Ewald-/Gelsenkirchener Straße

Umbau der Kreuzung beginnt am Montag

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HERTEN - Als die Gelsenwasser AG im Februar in der Kreuzung Ewaldstraße/Gelsenkirchener Straße neue Leitungen verlegte, herrschte auf den Straßen im Hertener Süden eine Mischung aus Chaos und Kollaps. Vor allem zu den Stoßzeiten waren die Rückstaus Hunderte Meter und die Wartezeiten bis zu 40 Minuten lang .Das war allerdings erst der „Vorgeschmack“ auf die eigentliche Großbaustelle.

Am kommenden Montag beginnt der Landesbetrieb Straßen NRW (Regionalniederlassung Ruhr) damit, die Kreuzung umzugestalten. Es wird nicht nur der Asphalt erneuert, sondern der Knotenpunkt bekommt eine neue Struktur.

In einem ersten Schritt werden auf der Nordseite der Gelsenkirchener Straße der Geh- und Radweg sowie der Grünstreifen zu einer provisorischen Fahrspur für Autos und Lkw ausgebaut. Danach führt Straßen NRW den eigentlichen Umbau der Kreuzung durch. Dies geschieht in mehreren Bauphasen und soll bis zum Jahresende dauern.

Nach Abschluss der Arbeiten soll der Verkehr zwischen der Auffahrt der Autobahn 2 und dem Ewald-Gelände flüssiger fließen. Wer von der A 2 in Richtung Ewald fahren will, kann dann über eine separate Spur und durch eine „Schlaufe“ hindurch zügig rechts abbiegen (siehe Grafik). Zugleich soll die Linksabbiegerspur vom Ewald-Gelände in Richtung A 2 länger werden, damit der Verkehr dort besser abfließt und Rückstaus reduziert werden.

So sehr sich die Autofahrer vor der Großbaustelle fürchten werden, so sehr können sich Radfahrer auf eine neue Radwegeverbindung zwischen Schlosswald und Ewald-Gelände freuen. Damit sie sicher die Gelsenkirchener Straße überqueren können, wird am Ausgang des Schlosswaldes eine Verkehrsinsel mitten in die Straße gebaut.

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