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Bürgergilde Disteln/Backum :

Bürgerpreisträger stehen fest

Sie prägen das Leben in dieser Stadt

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HERTEN - Von Sport bis Soziales: In sechs Kategorien vergibt die Stadt Herten seit 18 Jahren den Bürgerpreis. Die Jury hat jetzt die aktuellen Preisträger ausgewählt. Wir stellen sie vor.

Einmal im Jahr zeichnet die Stadt Herten jene Menschen aus, die sich in herausragender Weise für das Miteinander und das Gemeinwohl engagieren: Sie verleiht ihnen den Bürgerpreis. Hier geben wir die Preisträger des 18. Bürgerpreises bekannt:

  1. Sonderpreis der Jury/Lebenswerk: Günter Kracht hat sich der Kunst verschrieben. Er malt leidenschaftlich, hat viele Ausstellungen organisiert und unzählige kunsthistorische Reisen der Volkshochschule vor allem nach Frankreich geleitet. Die Arras- Freunde und den Orangerie-Förderverein hat er mitgegründet.
  2. Kategorie Sport: Brigitte Pfropfreis ist seit mehr als einem halben Jahrhundert Übungsleiterin beim TuS Westerholt/Bertlich. Angefangen hatte alles 1962, als sie beim Kinderturnen eingestiegen war. Schnell wurde sie vom Turnkind zur Helferin, machte ihren Übungsleiterschein und war bis 1997 Leiterin der Kinderturngruppe. 1998 wechselte sie in die Seniorenarbeit und leitet die Gruppe „50+“ auch heute noch.
  3. Kategorie Umwelt: Hans-Jürgen Wunderlich und seine Frau Hedwig haben ein Herz für Vögel. Rund um ihr Haus haben sie einen Naturgarten als Lebensraum für Insekten und Vögel angelegt. Zudem haben sie viele Nistkästen gebaut und diese in der Siedlung nördlich des Waldfriedhofs verteilt.
  4. Kategorie Soziales: Helmut Borkens besucht seit zehn Jahren jede Woche Patienten auf der Palliativstation des Gertrudis-Hospitals in Westerholt. Immer mittwochs hat er ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Patienten, begleitet sie mit Menschlichkeit und immer auch mit einer Portion Humor.
  5. Kategorie Kultur: Die Bürgergilde Disteln-Backum, 1860 als Alte Bürgerschützengilde gegründet, hat sich vor neun Jahren vom Schützen- zum Bürgerverein gewandelt. Den Dienst an der Gemeinde hatten die Mitglieder fortan im Visier, verschrieben sich der Brauchtumspflege und bürgernahen Veranstaltungen im Stadtteil.
  6. Kategorie Zivilcourage, Eintreten für Toleranz und Integration sowie gegen Rechtsextremismus: Anne und Dr. Karl Ott leben Integration: Sie setzen sich seit 2015 für Flüchtlinge in Herten ein. Etwa in der Sammelunterkunft in Westerholt, wo sie unter anderem Geschirr und Kleider beschafften und mit reparierten Fahrrädern Mobilität ermöglichten. Später betreuten die Otts zwei Familien mit Kindern sowie zwei junge Männer und halfen ihnen, sich im Alltag zurechtzufinden.

Der Bürgerpreis wird am Donnerstag, 6. Juni, im Schloss Herten verliehen. Wir stellen die Preisträger vorab in einer Serie ausführlich vor.

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