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Der provisorische Schotterweg zur Halde an der Hohewardstraße: Stadtplaner Ralf Terpoorten findet ihn gut, Anwohner Christian Buml meint, er sei zu steil.

Halde Hoheward

Provisorische Rampe ist „zu steil“

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HERTEN - Der provisorische Zugang zur Halde an der Hohewardstraße gerät erneut zum Zankapfel zwischen Anwohnern und der Stadtverwaltung. Stadtplaner Ralf Terpoorten findet, die zwischenzeitlich angelegte Schotter-Rampe sei gut. Sie wurde auf Drängen von Bürgern gebaut, um Fußgängern einen Zugang zur Halde Hoheward zu gewähren, solange der eigentliche Weg aufgrund einer Kanalbaustelle versperrt ist.

Im Vorfeld hatten die Anwohner selbst eine kleine Holztreppe errichtet, die von der Stadt wieder abgebaut worden war. Begründung: Die Unfallgefahr sei zu hoch.

Genau wegen dieses Arguments von damals geht Christian Buml, der vis-à-vis des Provisoriums wohnt, nun die Hutschnur hoch. Er räumt wohl ein, dass die Schotter-Rampe optisch einen guten Eindruck mache. Jedoch habe sich im Bereich der Böschung der Untergrund gesenkt, sodass das letzte Stück zu steil sei. „Für Rollstuhlfahrer oder mit einem Kinderwagen ist das sehr problematisch. Am Wochenende waren hier bestimmt 200 Leute, die dort hoch wollten und sich teilweise sehr geplagt haben“, sagt der Anwohner. „Der Rollstuhlfahrer hat die steile Stelle nur mit Hilfe mehrerer Leute bewältigt.“ Seines Erachtens müsse dringend neuer Schotter aufgebracht werden, um die kritische Stelle zu ebnen.

Ralf Terpoorten verweist darauf, dass hier ein provisorischer Weg geschaffen wurde, der nicht den Anspruch erhebe, für Rollstühle geeignet zu sein. Er sagte aber zu, dass die Rampe alle vier Wochen überprüft und – wenn nötig – instandgesetzt würde.

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