bestand für alle Betroffenen noch einmal die Möglichkeit, den Seelsorger oder einen Mitarbeiter der schulpsychologischen Beratungstelle zu sprechen.

12.30 Uhr: Laut Dortmunder Polizei hatte sich der Rückstau am Montag (24.6.) in der Spitze auf mindestens 15 Kilometer summiert. Einige Menschen, die stundenlang warten mussten, bekamen aufgrund der Hitze gesundheitliche Probleme. In sechs Fällen mussten Rettungskräfte Hilfe leisten. Feuerwehr und Helfer des Roten Kreuzes versorgten die staugeplagten Fahrzeuginsassen mit Getränken. 

12 Uhr: Das ausgebrannte Wrack des Reisebusses ist noch am Montagabend (24.6.) geborgen worden. Zwei große Autokrane und ein lang ausladender Tieflader waren dafür ab 20 Uhr im Einsatz. Die Autobahnpolizei überwachte die Arbeiten. Die dreispurige Autobahn 2 wurde in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Henrichenburg während der Bergung auf eine Spur verengt. Zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz insgesamt.


Montag (24.6.):

18.15 Uhr: Nach letzten Informationen der Polizei Dortmund soll die Bergung des Bus-Wracks gegen 20 Uhr beginnen. Zwei Spuren der A2 an der Anschlussstelle Henrichenburg in Fahrtrichtung Hannover sollen dann wieder gesperrt werden, auf der dritten Spur wird es voraussichtlich ein Tempolimit geben.

16.45 Uhr: Die Polizei hat mittlerweile die Autobahn teilweise wieder freigegeben, da man sich dazu enstchieden hat, die Reste des ausgebrannten Busses erst in den Abendstunden zu bergen. Dann allerdings müssten vermutlich zwei der drei Spuren erneut gesperrt werden. Auch die Feuerwehr ist wieder eingerückt.

15 Uhr: Die Kinder sind bereits alle nach Hause zurückgekehrt. Der Einsatz auf der Autobahn dauert allerdings weiter an. Noch bekämpft die Feuerwehr einige Glutnester, der Bus muss zudem auch noch abtransportiert werden. Die im Stau Wartenden werden weiter mit Getränken versorgt.

13.10 Uhr: Nach Auskunft der zuständigen Polizeibehörde Dortmund wird nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt als Brandursache vermutet. Im Nachgang werde es weitere Ermittlungen geben. Die Autobahn bleibt noch bis mindestens 14 Uhr gesperrt.

12.25 Uhr: Alle Fünftklässler sind mittlerweile wohlbehalten in der Erich-Klausener-Schule angekommen und wurden dort von ihren Eltern in Empfang genommen. Das Gepäck der Schüler ist komplett verbrannt.

12.10 Uhr: Auf der A2 hat sich wegen des weiterhin andauernden Einsatzes mittlerweile ein Rückstau bis zur Anschlusstelle Recklinghausen-Ost gebildet. Die Feuerwehr wird mit weiteren Einatzkräften und Fahrzeugen die dort Wartenden wegen der Hitze mit Getränken versorgen.

11.45 Uhr: Ein Ersatzbus bringt die Fünfklässler aktuell zurück zur Erich-Klausener-Schule. Dort stehen weiter psychologisch geschulte Kräfte der Feuerwehr sowie der Schulseelsorger bereit, die die Schüler betreuen. Viele der Eltern und die Schulleitung haben sich in der Aula versammelt. Auf der A2 ist die Feuerwehr weiterhin im Einsatz


Hier der Ursprungs-Text:

Die Schüler sind nach ersten Informationen unverletzt und werden momentan psychologisch betreut.

Der Bus war am Morgen mit Fünftklässlern der Erich-Klausener-Schule zu einem einwöchigen Ausflug zum Schullandheim Föckinghausen nach Bestwig ins Sauerland gestartet. Bereits nach wenigen Kilometern auf der Autobahn 2 in Richtung Hannover fing das Fahrzeug vor der Anschlusstelle Henrichenburgs allerdings Feuer. Alle 65 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer und der Busfahrer verließen den Bus noch rechtzeitig und brachten sich auf dem Seitenstreifen in Sicherheit.

Das Fahrzeug brannte komplett aus, die EKS-Schüler werden psychologisch betreut. Zur Brandursache gibt es momentan noch keine Informationen seitens der Polizei.

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