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Die Stimmung unter den Fans der Formationen „Tobisebito“ und „RailRoad“ ist beim Konzert in der Schwarzkaue auf Schlägel & Eisen bombastisch, wie dieses Foto beweist.

Gemeinschaftskonzert auf Schlägel & Eisen

Tobisebito und RailRoad begeistern ihre Fans

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HERTEN-LANGENBOCHUM - Der Ruf nach Eintrittskarten und enttäuschte Gesichter, weil absolut nichts mehr ging: Vor dem Gemeinschaftskonzert der Hertener Bands „RailRoad“ und „Tobisebito“ (für „Tobi the Biotonne“) musste manch einer unverrichteter Dinge die Heimreise antreten, die Schwarzkaue auf Schlägel & Eisen war voll.

Kein Wunder, denn Christian Sures – bekannt als Familienoberhaupt der Westerholter Comedy-Truppe „Palleks“ – kündigte die beiden besten Rockbands der Stadt an. Und die hatten ihre Fans. Seit 47 Jahren feiert „RailRoad“ Erfolge im Kreis Recklinghausen. Seit den 1970er-Jahren sind sie Marita Fensch bekannt. Noch vor dem ersten Gitarrenriff sagt sie: „RailRoad kenne und liebe ich schon seit meiner Schulzeit, auf Tobisebito bin ich gespannt und freue mich auf sie genauso. In jedem Fall wollen wir mal wieder so richtig abrocken. Und das alles noch in dieser traumhaften Location, einfach klasse.“ Die Westerholterin Monika Knoop-Tausch ist eingeschworener Tobisebito-Fan und schwärmt: „Die Biotonnen sind meine Lieblingsband von Anfang an. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten die nach ihrer Gründung 1996 bei uns am Bungert ihren ersten öffentlichen Auftritt aus einer Garage heraus.“ Den Anfang zum über dreistündigen Konzert machten Tobisebito. Tim Jansen, Tobias Mengede, Marcus Ugljanin und Arne Klinger beschäftigten professionell Orgel, Gitarren, Flöte und Schlagzeug. Frei von Festlegungen auf bestimmte Musikrichtungen spielten sie getreu ihrem Motto „alles, was gut ist und Freude macht“.

Mit „RailRoad“ (Eisenbahn) ging es dann unter Volldampf in die 1970er- und 1980er-Jahre, die abwechslungsreichsten Jahrzehnten in der Geschichte der Rockmusik. Herbert Brand, Jörg Göttfert , Hans-Bernd Riepenhoff, Ulrich Rode und Reinhardt Waadt gaben mit brillanten Interpretationen großer Songs der Rockgeschichte den Tanz- und Partymuffeln keine Chance zu Stillstand und Trübsal. Der mehrstimmige Gesang und der perfekte Umgang mit den Instrumenten sorgten für Begeisterung und schon mal eine Portion Gänsehaut.

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