Gruppe Herten

Wachwechsel bei der Jugendfeuerwehr

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HERTEN - Dass die drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Herten schlagkräftig und professionell aufgestellt sind, ist auch der engagierten Nachwuchsförderung zu verdanken. Geleistet wird diese von der Jugendfeuerwehr, die sich in die Gruppen Westerholt, Scherlebeck und Herten aufteilt. Letztere vollzieht jetzt einen fast vollständigen Führungswechsel – aber eben nur fast, sodass eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit sichergestellt ist.

Jugendfeuerwehrwart Sebastian Egner und sein Stellvertreter Florian Strucksberg haben ihre Ämter nach rund fünf Jahren auf eigenen Wunsch zur Verfügung gestellt. Der bisherige stellvertretende Jugendwart Richard Dewitz rückt an die Spitze auf und wird künftig von Frank Graneis sowie Nico Weichhaus unterstützt.

22 Mitglieder, darunter drei Mädchen, zählt die Gruppe Herten. Ein sehr guter Wert, die Kapazitäten sind aktuell fast ausgeschöpft. Dass die Nachwuchs-Retter viele besondere Aktionen erleben konnten, dazu hat Sebastian Egner nicht zuletzt durch das Akquirieren von Sponsoren beigetragen. „Wann immer es nötig war, hatte Sebastian für das komplette Team ein offenes Ohr und eine ruhige Minute“, blickt Richard Dewitz zurück.

„Vom Betreuer zum Coach“

Gemeinsam mit Florian Strucksberg hat Dewitz am Seminar „Vom Betreuer zum Coach“ teilgenommen und Konzepte mitgebracht, die zu einer individuelleren Jugendarbeit führten. Es wurden Untergruppen für 10- bis 14-Jährige und 15- bis 18-Jährige gebildet, damit die Jüngeren nicht überfordert werden und die Älteren sich nicht langweilen. Die einen werden mit den Grundlagen vertraut gemacht, die anderen auf das Einsatzgeschehen vorbereitet, das im aktiven Löschzug auf sie wartet.

Bei alledem kommt der Spaß nicht zu kurz – hinter den Kulissen haben die Jugendfeuerwehrwarte jedoch reichlich Bürokratie zu bewältigen. Personalplanung, Verwaltung, Dienstplangestaltung, Organisation von Lehrgängen, Ausflügen, Zeltlagern, Einsatzübungen... Richard Dewitz, Frank Graneis und Nico Weichhaus lassen sich davon nicht abschrecken. Dewitz: „Wir wollen weiterhin Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr begeistern. Denn auf lange Sicht gewährleisten sie ehrenamtlich die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“

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