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Eröffnung der Sportanlage Westerholt. 06042019 Foto: Danijela Budschun

Eröffnung an der Kuhstraße

"Hertens schönste Anlage"

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HERTEN-WESTERHOLT - Die neue Sport- und Freizeitanlage Westerholt ist seit Samstag offiziell eröffnet. Das komplett umgestaltete Gelände an der Kuhstraße 55 ist zugleich Treffpunkt für Sportler und Freizeitangebot für alle.

Das war für die zahlreichen Besucher der Erföffnung an vielen Stellen zu beobachten: Eine Gruppe Nordic-Walker war auf der 700-Meter-Bahn unterwegs, auf dem Beachvolleyball-Feld wurde gepritscht und gebaggert, während Bogenschützen in einem umzäunten Bereich ihre Zielsicherheit trainierten. Eltern schauten ihren Kindern auf den Spielflächen beim Schaukeln und Klettern zu – oder am Rand des Kunstrasenplatzes beim Fußballspielen. Derweil genossen Senioren eine Bratwurst oder ein Stückchen Kuchen am Vereinsheim. „Ich habe mich lange auf diesen Tag gefreut“, sagte Bürgermeister Fred Toplak. Viereinhalb Jahre seien vom ersten Workshop bis zur Einweihung der Anlage vergangen. „Wie jede gute Geschichte ging sie durch Höhen und Tiefen. Am Ende haben wir ein Happy End“, sagte Toplak und lud die Bevölkerung dazu ein, die öffentliche Sportanlage auch zu nutzen. Insgesamt 3,1 Millionen Euro wurden an der Kuhstraße investiert, davon waren 2,8 Mio. Euro Fördermittel. Davon hat die Europäische Union 1,5 Mio. gegeben. Der Eigenanteil der Stadt lag bei 310.000 Euro.

Zur Eröffnung wurde den Besuchern nicht nur jede Menge Fußball geboten, es gab auch Musik von der Bigband der Erich-Klausener-Schule und Auftritte von Tanzgruppen der Thomaskirche. Die Resonanz der Besucher auf die neue Sportanlage war durchweg positiv. „Voll schön!“, sagte etwa Angelina Schmidt, die mit ihrer Familie aus Hassel nach Westerholt gekommen war. Michael Minert urteilte: "Das ist die schönste Anlage Hertens!" Vor allem wurde gelobt, dass es auch abseits des Fußballs viele Sportmöglichkeiten gibt, etwa das Beachvolleyball-Feld oder die Laufbahn.

Geöffnet ist die Sport- und Freizeitanlage an der Kuhstr. 55 von April bis September täglich von 8 bis 22 Uhr und von Oktober bis März von 9 bis 21 Uhr.

Auch die Bürgerschützengilde Westerholt hatte etwas zu feiern: Sie weihte ihren neuen Bogenschießstand ein. Der Traditionsverein erhofft sich dadurch auch neue Mitglieder. „Es haben sich schon einige angemeldet, auch von auswärts“, berichtete der Vereinsvorsitzende Bruno Weinert. Noch ist die Anlage nicht ganz fertig, derzeit kann mit Zielen in 10 und 18 Metern Entfernung trainiert werden. Künftig sind auch 50 und 70 Meter möglich. Letzteres ist übrigens Olympia-Distanz.

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