Nabu-Aktion

Stunde der Wintervögel schlägt

HERTEN - Wie viele und welche Vögel leben in diesem Winter im Garten, in Sichtweite des Balkons oder im Park nebenan? Der Naturschutzbund (Nabu) ruft wieder zur Stunde der Wintervögel auf.

Ob Meise, Amsel oder Spatz, sie alle werden vom 4. bis 6. Januar gezählt. Der Nabu ist dabei auf die Unterstützung der Bürger angewiesen. Die Ergebnisse können sie bis 15. Januar online telefonisch oder schriftlich beim Nabu melden (siehe Info). Dort werden die Daten zusammengeführt, regional verglichen – auch mit den Daten der Wintervögelzählungen aus den vergangenen Jahren. Danach haben die Naturschützer dann ein Bild über Zunahme oder Abnahme von Vogelarten, können sich Gedanken machen, ob eventuell Maßnahmen einzuleiten sind, weil die eine oder andere Vogelart plötzlich kaum noch oder überhaupt nicht mehr da ist.

Viele Hertener zählen mit

Und so zählen Sie mit: Die Zählhilfen und die Meldeformulare liegen u.a. im Rathaus, im Bürgerhaus Süd, in den Filialen der Sparkasse und der Volksbank sowie in der Geschäftsstelle der Hertener Allgemeinen, Hermannstraße 24, aus. Die Meldung ist vom 4. bis 15. Januar online möglich unter www.nabu.de/onlinemeldung oder unter www.stundederwintervögel.de. Telefonische Meldung am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 08 00 / 1 15 71 15. Per Post mit dem entsprechenden Meldebogen bis zum 15. Januar 2019 (Datum Poststempel) an: Nabu, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin. Unter allen Teilnehmern verlost der Nabu Preise.

In den vergangenen Jahren waren die Vogelzähler in Herten und den Nachbarstädten sehr aktiv. Die Bilanz wies aus, dass die Zahl der Piepmätze konstant geblieben ist. Die statistischen Gewinner waren durchweg alte Bekannte wie der Haussperling, die Kohl- und die Blaumeise und die Amsel. Ralf Bernatz vom Hertener Nabu ist aber sehr gespannt auf die aktuellen Ergebnisse. Er appelliert an die Hertener: „Ihr Mitwirken an dieser Aktion kostet Sie eine Zeitstunde, dient aber nur und ausschließlich den gefiederten Freunden.“ Auch wenn zurzeit wenige Vögel zu sehen sein sollten, weil gerade bei Wind und Regen jedes Vögelchen sich irgendwo ein geschütztes Plätzchen sucht: es sind durchaus welche da – und die sollten auch gezählt werden.

Rubriklistenbild: © Soeren Stache (dpa)

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