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Freude beim Wiedersehen: die ehemaligen Realschüler, darunter Silvia Godde (3.v.r.), Frank Täsler (2.v.r.), Andrea Krüer (6.v.r.) und Lehrer Paul Habbe (4.v.r.). Die Oscars halten (v.l.) Angela Niedzila, Markus Pöl und Sabine Ledat.

Ex-Realschüler treffen sich

Aus Dubai zum Klassentreffen

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HERTEN - Einer ist Fallschirmspringer in Dubai, einer katholischer Priester, eine bezeichnet sich als Re-Import aus Österreich und eine ist stellvertretende Bürgermeisterin in Herten. Das sind einige Beispiele für die bunte Mischung, die aus der ehemaligen Klasse 10 d der Städtischen Realschule Herten hervorging.

30 Jahre nach der Schulentlassung traf sich fast die Hälfte der damaligen Klassenkollegen zum Jubiläum auf dem Heine Hof an der Kampstraße 16 in Scherlebeck. Von den alten Lehrern dabei war Paul Habbe, seinerzeit zuständig für Biologie und Chemie. Einhellige Meinung der Frauen beim vergleichenden Blick ins Fotoalbum: „Der Mann hat sich ja überhaupt nicht verändert.“

Den weitesten Weg zum Klassentreffen hatte Frank Täsler auf sich genommen. Er kam aus Dubai, wo er Touristen professionell auf die Fallschirmsprünge hilft. Angela Niedzila, die das Treffen maßgeblich organisiert hatte, staunte nicht schlecht: „Mehr als sechseinhalbtausend Kilometer anzureisen, ist ein deutlicher Beweis für die tolle Gemeinschaft, die wir waren.“

Nicht eigens für das Klassentreffen, sondern aus reiner Sehnsucht nach dem Menschenschlag ihrer Heimatstadt ist Andrea Krüer aus Österreich zurück nach Herten gezogen. Sie begründet ihren Entschluss: „Vor allem die Wiener waren mir einfach zu negativ und schwarzseherisch.“ Silvia Godde, ihres Zeichens stellvertretende Bürgermeisterin, gehörte ebenfalls zur 10 d. Einen Pfarrer für die Taufe der Tochter musste sie deshalb nicht lange suchen, denn Ex-Klassenkollege Jürgen Streuer konnte als katholischer Priester das Sakrament spenden. Seit 30 Jahren kümmern sich Angela Niedzilla, Sabine Ledat und Markus Pöl um den Zusammenhalt der einstigen 10 d. Grund genug für die Klassengemeinschaft, ihnen allen einen Oscar zu überreichen.

Oscarreif war nach Ansicht der Jubilare allerdings auch die liebevolle Bewirtung durch das Team des Heine Hofs. „Wir wurden so toll aufgenommen und bewirtet, obwohl wir angekündigt hatten, mit viel mehr Leuten aufzukreuzen. Es wurden leider weniger, weil einige aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen kurzfristig absagen mussten“, sagte Sabine Ledat.

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