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Beginn im April

Kreuzungsumbau rückt näher

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HERTEN - Mit fast vier Jahren Verzögerung soll im April die Neugestaltung des Knotenpunktes Ewaldstraße/Gelsenkirchener Straße beginnen.

Als im Sommer 2014 hitzig über die Prostitution an der Gelsenkirchener Straße diskutiert wurde, kündigte der damalige Bürgermeister Dr. Uli Paetzel an, der Landesbetrieb Straßen NRW werde die Kreuzung Ewaldstraße/Gelsenkirchener Straße bald umbauen. Dann könnten Lkw-Fahrer nicht mehr auf dem Seitenstreifen parken, die Damen zu sich ins Führerhaus bitten und auch noch ihren Müll in den Wald werfen.

Inzwischen hat sich die Prostitution in die Wohnwagen auf dem Pendlerparkplatz an der A 2 verlagert. Das Thema hat in Herten quasi keine Bedeutung mehr. Dagegen ist der Umbau der Kreuzung langsam auf der Prioritätenliste des Landesbetriebs Straßen NRW nach oben geklettert. Es werde ein Baubeginn im April angestrebt, teilt Sprecher Frank Hausendorf auf unsere Anfrage mit.

Stadtwappen muss weichen

Die Stadt Herten hat bereits Platz gemacht für die Arbeiten: Das überdimensionale Stadtwappen, das sich seit 2008 an der südöstlichen Straßenecke befand, wurde abgebaut. Aktuell, so Hausendorf, stimmen Straßen NRW und die Stadt Herten ab, wie während der monatelangen Bauzeit der Verkehr – mehr als 10.000 Fahrzeuge pro Tag – durch die Baustelle beziehungsweise um sie herum geleitet werden kann.

Schon heute ist klar: Nicht nur das Bauvorhaben wird groß, auch die Verkehrsbehinderungen werden erheblich sein. Denn es wird nicht nur der Asphalt erneuert, sondern die Kreuzung bekommt eine ganz neue Struktur. Zukünftig soll der Verkehr zwischen der Auffahrt der A 2 und dem Ewald-Gelände flüssiger fließen. Wer von der A 2 in Richtung Ewald fahren will, kann dann über eine separate Spur und durch eine „Schlaufe“ hindurch zügig rechts abbiegen (siehe Grafik). Zugleich soll die Linksabbiegerspur vom Ewald-Gelände in Richtung A 2 länger werden, damit der Verkehr dort besser abfließt und Rückstaus reduziert werden.

So sehr sich die Autofahrer vor der Großbaustelle fürchten werden, so sehr können sich Radfahrer auf eine neue Radwegeverbindung zwischen Schlosswald und Ewald-Gelände freuen. Damit sie sicher die Gelsenkirchener Straße überqueren können, wird am Ausgang des Schlosswaldes eine Verkehrsinsel mitten in die Straße gebaut.

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