"Demokratie leben"

Frist für Anträge läuft bald ab

HERTEN - Engagierte Menschen, Vereine, Initiativen und Bildungsträger, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander einsetzen, können einmal mehr Förderanträge an das Projekt „Demokratie leben“ stellen. Die Frist läuft noch bis zum 1. März. Die Höchstfördersumme für Projekte beträgt 3500 Euro.

Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Themen Europa und Frauenwahlrecht. Wie in den Jahren zuvor sind aber auch Beteiligung, Dialog, Begegnung und Informationsweitergabe Förderschwerpunkte. Beantragt werden können zum Beispiel Vortragsabende, Dialogveranstaltungen, Kampagnen und Veranstaltungen, kleine Feste, Workshops oder Lesungen. Themenfelder der Anträge könnten sein: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (zum Beispiel Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus, Islamfeindlichkeit), Hetze im Netz oder politische Bildung.

Begleitausschuss entscheidet

Daniela Franken-Vahrenholt ist erreichbar unter Tel. 0 23 66 / 18 07 13 oder E-Mail: b.vahrenholt @haus-der-kulturen.de, weitere Ansprechpartnerin ist Sabine Weißenberg, Kulturbüro der Stadt Herten, Tel. 0 23 66 / 303 541, E-Mail: s.weissenberg@ herten.de

Zum Hintergrund: Das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gliedert sich in fünf Bereiche, wovon einer „Lokale Partnerschaften für Demokratie“ ist. Hier kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung, Aktive aus Vereinen, Verbänden und Kirchen und engagierte Bürger zusammen, um sich auszutauschen und zum Beispiel lokale Probleme anzugehen. Den geförderten Kommunen stellt das Bundesfamilienministerium jährlich Geld für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Die Antragsformulare und weitere Informationen zur Beantragung gibt es bei Daniela Franken-Vahrenholt im „Haus der Kulturen“ an der Vitusstraße 20. Über die Bewilligung entscheidet ein Begleitausschuss.

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