Feuerwehr hat ein Haus evakuiert

Bagger beschädigt Hauptgasleitung in Herten

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HERTEN - Bei Baggerarbeiten der Emschergenossenschaft ist am Mittwoch (5.06.) gegen 8.30 Uhr an der Uhlandstraße eine Hauptgasleitung beschädigt worden. Durch den gewaltigen Druck in der Leitung ist reichlich Gas ausgetreten.

Die Hertener Feuerwehr hat vorsorglich ein Haus, das direkt an der Austrittsstelle liegt, evakuiert. Erst nach zwei Stunden durften die Bewohner wieder in das Haus zurückkehren. Wegen der Explosionsgefahr ist im Bereich des gesamten Straßenzuges der Strom abgestellt worden. Zahleiche Häuser waren betroffen. Denn selbst ein Funke in einem Lichtschalter hätte theoretisch das Gas entzünden können.

Mitarbeiter der Firma Thyssengas, der die Gas-Hauptleitung gehört, war bis zum Abend vor Ort, um den Schaden zu beheben. Das beschädigte Rohrstück wurde ausgetauscht.

Die Hauptleitung von Thyssengas versorgt weite Teile Hertens. Wegen des Rohrschadens mussten zwei Übergabestellen, an denen das Gas in das Netz der Hertener Stadtwerke strömt, stillgelegt werden. Die Gasversorgung von Herten-Mitte und Süd wurde sichergestellt, indem Gas aus der Übergabestation in Bertlich umgeleitet wurde. Bei den aktuell hohen Temperaturen ist das problemlos möglich, da in den Häusern nicht geheizt wird und somit im Stadtgebiet insgesamt wenig Gas verbraucht wird.

Die Berufsfeuerwehr sperrte das Gebiet mehrere Stunden lang ab. Der Löschzug Herten der Freiwilligen Feuerwehr besetzte in dieser Zeit die Hauptwache, um bei weiteren Notfällen sofort ausrücken zu können.

Die Emschergenossenschaft ist dabei, den Resser Bach zu renaturieren. Im Vorfeld wird neben dem Bachlauf ein unterirdischer Abwasserkanal gebaut. Dabei kam es nun zu dem Unfall.

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