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Organisatorin Bettina Hahn (l.) blickt zufrieden auf ihren Kulinarius, Sybille Weber ist ein Fan der ersten Stunde.

Feierabendmarkt funktioniert

Kulinarius-Macher sind zufrieden

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HERTEN - Vor mehr als eineinhalb Jahren öffnete der Feierabendmarkt „Kulinarius“ im Glashaus zum ersten Mal seine Pforten. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die Veranstaltung in der Rotunde hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Mit der jüngsten Ausgabe endete praktisch die zweite Saison des Marktes, der immer am ersten Mittwoch im Monat stattfindet. Zeit auch für die Organisatoren, Künstler Christian „Punky“ Bahr und Bettina Hahn vom städtischen Kulturbüro, einmal zurückzublicken.

„Wir sind sehr zufrieden“, fasst Bettina Hahn die Gemütslage zusammen. „Die vergangenen Monate haben bewiesen, dass der Markt funktioniert“, ergänzt „Punky“ Bahr“. Das Duo hat auch das Gefühl, dass sich die Händler wohlfühlen. Einige sind schon von Beginn an dabei. „Der Imker, der Wein- und der Gurkenhändler“, zählt „Punky“ auf und fügt hinzu: „Das machen die aber nicht nur, weil sie uns beide so super finden.“ Demnach scheint es sich auch wirtschaftlich zu lohnen.

Dinge, die es nicht an jeder Ecke gibt

Dennoch hat es in den vergangenen eineinhalb Jahren auch einige Händler-Wechsel gegeben. „Das ist aber auch so gewollt, denn so bleibt der Markt frisch“, betont Bettina Hahn. Einigen „Abgängen“ trauert das Duo aber doch hinterher. „Der Foodtruck war schon toll“, gibt „Punky“ Bahr zu. Und jetzt fehlte auch zum ersten Mal der beliebte Händler mit sardischen Spezialitäten. „Er möchte ein wenig kürzer treten“, klärt der Hertener Künstler auf. Momentan sei man auf der Suche nach Ersatz. Bahr: „Mediterrane Kleinigkeiten fände ich schon gut.“ Bettina Hahn vermisst die Maultaschen, „auch, weil ich die selbst gern esse“. Da war aber die weite Anreise aus Bonn auf Dauer ein Problem. Grundsätzlich verfolgt das Duo weiter das Motto: „Wir wollen Dinge anbieten, die es nicht an jeder Ecke gibt“.

Kleine Geschenke für Weihnachten

Ein Fan der ersten Stunde ist Sibylle Weber. „Ich war bisher bei jedem Kulinarius dabei – erst als Gast, seit zwei Ausgaben als Händlerin.“ Die Hertenerin präsentiert kleine Kunstwerke aus Ton oder auf der Leinwand „Wenn es in Herten tolle Veranstaltungen wie diese gibt, dann muss man da doch auch hingehen“, findet Weber.

Am Mittwoch lag der Fokus beim Kulinarius auf kleinen Weihnachtspräsenten. Hungrig oder durstig musste dennoch niemand nach Hause gehen. Das Duo „Portal Formidabel“ sorgte für die passende Musik-Untermalung. Das Rahmenprogramm wird auch 2019 ein fester Bestandteil bleiben, im August soll der Kulinarius zum Beispiel mit Straßentheater kombiniert werden. Bis zum nächsten Feierabendmarkt müssen die Hertener aber nicht mehr so lange warten, der findet nach einer kleinen Pause am 6. Februar statt – wie immer von 17 bis 21 Uhr.

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