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Vier Baustellen sorgen für Behinderungen im Verkehr.

Kanalarbeiten am Böckenbusch

Anwohner werden zur Kasse gebeten

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HERTEN - Es ist fast genau ein Jahr her, da erklärte Ralf Terpoorten im Bezirksausschuss Westerholt des Hertener Rates, dass man bei den Kanalarbeiten an der Straße „Im Böckenbusch“ statt eines Vollausbaus die sogenannte Liner-Technik einsetzen könne. Nun musste der Stadtplaner aber in der jüngsten Ausschusssitzung zurückrudern.

Der Vollausbau sei nämlich nach nochmaliger intensiver Überprüfung nur im vorderen Bereich zu vermeiden. Dort könne mit Linern gearbeitet werden. Im weiteren Verlauf der dortigen Sackgasse ist allerdings aufgrund der schlechten Beschaffenheit der Straße ein Vollausbau unumgänglich. „Wir haben alles geprüft, es geht nicht anders“, erklärte Terpoorten dazu in der Sitzung. Und deshalb sei es auch unumgänglich, dass Anwohner zur Kasse gebeten werden. Terpoorten: „Sie sind nach dem Kommunalabgabengesetz bei einem Vollausbau der Straße beitragspflichtig.“

Soll heißen: Die Kosten für das Aufreißen der Straße, um dort am Kanal zu arbeiten, werden anteilig auf die Anlieger umgelegt. Wer letztlich was konkret zahlen muss, das muss nach Angaben des Stadtplaners noch einmal endgültig geprüft werden.

Im Vorfeld der Baumaßnahme findet aber auf jeden Fall noch eine Bürgerveranstaltung statt, zu der die Anwohner eingeladen werden, erklärte Terpoorten. Mit einem Baubeschluss ist somit erst in kommenden Jahr zu rechnen.

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