+
Die Straßen in der Ried sollen als Fahrradstraßen ausgezeichnet werden.

Beliebtes Ausflugsziel

Naherholung in Herten: Wann wird die Ried denn nun zur Radel-Zone?

Im Oktober 2019 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Herten, dass das beliebte  Naherholungsgebiet Ried zur Radfahrer-Zone werden soll. Jetzt gibt es neue Infos. 

  • Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Herten beschloss im Oktober 2019, dass die Ried zur Radfahrer-Zone werden soll.
  • Die Debatte darüber wird in Herten bereits seit mehr als zehn Jahre geführt.
  • Die Umsetzung des Beschlusses lässt noch auf sich warten

Im Oktober vergangenen Jahres meldete die Hertener Allgemeine Zeitung: „Ried wird zur Radel-Zone“. 

Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt hatte das in seiner damaligen Sitzung so beschlossen – und damit formal einen Punkt hinter eine mehr als zehnjährige und konfliktreiche Debatte gesetzt. 

Umsetzung lässt in Herten noch auf sich warten

Mehr als eine Formalität ist es aber bis heute auch nicht geworden: Die Umsetzung des Beschlusses in Form von Schildern und Markierungen lässt noch auf sich warten. 

Im Oktober hatte es geheißen, dass die erforderlichen Arbeiten nicht bei Regen oder Frost durchgeführt werden können. Frost hat es bisher keinen gegeben und Regen in den vergangenen Wochen auch wenig.

Stadtverwaltung Herten: Jetzt beginnt die Verkehrsplanung 

Auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung zum Sachstand teilt die Stadtverwaltung Herten mit, dass nun mit der Verkehrsplanung begonnen werden soll – wo wird welche Markierung aufgebracht, welche Schilder werden wo aufgestellt usw.

 „Das mündet dann in eine sogenannte verkehrsrechtliche Anordnung“, heißt es aus dem Rathaus weiter, und dann gehe der Auftrag an eine Schilderwerkstatt.

So sieht es dann im Sommer in der Ried aus 

Unterm Strich bedeutet das, dass die Riedstraße, die Backumer Straße und die Scherlebecker Straße in der Ried „voraussichtlich im Sommer“ als Fahrradstraßen ausgewiesen sein werden. 

Das bedeutet dann, dass Fahrräder dort Vorrang haben. Radler dürfen sich überholen, begegnen, nebeneinander fahren. Autos sind in der Ried weiter erlaubt, müssen sich den Fahrrädern aber unterordnen, also bei Bedarf auch warten oder langsam hinterherrollen.

Konflikte sollen verringert werden

Das Verkehrskonzept für die Ried sieht des Weiteren die Schaffung von schmalen, unbefestigten Fußgänger-Pättken (Trampelpfade) neben den Fahrbahnrändern vor – jedenfalls dort, wo entsprechende Flächen zur Verfügung stehen. Das alles hat das Ziel, die heutigen Konflikte zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern zur verringern.

Das könnte Sie auch interessieren:

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Reifen platzt auf Autobahn: Drei Schwerverletzte – darunter ein Kind
Reifen platzt auf Autobahn: Drei Schwerverletzte – darunter ein Kind
Ermittlungen bei Taxi-Unternehmen nach Razzia dauern an - Kreis vergibt Lizenzen
Ermittlungen bei Taxi-Unternehmen nach Razzia dauern an - Kreis vergibt Lizenzen
Dreimal die Woche ans Mittelmeer! Streckennetz am Dortmund Airport wächst
Dreimal die Woche ans Mittelmeer! Streckennetz am Dortmund Airport wächst
Badeseen in NRW: Wasserqualität ist laut Ministerium gut - mit Ausnahmen
Badeseen in NRW: Wasserqualität ist laut Ministerium gut - mit Ausnahmen
Drama im eigenen Haus: Räuber bedrohen junge Opfer mit Schusswaffen
Drama im eigenen Haus: Räuber bedrohen junge Opfer mit Schusswaffen

Kommentare