Ideen und Anregungen gesucht

Stadt befragt die Markthändler

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HERTEN - Wo sehen die Markthändler die Stärken, wo die Defizite des Wochenmarkts? Wie könne seine Attraktivität gesteigert werden – und in welchem Maße würden sich die Händler selbst einbringen? Diese und weitere Fragen hat die Stadtverwaltung in dieser Woche per Fragebogen an die Markthändler ausgehändigt. Sie haben mit der Beantwortung Zeit bis Ende Dezember.

Mit der Aktion will die Stadtspitze dem Wunsch der Marktbeschicker Rechnung tragen, künftig stärker in die Überlegungen rund um den Wochenmarkt einbezogen zu werden sowie eigene Vorstellungen und Aktionen eigenverantwortlich umsetzen zu können. „Sie haben deutlich gemacht, dass Sie über eine Menge Ideen und Einsatzbereitschaft verfügen, um gemeinsam mit uns den Wochenmarkt nicht nur dauerhaft zu stabilisieren, sondern zu stärken und auszubauen“, wendet sich Bürgermeister Fred Toplak im Anschreiben an die Markthändler. Um auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zugreifen zu können, habe die Verwaltung den Fragebogen entwickelt.

Hoffnung auf rege Beteiligung

Bei der Stadt hofft man auf rege Beteiligung. Nach der Auswertung könnte ein gemeinsamer „Runder Tisch“ für den Wochenmarkt entstehen: „Wir hoffen, dass sich so eine Runde etabliert“, sagt Annegret Sickers, zuständige Fachbereichsleiterin bei der Stadt.

Bekanntlich haben sich die Markthändler heftig gegen die geplante Privatisierung des Wochenmarktes gewehrt. Der Rat der Stadt beschloss einstimmig, dass die Stadt den bereits geschlossenen Vertrag mit der Deutschen Marktgilde kündigen soll – was dann auch geschah.

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