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An der unfallträchtigen Kreuzung von Polsumer und Backumer Straße sind unlängst die Fahrbahnmarkierungen erneuert worden.

Backumer/Polsumer Straße

Unfall-Kreuzung soll sicherer werden

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HERTEN-SCHERLEBECK - Seit dem Ende des vergangenen Jahres hat es an der Kreuzung Backumer/ Polsumer Straße mehrmals „gekracht“, seit Juni dieses Jahres sogar gehäuft.

17. November: schwerer Unfall, ein Auto kippt auf die Seite, zwei Schwerverletzte, ein Leichtverletzter, 10.000 Euro Schaden. 20. Juni: Auto prallt gegen Baum, ein Leichtverletzter, hoher Sachschaden. 6. Juli: Auto prallt gegen Friedhofsmauer, ein Leichtverletzter, 26.500 Euro Schaden.

29. August: Transporter und Pkw kollidieren, eine Leichtverletzte, 8000 Euro Schaden. 13. September: Auto schleudert ins Feld, ein Leichtverletzter, 9000 Euro Schaden.

Die Unfallhäufung sei auch der Polizei aufgefallen, berichtet Sprecherin Ramona Hörst auf Nachfrage. Daraufhin habe man Kontakt zur Stadt Herten aufgenommen und sich vor Ort getroffen. „Dabei wurde festgestellt, dass in der Backumer Straße die Haltelinien am Boden und die Fahrbahnrandmarkierungen nicht mehr zweifelsfrei zu erkennen sind“, teilt Corina Plötz aus der Pressestelle der Stadt mit. „Außerdem ist das Stoppschild in Fahrtrichtung Norden durch einen Baum nicht ausreichend zu erkennen. Nach Auffassung der Stadt sind diese Mängel die Ursache für die Unfälle“, so Plötz. Man habe folgende Maßnahmen beschlossen: - Die Fahrbahnrandmarkierungen erneuern. - Das Stoppschild auf der Backumer Straße in Fahrtrichtung Norden auf beiden Seiten, also zusätzlich auch links, aufstellen. - Das vorhandene Stoppschild um fünf Meter Richtung Süden versetzen. - In beiden Fahrtrichtungen 80 Meter vor der Kreuzung Ankündigungsschilder für Stopp-Zeichen aufstellen. - Die Haltelinien erneuern.

Letzteres wurde bereits am 20. September umgesetzt. Bis einschließlich Montag, 1. Oktober, lief für die zusätzlichen Maßnahmen ein Anhörungsverfahren. Sofern vom Kreis Recklinghausen, der für die Kreuzung zuständig ist, sowie der Polizei keine Einwände kommen, ordnet die Stadt die entsprechenden Maßnahmen an. Am Donnerstag soll es einen weiteren Ortstermin mit Vertretern des städtischem Ordnungsamtes und der Kreisverwaltung geben. Die Maßnahmen können dann voraussichtlich in ein bis zwei Wochen umgesetzt werden.

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